Bildmischer

Vision-Mixer

Die Bildmischpulte sind das Bindeglied zwischen dem Regisseur und den Kameraleuten und sind die "letzte" Instanz für das Bild, das schließlich gesendet wird. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "Bildmischer" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen. F.C3.A4higkeiten_und_Einsatz">Fähigkeiten und Einsatz[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Der Videomixer (auch Trickmixer genannt) ist ein Instrument, mit dem zwischen unterschiedlichen Bildquellen gewechselt, diese gemischt oder gelegentlich mit Spezialeffekten versehen werden kann, vergleichbar mit dem, wie ein Mixer für den Sound verwendet wird. Ein Bildmischer befindet sich in der Regel in einem Fernsehraum, einem Fernsehübertragungswagen oder in einem linearen Schnittplatz. Die Bezeichnung "Bildmischer" kann sich auch auf die Bedienperson des Gerätes bezeichnen.

Ein Bildmischer kann neben harten Schnitten (direktes Wechseln zwischen zwei Bildquellen) auch eine Vielzahl von Übergangseffekten erstellen, von einfachen Crossfades (Mischen oder Auflösen) bis hin zu Wipes. Darüber hinaus können die meisten Mixer Tasten ein- und ausblenden und Lichtsignale generieren (in diesem Fall gewöhnlich als "Mattes" bezeichnet). Viele Bildmischer sind für den gewerblichen Einsatz konzipiert, so dass ältere analoge Geräte über Component-Anschlüsse und neuere Digitalmodelle über SDI-Anschlüsse verfügen.

Auch ältere Profi-Mixer verwendeten FBAS-Signale als Quelle. Für den Amateur- und Semi-Profi-Einsatz gibt es noch einige Bildmischer, die mit FBAS, mit S-Video oder FireWire auskommen. Die Grundkonzeption eines jeden Profi-Bildmixers ist der Omnibus, ganz simpel eine Serie von Tasten, von denen jede für eine Imagequelle steht. Beim Drücken einer Taste wird das zugehörige Stellsignal auf den Busausgang umgeschaltet.

Ãltere Bildmischer hatten zwei gleiche Bussysteme ( "A und B", ein solcher Mixer wird dann als AV-Mixer bezeichnet). Ein solcher Buss kann dann als Ausgangs- oder Programmierbus gewählt werden. Allerdings haben die meisten moderneren Mixer einen eigenen Autobus, der immer der Programmierbus ist. Solch ein Mixer wird als Flipflop-Mischer bezeichnet, da man die Programmquellen und den Vorhörbus tauschen kann.

Eine weitere auffällige Eigenschaft eines Bildmixers ist der Aperturhebel, auch T-Bar oder Faderbar oder Faderbar oder Faderbar oder Faderbar gleich. Die Position des Blendenhebels ist in einem Flip-Flop-Mischer kein Hinweis darauf, welcher Kanal aktiviert ist, da der Programmierbus immer aktiviert (oder heiß) ist. Anstelle der manuellen Betätigung des Hebels kann eine Taste (meist "AutoTrans" genannt) betätigt werden, um den Wechsel innerhalb einer einstellbaren Zeit durchzuführen.

Eine weitere Taste, in der Regel mit der Bezeichnung "Cut", ersetzt die beiden Linien ohne Umstieg. In einem Videomischer ist der dritte Kanal der "Key Bus". Ein Bildmischer kann auch mehrere davon haben, aber in diesem Falle teilt er sich in der Regel eine Tastenreihe. Keyen ist auch ohne Schlüsselquellensignal möglich: mit Unterstützung des größtenteils integrierten Mustergenerators (Pattern).

Wenn Füll- und Schlüsselquelle übereinstimmen (typischerweise mit einem Chroma-Key), werden beide Systeme gleichzeitig über den Schlüsselbus ausgewählt, andernfalls muss entweder der oft verfügbare Split-Key gedrückt werden und dann das Schlüsselquellsignal auf dem Schlüssel oder Aux-Bus ausgewählt werden. In der Regel wird eine Taste wie ein Crossfade ein- und ausgeblendet. Große Mixer können mehrere solcher Blöcke haben, die dann als Mix/Effekte (kurz M/E, oft fälschlicherweise als "Mixer-Ebene" interpretiert) und durchlaufen werden.

Jeder M/E-Abschnitt kann als Signalquelle in der P/P-Sektion und in jedem anderen M/E gewählt werden, was den Mixer viel flexibler macht, da Effekte und Tasten "offline" erzeugt werden können und dann mit einem einfachen Tastendruck auf Sendung gehen. Der Mixer kann mit einem Tastendruck gestartet werden. Dies wirkt wie ein "Notschalter", falls ein nicht wiederherstellbarer Mischzustand unbeabsichtigt eintritt und ein unerwünschtes Sperrsignal am Eingang vorliegt.

Diese Taste verblasst dann die Ausgabe zu einem schwarzen Bild. Modernste Bildmischer können über Zusatzfunktionen verfügen, wie z.B. die Fernbedienung von Videorecordern (über eine Universalschnittstelle), Aux-Kanäle zur Zuordnung von Quelltexten zu Zusatzausgängen, Makro-Programmierung oder Speichern des momentanen Mixerstatus ("Snapshot"). Bei allen großen Mischern gibt es auch einen sogenannten Zählausgang für jede einzelne Referenz.

Diese überträgt ein akustisches Zeichen, sobald die Signalquelle (ganz oder teilweise) auf den Eingang des Bildmischers umgeschaltet wird. Weil Bildmischer unterschiedliche Bildvorlagen wie Videorecorder und Kameras zusammenfassen, ist es sehr unerlässlich, dass alle diese Vorrichtungen richtig sind. Bei Profi-Anlagen generiert ein Synchrogenerator die Takte für alle anderen Anlagen.

Auch der Videomischer kann die Gleichzeitigkeit herstellen, indem er ein Clock-Signal an die verbundenen Teilnehmer schickt (Genlock). Nicht synchronisierbare Signalquellen (entweder weil sie von außerhalb der Anlage kommen oder weil das Endgerät keine Fremdsynchronisation unterstützt) müssen durch einen Zeitbasiskorrektor durchlaufen werden. Einige Mixer haben eingebaute "Frame-Syncs", wenn nicht, wird ein weiteres Laufwerk benötigt. In diesem Fall wird ein weiteres Laufwerk verwendet.

Wird der Mixer für die Videobearbeitung verwendet, muss auch die Editiersteuerung (die in der Regel den Videomixer fernbedient) entsprechend angepasst werden. Bei den meisten großen Bildmischern wird das Bedienpult eines Bildmischers aufgrund von Volumen, Wärmeentwicklung und kleineren Kabelwegen vom tatsächlichen Geräteinneren getrennt.

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