Bewerbung Ausbildung

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz: Der erste Eindruck zählt

Noch bevor es überhaupt zu einer persönlichen Vorstellung im ersehnten Betrieb kommt, muss die Bewerbung zur Ausbildung überzeugen. Diese schriftliche Vorstellung leitet den Weg in den Ausbildungsberuf ein und sollte dementsprechend gestaltet sein. Dabei gilt: unterschiedliche Ausbildungen bedürfen darauf abgestimmte Bewerbungen. Durch eine überzeugende Präsentation des eigenen Könnens in der Bewerbungsmappe steigen die Chancen zum Gespräch geladen und für die Ausbildung ausgewählt zu werden.

Seite eins - guter Eindruck ist alles

Ausbildung

Auf der ersten Seite der Bewerbung zur Ausbildung steht immer ein persönliches Anschreiben des Bewerbenden, sowie ein Foto. Besonders für kaufmännische Berufe, bei denen ein gepflegtes und sympathisches Auftreten wichtig ist, spielt die Auswahl einer geeigneten Fotografie eine wichtige Rolle.

Bewerbung um eine Ausbildung
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Nach dem Anschreiben folgen Unterlagen wie Lebenslauf und Zeugnisse.

Doch noch wichtiger ist immer der Text des persönlichen Anschreibens. Dort gilt es, sich selbst positiv darzustellen, sowie bestimmte charakteristische und besondere Fähigkeiten aufzuzeigen, die für das gewählte Berufsfeld von Vorteil sind.

Bei der Formulierung des Bewerbungstextes sollte darauf geachtet werden, dass die Tonalität dem zukünftigen Berufsfeld angepasst wird. Soll ein Beruf im Bereich Kommunikation als Lehrstelle in Frage kommen, sollte der Ton gehobener und fachmännisch sein. Gleiches gilt für medizinische Felder. Handwerkliche Ausbildungsberufe erlauben einen etwas salopperen, aber dennoch höflichen Schreibstil. Einzig bei kreativen Ausbildungen kann es sogar gefordert sein, eine kreative Arbeit als Bewerbungsschreiben einzureichen. Hier ist also Fantasie und Begabung in der Ausarbeitung gefragt. In jedem Fall sollte eines nicht vergessen werden: Rechtschreibung und Grammatik. Auch bei sehr guten Deutschkenntnissen, ist es immer von Vorteil nach dem Schreiben eine Fehlerprüfung zu machen, bevor alles in die Post geht. Durch schnelles Tippen, aber auch durch Nervosität schleicht sich hier und da der Fehlerteufel ein. Und dieser ist nie gern gesehen, wenn es um die Vergabe von Ausbildungsstellen geht.

Lebenslauf und Zeugnisse

Nach dem Anschreiben folgen Unterlagen wie Lebenslauf und Zeugnisse. Der Lebenslauf wird dabei, wegen der besseren und schnelleren Übersicht in tabellarischer Form angelegt. Wichtige Eckdaten wie erreichen der schulischen Abschlüsse, aber auch bereits ausgeübte Berufe, falls eine zweite Ausbildung angestrebt wird, gehören dort vermerkt. Hinzu kommen Angaben zur Person, wie Wohnort und Alter. Letzteres spielt bei einigen Ausbildungsberufen eine wichtige Rolle, da diese ein Mindestalter erfordern. Dies tritt besonders bei sozialen Berufen auf, sodass ein Blick in die entsprechende Liste von Vorteil ist.

Unter dem tabellarischen Lebenslauf können Zusätze zu bestimmten Qualifikationen und/oder Besonderheiten angegeben werden, wie etwa der Besitz eines Führerscheins, der Mobilität bekundet.

Schulische Zeugnisse, ob Hauptschule, Realschule, (Fach-)Abitur oder eine andere Hochschulreife sind ebenfalls anzufügen. Wurden neben der Schule bereits Praktika ausgeübt, ist es von Vorteil, wenn Arbeitszeugnisse dazu bestehen, die ihr Interesse, ihr Engagement und ihr Können bekunden. Im künstlerischen Bereich können auch diverse, bereits vorhandene Arbeiten in Kopie oder Fotografie beigefügt werden, um so eine individuelle Bewerbung zur Ausbildung zu erhalten.

Panik vorm Bewerbungsschreiben

Hin und wieder kommt es vor, dass man trotz der Vorkenntnisse, wie eine Bewerbung zu verfassen ist, Panik aufkommt. Sollte dies der Fall sein, geben Arbeitsämter gerne Auskunft über Hilfsangebote. Dort werden individuelle Bewerbungen erarbeitet und durch eine Fachkraft überprüft, sodass beim Bewerben nichts schief gehen kann. Ebenso lässt sich im Internet alles für die Hilfe zu einer guten Bewerbung finden.

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