Beschreibung Ausbildungsberufe

Ausbildungsberufsbeschreibung

Auf Bildkarten im Großformat die Berufe der Vergangenheit; Aktueller Reiter Beschreibung; Merkmale;.

Das Ausbildungsreglement (AO)

An den beiden Lernstandorten des Berufsschul- und Ausbildungsbetriebes erfolgt die Ausbildung in anerkannter Weise nach dem BBiG oder der HWO (Handwerksordnung). Weiterführende Angaben zum doppelten Berufsbildungssystem liefert das BMS. Laut KMK lautet die Aufgabenstellung der Berufsausbildung: "Ziel der beruflichen Ausbildung ist es, die erforderlichen Fähigkeiten und Befähigungen für die Ausübung in einer sich verändernden Berufswelt zu erwerben.

"Die Bundesregierung reguliert die betriebliche Bildung als Bildungsstätte durch eine Berufsbildungsverordnung für den entsprechenden Ausbilder. Es beinhaltet innerbetriebliche Ausbildungskompetenzen und bietet damit eine wesentliche Basis für die Zusammenarbeit zwischen Lernorten. Beteiligte Gesellschafter sind Bundesfachleute, die von den Dachverbänden der Unternehmer und Arbeitnehmer ernannt werden.

Das entsprechende Ausbildungsreglement ist im jeweiligen Lehrberuf zu entnehmen. Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Bundesländer in der Bundesrepublik Deutschland erarbeitet Rahmencurricula für die Berufsausbildung an Berufsschulen. Sie werden gemäß dem Joint Outcome Protocol über das Vorgehen zur Koordinierung von Ausbildungsvorschriften und Rahmencurricula im Berufsbildungsbereich zwischen der Regierung des Landes und den Kultusministerinnen und -ministern der Bundesländer von 1972 mit den jeweiligen Bundesbildungsordnungen koordiniert Beteiligte sind Fachlehrerinnen und Lehrer mit fachlicher und didaktischer Erfahrung, die von den jeweiligen Bildungsministerien ernannt werden.

Inhalt und Zeitpunkt des Entwurfs von Rahmencurricula und Ausbildungsverordnungen werden unter anderem durch die wechselseitige Beteiligung an den gesonderten Tagungen der Redaktionsgremien koordiniert. Ein Land nimmt die Führung in einem Prozess zur Reorganisation eines Ausbildungsberufs und damit den Vorsitzenden eines Curriculum-Rahmenausschusses nach einer Wahl wahr. Das Rahmencurriculum der Kulturministerkonferenz ist nach dem Lehrfeldkonzept aufgebaut und basiert auf den Richtlinien für die Entwicklung von Rahmencurricula der Kulturministerkonferenz (KMK) für den berufsbegleitenden Unterrichten an Berufsschulen und deren Koordination mit den Bundesausbildungsordnungen für anerkannte Ausbildungsberufe.

In der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland werden die Rahmencurricula für die neuen Ausbildungsberufe verabschiedet. Die Arbeitsgruppen des Bildungsplans entwickeln länderspezifische Ausbildungspläne auf der Basis der KMK-Rahmenpläne, der Spezifikationen des Bundesministeriums für Unterricht und Erziehung sowie der Vorschriften der APO-BK. Im Rahmenlehrplanverfahren der KMK, in dem Nordrhein-Westfalen federführend ist, werden unter der Führung der Qualitäts- und Förderagentur - Staatliche Institut für Schulen auf der Basis der "Vorschläge zur Implementierung von Lehrplänen der Kultusministerkonferenz" (Beschluss des Unterkomitees für Berufsbildung der Bildungsministerkonferenz vom 23.09.2011) landesweite Arbeitstreffen mitwirken.

Über die länderspezifischen Ausbildungspläne werden die Berufsschulen, die korrespondierende Ausbildungsberufe bieten, in der Regelfall in einer Infoveranstaltung (Durchführung oder Workshop) des Landesinstituts für Bildung und Forschung oder bei Regionalveranstaltungen in den Kreisverwaltungen unterwiesen. Vgl. auch Anhang 4 im oben genannten herunterladbaren Handbuch zur Entwicklung von Rahmencurricula der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder im Bereich der beruflichen Bildung und deren Koordination mit den Bundesbildungsordnungen für die anerkannten Ausbildungsberufe.

Ausbildungspläne für die reorganisierten Ausbildungsberufe und die fachspezifischen Ausbildungspläne. Er informiert über die Herleitung von Curricula für die berufliche Bildung nach 66 LBiG und 42m HwO und belegt diese am Beispiel des Ausbildungsberufs Fachverkäufer, Fachwirt für Haushaltsführung und Fachwirt für Metallbearbeitung.

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