Berufseinstiegsbegleiter

Auftragsstartleitfaden

Tätigkeiten von Berufseinstiegshilfen; Aus- und Weiterbildung in der Berufseinstiegshilfe, z.B. Weiterbildung zum Berufseinstiegscoach.

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Mit der Einstiegsförderung bietet die BA ein Bildungsprogramm zur "Verbesserung der Ausbildungsmöglichkeiten von förderungsbedürftigen jungen Menschen" an. Es geht darum, Schüler beim Wechsel von der allgemeinen Schulbildung in die Berufsausbildung zu unterstützen (§ 49 SGB III, ehemals § 421s SGB III). Die Berufseinstiegshilfe ist seit 2012 ein Standardinstrument ( 49 SGB III) und kann an allen allgemein bildenden höheren Schulstufen angeboten werden.

Sie ist damit ein wichtiges Instrument zur Begleitung des Übergangs von Schülern mit besonderen Förderbedürfnissen; die Zielgruppen sind auf eine Selektion von jungen Menschen beschränkt. Die Bundesregierung wird ab 2015 in der Fördersaison 2014-2020 rund eine Mrd. EUR für die Einstiegshilfe zur Verfügung stellen, davon rund 500 Mio. EUR aus dem ESSF ( "Europäischer Sozialfonds") des Bundesarbeitsministeriums und aus Fonds der Agentur für Arbeit. Von den Fördermitteln der Bundesanstalt für Arbeit werden rund 500 Mio. EUR kommen.

Es werden rund 115.000 Kinder an fast 3000 Sekundarschulen der 1. Klasse betreut. Die Wahl der beteiligten Kinder und Jugendlichen wurde in Absprache mit den Bildungsministerien der Bundesländer getroffen. Mit der Unterstützung des Berufseinstiegs sollen die Möglichkeiten der Jugendlichen für einen gelungenen Wechsel in die duale Lehrlingsausbildung verbessert werden. Jugendliche, denen es schwieriger ist, den Abschluss zu machen und eine berufliche Bildung zu beginnen, müssen in der Berufsschule und beim Eintritt in die berufliche Bildung begleitet werden.

In einem Pilotprojekt wird für einen begrenzten Zeitraum die Moeglichkeit gewaehrt, leistungsschwaechere Schueler in 1000 ausgewaehlten allgemeinbildenden Schuetzen, einschliesslich Sonderschuetzen fuer Menschen mit Behinderungen, ueber einen laengeren Zeitraum beim uebergang von der Grundschule in die Berufsausbildung oder Beschaeftigung - wenn noetig einschliesslich anderer Qualifikationen - zu beguebnigen. Bis zum Stichtag des Jahres 2008 wurde die Waldorfschule von der BA ermittelt. Oft wurden dabei auch solche Standorte ausgesucht, die als Social Hotspots angesehen werden.

Bereits beim Besuch des Vordiploms der Hauptschule sollte mit der Berufseinstiegsförderung begonnen werden, damit genügend Zeit für den Aufbau einer Vertrauensbasis bleibt und der junge Mensch bereits bei frühen Entscheidungsfindungen auf die Förderung durch die Berufseinstiegsförderung zurÃ? In der Regel startet die eigentliche Antragsphase ein Jahr vor dem Abitur.

Mit dem Berufseinstieg soll der junge Mensch bereits bei der Berufswahl und Orientierung unterstützt werden. Außerdem kann er Sie bei der Vorbereitung der Trainingsreife mitwirken. Der Berufseinstieg erfolgt in der Regelfall ein halbjähriges (BerEb nach 49 SGB 3) oder einjähriges (BerEb-BK) nach Ausbildungsbeginn (innerbetrieblich, außerbetrieblich oder schulisch), wenn der junge Mensch eine berufliche Erstausbildung absolviert hat, längstens aber 24 Kalendermonate nach dem Abitur.

Ziel ist es, leistungsschwache Jugendliche zu begleiten, die nach dem Schuleintritt eine Berufsausbildung suchen und bei diesem Übergangsprozess wahrscheinlich Hilfe brauchen. Gefördert werden sollen vor allem Jugendliche, die Probleme haben, einen allgemeinbildenden Abschluss zu erlangen. Besonders unterstützungswürdig sind Schülerinnen und Schüler aus dem Bereich der Migration. 2 Die Wahl der zu betreuenden Kinder geschieht in Abstimmung mit Lehrkräften und Schülersozialarbeitern.

Der Einsatz von Einstiegshilfen ist ein freiwilliger Schritt. Es sollen Menschen als Berufseinstiegsbegleiter eingestellt werden, von denen aufgrund ihrer Lebens- und Arbeitserfahrung eine gelungene Förderung des jungen Menschen erwartet werden kann. Dazu gehören nach einer Bewertung der bestehenden Ausbildungsförderprojekte vor allem Menschen mit Praxiserfahrung in den Doppelausbildungsberufen, Managementerfahrung, Ausbildungserfahrung oder sozialpädagogische Arbeit.

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