Betriebssanitäter

Firmensanitäterinnen

Der Betriebssanitäter arbeitet überwiegend in Großunternehmen, auf Großbaustellen und in Unternehmen mit besonderem Risikopotenzial. Möchten Sie Betriebssanitäter werden oder suchen Sie einen geeigneten Kurs für Kollegen in Ihrem Unternehmen? Mw-headline" id="Tätigkeitsfeld">Tätigkeitsfeld[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Betriebsärzte sind vor allem in Großunternehmen, auf Großbaustellen und in Firmen mit besonderem Risikopotenzial tätig. Betriebsrettungsdienste sind Rettungsdienste mit spezieller, erweiterter Schulung, die dem Werksarzt oder dem anschließenden Rettungskräfte bei der Umsetzung der notwendigen lebensrettenden Massnahmen mitwirken. Damit nehmen sie am betriebsärztlichen Dienst teil.

Leichte Unfälle sollten von den Betriebsärzten selbst behandelt werden, indem sie die Rettungsgeräte der Betriebe reinigen und abdesinfizieren und die ordnungsgemäße Lagerung von Erste-Hilfe-Material überprüfen.

So verwalten sie in eigener Verantwortung Sanitätsstationen in Firmen und auf der Baustelle und erfassen in diesem Rahmen auch alle Vorfälle im Rahmen von Betriebsunfällen und -krankheiten. Sanitäter und Sanitäter werden wesentlich umfangreicher (Notfall-)medizinisch ausgebildet. Die Organisations- und Einsatzmuster des Rettungspersonals und des betriebsärztlichen Dienstes sind jedoch sehr verschieden. Obwohl in Firmen mit internen Notfallaufnahmen (z.B. Herzinfarkte, Schlaganfälle) zu erwarten ist, werden sie oft als einfaches chirurgisches Hilfsmittel (z.B. Wundbehandlung und Augenspülung) eingesetzt.

Demgegenüber ist ein Betriebssanitäter zunächst die einzig qualifiziert arbeitende Person an einem Einsatzort, die im besten Falle von betrieblichen Ersthelfern betreut wird. Deshalb ist auch das Training etwas anders. Beispielsweise werden in Zweierteams Arbeitsabläufe (Algorithmen) für das Rettungspersonal geschult, während der Fokus in der betrieblichen Sanitäterausbildung auf "One-Aid-Arbeit" gelegt wird.

Darüber hinaus gibt es viele unternehmensspezifische Eigenheiten, die bei der Schulung von Rettungspersonal, wenn überhaupt, nur marginal berücksichtigt werden. Hervorzuheben sind hier vor allem die Kooperation mit dem Werksarzt (z.B. Vorsorgeuntersuchungen) und die Regelungen der Berufsgenossenschaft (z.B. Erstellung und Versand von Unfallmeldungen). Die DGUV-Verordnung 1 "Grundsätze der Prävention" wird seit 2014 von den gesetzlich vorgeschriebenen Unfallversicherungsträgern schrittweise umgesetzt.

Es ersetzt die frühere namensgleiche Verordnung BGV A1 aus dem Jahr 2009 und die Verordnung GUV-V A 1 aus dem Jahr 2004. Das DGUV-Reglement 1 fasst die Vorschriften über Betriebssanitäter in seinem 27 zusammen. Mehr als 1500 anwesende Versicherte, mehr als 250 anwesende Versicherte, wenn dies für Typ, Schweregrad und Anzahl der Arbeitsunfälle erforderlich ist, mehr als 100 anwesende Versicherte auf der Baustelle.

Als Betriebssanitäter darf der Arbeitgeber nur solche eingesetzt werden, die von einer von den Berufsgenossenschaften autorisierten Einrichtung geschult wurden und an Aus- und Weiterbildungskursen mitgewirkt haben. Weitere Einzelheiten sind durch den DGUV-Grundsatz 304-002 "Aus- und Weiterbildung für den Betriebsarztdienst" von 2011 geregelt. Die betriebsärztliche Ordination besteht aus einer 63-stündigen Basisausbildung, gefolgt von einer 32-stündigen Weiterbildungsmaßnahme für den Betriebsarztdienst.

Danach ist alle drei Jahre eine Weiterbildung von insgesamt 16 Std. (teilbar) vonnöten. 1 ] Die Aus- und Weiterbildung darf nur bei besonders autorisierten Einrichtungen erfolgen. Die Betriebsärztin oder der Betriebsarzt ist kein Lehrberuf, sondern eine reine Qualifikationsmaßnahme. Die Schulung findet nach den Vorgaben des Hauptverbands der gewerbsmäßigen Arbeitsgenossenschaften (HVBG) - BGG 949 vom 9. Oktober 2006 (63-stündige Schulung) statt.

Mit dem erfolgreichen Absolvieren dieses Kurses, der durch einen 32-stündigen Aufbaukurs erweitert wird, ist nach heutigem Rechtsgutachten die angemessene Schulung für Betriebssanitäter gegeben. Sie sind in der Lage, die Erste Hilfe Station eines Unternehmens oder einer Großbaustelle in eigener Verantwortung zu führen und den Betriebs- oder Notfallarzt zu unterstützen (nach den Grundsätzen der Berufsgenossenschaft "Aus- und Weiterbildung für den betrieblichen Gesundheitsdienst " - BGG 949 vom 9. Sept. 2006 der HVBG).

Grundlegende Berufsausbildung zum Betriebssanitäter innerhalb der vergangenen zwei Jahre oder eine reguläre Beschäftigung zum Betriebssanitäter. Ebenso wird eine äquivalente Berufsausbildung (z.B. Rettungskräfte, Sanitäter, Assistenten, Krankenschwestern, etc.) akzeptiert. Die Schulung erfolgt nach den Vorgaben des Hauptverbands der gewerbsmäßigen Arbeitsgenossenschaften (HVBG) - BGG 949 vom 9. Oktober 2006 (32-stündige Schulung).

Der Kurs soll die Teilnehmenden in die Lage versetzen, ihre theoretischen und praktischen Grundkenntnisse im Fachgebiet der Betriebsnotfallmedizin zu vertiefen. Der Betriebssanitäter ist in der Lage, die alleinige Verantwortung für die Führung einer Sanitätsstation eines Unternehmens oder einer Großbaustelle zu übernehmen und den Betriebsarzt oder den Notarzt zu unterstützen (nach den Grundsätzen der Berufsgenossenschaft "Aus- und Weiterbildung für den betrieblichen Gesundheitsdienst " - BGG 949 vom 9. Sept. 2006 der HVBG).

Die Umsetzung dieser Regelungen durch ein Unternehmen hängt zum einen von der allgemeinen Unternehmenspolitik ab (eigene Mitarbeitende vs. "Outsourcing"), zum anderen aber auch von wirtschaftlichen Einflüssen. Beispielsweise kann es Sinn machen, die medizinischen Dienste des Unternehmens durch eine bestehende Werksfeuerwehr oder den firmeneigenen Betriebsgesundheitsdienst pflegen zu lasen, eigene Betriebsärzte einzusetzen oder solche Tätigkeiten aus dem operativen Ablauf heraus zu vergeben ("Outsourcing").

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