Bibliothekarin werden

Werden Sie Bibliothekar/in

Die Bibliothekare beschaffen, indexieren und kommunizieren Medien und Informationen und sind Ansprechpartner für Bibliotheksnutzer. Ein Bibliothekar ist definitiv ein Traumjob. Die Bibliothekare sollten Bücher lieben und lesen. Der Aufgabenbereich eines wissenschaftlichen Bibliothekars ist vielfältig und komplex. Ein Bibliothekar werden - immer noch eine gute Wahl?

Bibliothekarin

Die Klischees über den Bibliotheksalltag sind beständig - und haben wenig mit der Wirklichkeit zu tun. Im modernen Bibliotheksberuf sind Offenheit für Technologie und Menschen, Anpassungsfähigkeit und vieles mehr gefragt. Dafür gibt es spannende Aktivitäten. "Dass eine Bücherei nur ein Ort ist, in dem eine Schulbuchsammlung oder ein paar Bücher im Regal liegen, hat heute nichts mit der Wirklichkeit zu tun", sagt Cornelia Vonhof, Professur für Public Management in Stuttgart.

Gleiches gilt für den Berufsstand des Bibliothekars. Wer durch dieses Gebüsch sehen, die Information organisieren und gezielt anderen zur Verfügung stellen kann, ist begehrt - Bücherei! Klassischer Lehrberuf ist der eines Fachmanns für Medien- und Informationsdienstleistungen. "Hier werden hoch qualifizierte Jugendliche mit mittlerem oder mittlerem Schulabschluss ausgebildet", sagt Monika Ziller, Präsidentin des Bundesverbandes Deutscher Bibliotheksverbände e. V..

In drei Jahren lernen sie die Grundkenntnisse der Literatur. "Dies ist vor allem die Möglichkeit, kundennah zu arbeiten", sagt Ziller. "Die Bibliothekarinnen und Bibliothekarinnen ermöglichen den Nutzerinnen und Nutzern einen breiten Öffentlichkeitszugang zu Bildungs- und Kulturangeboten. Sie müssen neben ihren bibliothekarischen und handwerklichen Kenntnissen auch über ein Höchstmaß an Sozialkompetenz verfügen.

"Die Schüler der HfM Stuttgart sind befähigt, in Büchereien und anderen Informationsanlagen zu studieren, indem sie Bibliothek und Informations-Management studieren. "Neben den Büchereien werden die zukünftigen Arbeitsstätten unserer Schülerinnen und Schüler Bibliotheks-Service-Center oder Verlagshäuser sein. Diese sind im Bereich des Kulturmanagements oder in den Forschungsabteilungen großer Konzerne tätig", sagt Derhof.

"â??Die groÃ?e Aufgabe fÃ?r die BÃ??cher besteht darin, klarzustellen, dass sie viel mehr QualitÃ?t anbieten können als Googles und das Internetâ??, sagt Cornelia vonhof. Daher müssen die Bibliothekarinnen und Bibliothekarinnen zum einen in verschiedenen Kategorien und Datenbeständen recherchieren können und zum anderen ihren Nutzern die Möglichkeit geben, diese Verfahren selbst zu nutzen.

Auch ein gut geschulter Bibliotheksmitarbeiter sollte in der Lage sein, die Informationsqualität zu bewerten - eine Fertigkeit, die dem Betrachter viel Recherche-Zeit sparen kann, weiss Vomhof. Für die Bewältigung der unterschiedlichen Anforderungen der Bibliothekare an die verschiedensten Zielgruppen muss ein Bibliotheksmitarbeiter auch kommunikative Fähigkeiten nachweisen. "Von der Grundschule bis zum Unternehmensgründer kommt jeder in die Bibel.

Die Ausstellung des Wissenschaftskollegs zu Berlin veranschaulicht, wie die Werke in einer modern ausgestatteten Fachbibliothek heute ausfallen. Jährlich haben 40 Gastdozenten die Gelegenheit, ein Jahr lang an eigenständigen Forschungsprojekten zu mitarbeiten. "Die Stipendiaten sind eine temporäre Lerncommunity, die sich durch Fachvielfalt, Inter-nationalität und Inter-kulturelle Kompetenz auszeichnet", sagt Dr. Sonja Grund, Direktorin der Hausbibliothek.

Die Entwicklung eines eigenen Bestandes ist jedoch nicht das Hauptkonzept der UB. "In Zusammenarbeit mit Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen auf der ganzen Schweiz stellt sie ihren Stipendiaten gedrucktes und elektronisches wissenschaftliches Material zur Verfügung, stellt bei Bedarf die benötigten Materialien vor Ort zur Verfügung und kümmert sich um den kompletten administrativen Prozess der Ausleihe und Deadlines.

"Stefan Gradmann blickt in die Vergangenheit der Bibliothek. Dr. Huber ist ordentlicher Universitätsprofessor für Bibliotheks- und Informationswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Eine tiefgreifende Veränderung des Gesamtsystems der Bibliothek prognostiziert Gradmann. Die Zeit, in der Büchereien ausschließlich Druckmedien in ihren Sammlungen hielten, ist vorüber. Alles, was heute noch in BÃ??chern steht und vieles mehr, wird in nÃ??chster Zeit auch in digitaler Form verfÃ?gbar und verlink.

"â??Die Fragestellung ist, wie viele Einrichtungen, wie die heutige Bibliothekslandschaft, wir noch brauchenâ??, sagt Gradmann. Weil die digitalen Daten nicht mehr an einen bestimmten Ort gebunden sind, sondern innerhalb von Sekunden dupliziert und abgerufen werden können. Heißt das auch die Bücherei? "â??Auch in den nÃ??chsten Jahren wird es einen Bedarf an RÃ?umen geben, in denen man sich begegnen kann, um sich zu unterhalten, Ideen zu tauschen und zu arbeitenâ??, sagt er.

Seiner Ansicht nach wird die Bücherei immer mehr die Rolle eines Sozialraums übernehmen. Aber nur wenn sie sich nicht mehr zu 100% mit dem Buch als Medien identifizieren, hätten Büchereien in den nächsten Jahren eine große Perspektive, glaubt Gradmann. "â??Wenn es die BÃ??cher gelingt, sich auf Information Retrieval und Content Management zu konzentrieren, könnten sie Teil einer neuen â??Digitalen Wissenschaftâ?? werdenâ??, so der Inhaber.

Der Bibliotheks- und Informatikkurs an der Humboldt-Universität vermittelt seinen Studierenden diese Technologie. In Projekten wie der Deutschen Digitalen Bücherei oder der Europäischen Digitalen Bücherei "Europeana" wird ein Eindruck davon vermittelt, wie die zukünftige Entwicklung der Bücherei auszusehen hat. Dabei darf eine Eigenschaft eines heutigen Informatikers nicht in den Hintergrund geraten: die wirtschaftliche Kompete.

"Die finanziellen und personellen Ressourcen in den Büchereien waren schon immer knapp", sagt Cornelia Vomhof. Aus diesem Grund werden in ihrem Studium auch die klassischen betriebswirtschaftlichen Themen wie Controlling und Strategiemanagement vermittelt. Der Anspruch an einen heutigen Bibliotheksmitarbeiter ist bei dieser Weiterentwicklung hoch. Die Erwartungen an seine Beweglichkeit sind noch höher: Alle fünf bis zehn Jahre muss er sein ganzes Wissen aufbessern: eine große Aufgabe für die Bibliothekarinnen und Bauern der Gegenwart, aber auch "extrem spannend", verrät Stefan Gradmann.

Für die Aktivitäten in der Bibliothek gibt es unterschiedliche Berufsgruppen und Ausbilder. Der Klassiker des dualen Ausbildungssystems ist die Fachausbildung für Medien- und Informationsdisste. Fachkräfte im Öffentlichen Sektor sind in der Regelfall im Mittelstand tätig. Die Bibliothekarinnen und Bibliothekarinnen in diversen Bachelor- und Masterstudiengängen werden an vielen Fach- und Hochschulen auf Aktivitäten im höherwertigen oder höherwertigen Bereich oder auf Aktivitäten mit Führungsaufgaben vorzubereiten.

Akademische Bibliothekarinnen und Bibliothekarinnen sind hauptsächlich in den Universitätsbibliotheken tätig. Neben dem Studium müssen sie eine Bibliothekarausbildung durchlaufen. Es handelt sich dabei entweder um ein Rechtsreferendariat oder ein Praktikum oder um einen weiteren Masterstudiengang in Bibliotheks- und Informationswissenschaften.

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