Berufsfeuerwehrmann

professioneller Feuerwehrmann

Für angehende Berufsfeuerwehrleute sind psychologische sowie soziale Eignung und Belastbarkeit Voraussetzung. Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann: Gemeinsam mit Ihrem Team retten Sie Menschen und Tiere, die in Gefahr sind. mw-headline" id="Einrichtung_einer_professionellen_Feuerwehr">Einrichtung einer_professionellen_Feuerwehr[Bearbeitung | < Quelltext bearbeiten]

BF ist eine öffentlich-rechtliche, gemeinschaftliche Werkfeuerwehr, die in der Regelfall nur aus Beamten oder festen Mitarbeitern des technischen Feuerwehrdienstes zusammengesetzt ist. Eine Übersicht über alle städtischen Berufs-Feuerwehren in Deutschland finden Sie in der Übersicht der bundesdeutschen Großstädte mit einer professionellen Werkfeuerwehr. Es ist in Deutschland in den Feuerschutzgesetzen der Länder festgelegt, wann eine professionelle Werkfeuerwehr gegründet werden muss.

Welche Gemeinde zur Führung einer Werkfeuerwehr angehalten wird, hängt entweder von der Zahl der Einwohner oder vom Zustand einer Gemeinde (z.B. Bezirksfreie Hansestadt in Nordrhein-Westfalen) ab. 2 ] Einige Großstädte betreiben aber auch eine professionelle Feuerwehr, obwohl sie dazu rechtlich nicht angehalten wären (z.B. Giessen, Löwen, Eisenach, Menden, Kaiserslautern, Cuxhaven o Iserlohn).

Die Berufsfeuerwehren mit hauptamtlichem Personal, die aber keine Berufsfeuerwehren sind, werden daher als "Freiwillige Werkfeuerwehren mit hauptamtlichem Personal" bezeichne. Ihre Gründung wird durch das Landesrecht geregelt (z.B. große und mittelgroße Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, die zum Kreis gehören). 1 ] Diese Form der Brandbekämpfung ist in den Ländern Nordrhein-Westfalen, Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein üblich. Im Falle der Werkfeuerwehren, die mit eingesetzten Gerätereglern arbeiten, sind dies in der Regelfall keine hauptberuflichen Feuerwehrleute, sondern Mitarbeiter der Gemeinde.

Sie werden im Notfall wie die normalen Mitarbeiter der Werkfeuerwehr von ihrer Tätigkeit als ehrenamtliche Mitarbeiter befreit. Im Falle einer Großstadt mit einer professionellen Werkfeuerwehr ist ihr Anführer in der Regelfall auch für das Leistungsniveau der Werkfeuerwehr zuständig. Bei den Brandschutzdiensten der großen Verkehrsflughäfen und großen Industrieanlagen handelt es sich nicht um professionelle Feuerwehren, sondern um Werksfeuerwehren (im Auftrag oder zur Anerkennung durch das verantwortliche Regierungspräsidium) oder Werksfeuerwehren.

Die Privatfeuerwehren gehören nicht zur Berufsfeuerwehr und sind (mit wenigen Ausnahmen) nur auf dem entsprechenden Werks- oder Flugplatzgelände im Einsatz. Diese können sich aus Teilzeit- und Vollzeitarbeitskräften bestehen, die eine gleiche oder noch weiterführende Schulung wie die Mitglieder der Betriebsfeuerwehren absolvieren. In Deutschland sind die Werkfeuerwehren Büros der entsprechenden Stadt, die die Überwachung des örtlichen Brand- und Katastrophenschutzes übernehmen.

In den bestehenden Stationen der Werkfeuerwehr im Stadtbereich befinden sich die Rettungsdienste der Werkfeuerwehr. Der Großteil der Besatzung besteht aus Offizieren des technischen Dienstes der Mittelfeuerwehr. Die Belegschaft einer professionellen Feuerwehr besteht aus mittel-, höher- und höherrangigen Feuerwehrleuten. Die Feuerwehr ist in mehrere Wachdienste unterteilt, die in der Regelfall in 12- oder 24-Stunden-Schichten arbeiten und in der Feuerwehr einsatzbereit sind.

In Deutschland ist der Service mit einer professionellen Feuerwehr generell sehr gefragt, so dass in vielen Bewerbungsverfahren nur rund 3% der Antragsteller ein Jobangebot erhalten. Grundlage für die Zulassungsvoraussetzungen sind die entsprechenden Berufsordnungen der Länder: Oberfeuerwehrtechnischer Service - allgemeine Hochschulzugangsberechtigung, Diplom/Master in einem naturwissenschaftlich-technischen Hochschulstudium, sonst wie im Mittelfeuerwehrtechnischen Service.

Eine positive Abstimmung des Bundesverbandes der Städte und Gemeinden ist Grundvoraussetzung dafür, dass einige professionelle Feuerwehren eingestellt werden können. Rettungskräfte - da die Berufsfeuerwehr teilweise auch im Rettungskräftebereich aktiv ist, gibt es auch die Chance, eine Anstellung als Rettungssanitäter zu erlangen, die sich dann auf den Einsatzbereich im "Rettungsdienst" auswirkt. Verwaltungsposten werden in der Regel an Bedienstete des allgemeinen nicht-technischen Verwaltungsdienstes zuerkannt ("Intermediär", "Senior" und "Senior") sowie an kommunales Personal.

Aufgrund des weit verbreiteten 24-stündigen Schichtrhythmus haben Berufsfeuerwehren in Deutschland eine mittlere wöchentliche Arbeitszeit von 48 Std. (56 Std. bis 2007). Schon immer war der vorbeugende Schutz vor Bränden dort ein wichtiges Anliegen, da die Entwicklung der Großstädte schon im frühen Hochmittelalter eng war. Damals beruhte die Feuerbekämpfung in der Allgemeinen auf einer allgemeinen Verpflichtung zur Hilfeleistung für alle Stadtbewohner.

Die damalige Feuerlöschverordnung machte deutlich, dass in Großstädten in der regel Turmarbeiter oder die Stadtwächter zur Brandmeldung gezwungen waren. Darüber hinaus wurde angegeben, welche Berufsgruppe/Gilde mit welcher Aufgabenstellung beauftragt ist. Vor allem während des 30-jährigen Kriegs war der Feuerschutz unerlässlich, da mögliche Gegner ein Feuer als willkommene Abschwächung der Verteidigungsanlagen einer Großstadt verwenden konnten.

Die Nichteinhaltung der Hilfspflicht im Brandfall sowie vorsätzlicher oder fahrlässiger Brand wurde in der Praxis mit schweren Sanktionen geahndet. Bis Ende des neunzehnten Weltkrieges prägten sie das Image und die Arbeitsmethoden der Feuerwehr in Deutschland. In den letzten Jahren des neunzehnten Jh. etablierten sich immer mehr moderne Feuerwehrhäuser. Durch weitere technologische Innovationen, wie z.B. den Einsatz von Anschlussstutzen, war es auch nicht erforderlich, dass sich alle Bewohner der Wachstumsstädte an den Brandschutz beteiligen.

Hinzu kam eine verstärkte Schulung und Militäraufstellung der Feuerwehr. Am Ende des neunzehnten Jahrhundert wurden in den Großstädten zum ersten Mal hauptberufliche Feuerwehrleute angeheuert, was die Geburt der ersten Berufsfeuerwehr markiert. Im ersten Halbjahr des zwanzigsten Jahrhundert waren die meisten Feuerwehrleute mobilisiert, und jetzt waren auch motorisierte Spritzen und Drehtischleitern erhältlich.

Im Jahr 1935 wurden die Feuerwehrleute durch das Luftschutzrecht liquidiert und in die Feuerwehr verwandelt, die 1939 vollständig von der Bundespolizei übernommen wurde. In den norddeutschen Großstädten gab es damals vor allem professionelle Werkfeuerwehren, während es in Süddeutschland meist nur die Freiwilligen waren. Es dauerte bis in die 1950er Jahre, bis viele neue Feuerwehrhäuser entstanden und mit neuen Ausrüstungen ausgerüstet wurden.

Zusätzlich zu und von den Werkfeuerwehren wurden viele weitere Werkfeuerwehren geschaffen, die nun auch mit Funkgeräten ausgestattet wurden. Seither sind viele technologische Innovationen hinzugekommen, so dass die (Berufs-)Feuerwehren heute Arbeitsgruppen sind, die neben der Feuerwehr auch ein breites Anwendungsspektrum abdecken kann. Im DDR-Raum wurde die Werkfeuerwehr als Dienstleistungszweig in die Volksspolizei integriert.

Als Standardfeuerwehr einheitlich setzt sich der Feuerwehrzug in der Regelfall aus zwei Feuerwehrfahrzeugen und einem Rettungsflugzeug in ganz Deutschland zusammen. Nebst Feuerwehrzügen führen die Werkfeuerwehren auch andere Sondereinheiten wie Wasserrettungszüge, Gefahrstoffzüge, Höhenrettungsgruppen, Rettungseinsätze, Kriseninterventions-/SBE-Teams und vieles mehr, je nach regionaler Situation. Weitere Infos zu den Einsatzfahrzeugen finden Sie im Beitrag Feuerwehrautos in Deutschland.

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