Berufspädagogik

Fachpädagogik

Berufspädagogik ist eine Unterdisziplin der Pädagogik. In der Berufspädagogik beschäftigen Sie sich wissenschaftlich mit der Berufsbildung. Die Berufsausbildung bezieht sich, wie der Name schon sagt, auf den Lehrberuf für Berufsschulen. Sind Berufsausbildungen für mich das Richtige? In der Berufsbildung geht es um die berufliche Bildung von Erwachsenen.

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Berufspädagogik ist eine Unterdisziplin der Erzieher. Im Mittelpunkt stehen die Berufsausbildung, die Aus-, Fort- und Weiterbildungsprozesse der bereits im Arbeitsleben befindlichen Personen oder derjenigen, die zum ersten Mal einen Arbeitsplatz suchen. Dominierend in Deutschland ist das doppelte Berufsbildungssystem, an dem der Bund (Berufsschule) und die Industrie (Betrieb) als die beiden wichtigsten Lernstandorte beteiligt sind.

Die Dipl.-Berufspädagoge (Dipl.-Berufspäd. oder DBP), die ihr Hochschulstudium abgeschlossen hat, ist berechtigt, an Berufsschulen zu unterrichten. Auch in der berufsqualifizierenden Weiterbildung gibt es seit einigen Jahren eine Berufsausbildung für Erzieherinnen und Erzieher, die an die Ausbildungsqualifikationen der betrieblichen Erzieher anknüpft und darauf aufsetzt und im Weiterbildungssystem (Deutscher Qualifikationsrahmen) auf dem obersten Niveau liegt.

Mit der Akademie der Berufspädagogik in den 1950er Jahren, die sich in der Etablierung eines ersten Stiftungsprofessur an der Frankfurter Uni und der Berufung auf Heinrich Abel manifestierte, entwickelte sich die Berufsbildung als naturwissenschaftliche Unterdisziplin der Erzieher. Hauptaufgabe der Berufsbildung ist es, naturwissenschaftlich sinnvolle Verfahren zu erarbeiten, die sich auf die Organisation und Umsetzung beruflicher Qualifikations- und Lernprozesse erstrecken.

Gleichzeitig werden Forschungsansätze erarbeitet, die sich sowohl auf die Umsetzung von Lehrprozessen als auch auf die Erforschung der Randbedingungen und die Fortentwicklung des Berufsbildungssystems erstrecken. Das Berufsbild ist das zentrale Objekt der Fachdisziplin im Spannungsfeld zwischen dem Qualifizierungsbedarf des ökonomischen Gefüges auf der einen Seite, den bereits erworbenen Kompetenzen aus dem vorgeschalteten allgemeinen Bildungssystem und den persönlichen und sozialen Belangen.

Der wirtschaftliche und gesamtwirtschaftliche Erfolgsfaktor sowie die gelungenen Übergänge zwischen Berufsausbildung und Berufsausbildung bestimmen die Qualitäten des Berufsausbildungssystems. In der täglichen innerbetrieblichen Berufsausbildung wird die praktische Anleitung von erfahrenem Fachpersonal als schrittweiser Einstieg in die selbständige Erfassung der Berufsaufgaben des Auszubildenden/Schülerauszubildenden unter Einbeziehung der Lead-Text-Methode durchdrungen. Seit den 90er Jahren wird der fachorientierte Unterricht in den Berufsschulen aufgelöst und im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung mit der Handlungs- und Rezeptionstheorie hat die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland das Lernfeld-Konzept für Berufsschulen vorgestellt.

Dr. Rolf Arnold, Antonius Lipsmeier (Hrsg.): Anleitung der beruflichen Bildung. Herausgeber für sozialwissenschaftliche, Wiesbaden 2006, ISBN 3-531-15162-2. Felix Rauner (Ed.): Leitfaden der beruflichenildungsforschung. Bertelsmann, Bielefeld 2006, ISBN 3-7639-3167-8.

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