Bildungsurlaub

Erziehungsurlaub

Bildungsurlaub: Was du wissen musst Davon haben noch nicht alle Mitarbeiter etwas gewusst, geschweige denn Gebrauch gemacht: Bildungsurlaub. Weil dies jedoch wenig mit dem Thema Zeit zu tun hat, wird es oft als Bildungsurlaub bezeichnet. Das ist Bildungsurlaub? Der Bildungsurlaub ist das gesetzliche Recht der Mitarbeiter in vielen Ländern, für die Weiterbildung bezahlt zu werden. Weil die Ausbildung in die Zuständigkeit der Länder fällt, kann jedes Land seine eigenen Regelungen für den Bildungsurlaub ausarbeiten.

Der Bildungsurlaub ist in Zentraldeutschland nur in Sachsen-Anhalt und Thüringen obligatorisch und im Bildungsfreizeitgesetz verankert. Die Forderung eines Jahrgangs kann in vielen Ländern auf das nächste Jahr übertragen werden. In der Zeit des Erziehungsurlaubs bezahlt der Auftraggeber weiterhin das Entgelt. Wer hat ein Anrecht auf Bildungsurlaub? Grundsätzlich haben alle Mitarbeiter und Angestellte des betreffenden Landes Anrecht auf Bildungsurlaub, auch Auszubildende.

In den meisten Fällen haben Sie jedoch erst sechs Monaten nach Arbeitsbeginn Anrecht auf Bildungsurlaub. Ausgenommen sind in Sachsen-Anhalt Staatsbeamte und Staatsanwälte. Solche Beschränkungen gibt es in Thüringen nicht. Arbeitnehmer in Werken in Sachsen-Anhalt und Thüringen mit bis zu fünf Beschäftigten haben keinen Anrecht. Es kommen nur Weiterbildungskurse in Frage, die im entsprechenden Land als Bildungsurlaub gelten.

Die Landesverwaltung in Sachsen-Anhalt zum Beispiel beschließt darüber, nachdem der Kursträger einen diesbezüglichen Gesuch einreicht. Im Großen und Ganzen werden Ereignisse mit sozialpolitischer Ausbildung, berufsbezogener Ausbildung und/oder ehrenamtlicher Ausbildung als Bildungsurlaubskurse angerechnet. Die innerbetriebliche Weiterbildung kann unter bestimmten Voraussetzungen auch als Bildungsurlaub betrachtet werden und reduziert so den freien Anrecht.

Wo kann ich Bildungsurlaub bei meinem Auftraggeber eintragen? Zuerst muss sich der Mitarbeiter für einen Lehrgang einschreiben, der vom entsprechenden Land als Bildungseinrichtung akzeptiert wird. Sie sollten Ihren Auftraggeber konsultieren, bevor Sie Ihre endgültige Registrierung vornehmen. Es ist auch nützlich, die Stornobedingungen aufmerksam zu verfolgen, wenn der Auftraggeber den Bildungsurlaub aus gerechtfertigten GrÃ?nden verweigert.

Spätestens acht (Thüringen) oder sechs (Sachsen-Anhalt) Kalenderwochen vor Veranstaltungsbeginn muss der Auftraggeber nach der amtlichen Registrierung einen schriftlich gestellten Bildungsurlaubsantrag bei dem Auftraggeber einreichen. In der Folge muss der Auftraggeber entweder einverstanden oder nicht einverstanden sein, wodurch auch "Schweigen" von Gerichtshöfen als Vereinbarung angesehen wurde. Auch in Thüringen hätte der Auftraggeber vier Kalenderwochen nach dem Gesuch entscheiden sollen.

Eine Stornierung drei Tage vor Beginn des Kurses ist in Sachsen-Anhalt im Extremfall rechtmäßig. Kann ein Gesuch zurückgewiesen werden? Der Unternehmer kann einen Urlaubsantrag nur zurückweisen, wenn er den Geschäftsbetrieb stört. Auch in Thüringen gibt es Beschränkungen für die Zahl der Bildungsurlaubstage pro Unternehmen: Von 50 Mitarbeiter können z. B. bis zu 20 Prozentpunkte der Mitarbeiter Bildungsurlaub machen.

In den meisten Ländern ist der Bildungsurlaub der Rechtsanspruch auf Fortbildung für Beschäftigte, Praktikanten und zum Teil auch für Staatsbeamte und Justiz. Voraussetzung ist, dass die Ereignisse vom zuständigen Landesministerium als Fortbildungsseminare akzeptiert werden und dass die Unternehmen mehr als fünf Personen einstellen. Ein Unternehmer kann den Bildungsurlaub verweigern, wenn er das regulierte Unternehmen nicht mehr garantiert.

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