Berufsbeschreibung

Stellenbeschreibung

Stellenbeschreibung Die klassischen Homöopathen, im Nachfolgenden aus Gründen der Vereinfachung "Homöopathen" genannt, steht in der Überlieferung der von Christian Friedrich Samuel Hahnemann (1755-1843) gegründeten Homöopathenkunst der Heilung. Der Gründer der Homeopathie wandten sich schon frühzeitig auch an Nichtmediziner wie Clemens von Boenninghausen und G. H. G. Jahr.

Die Erhaltung und Entwicklung der homöopathischen Medizin wäre ohne sie bis heute aussichtslos. In der homöopathischen Medizin wird eine gesamtheitliche Betrachtung von Zustand, Erkrankung und Heilprozessen angeboten. Es ist eine unabhängige Fachrichtung und steht als solche im Dienste des Menschen (vgl. unsere "Definition der Homöopathie"). In den meisten FÃ?llen wird die BerufsausÃ?bung im Sinn der Behandlung oder Milderung von Erkrankungen oder Beschwerden sowie der Aufrechterhaltung der eigenen fÃ?rsorge, in der eigenen BerufsausÃ?bung frei willig ausgeÃ?bt, aber auch andere AktivitÃ?ten sind möglich.

Für die verantwortungsvolle Ausübung eines Berufes sind Wissen, Fertigkeiten und Fachkompetenz in unterschiedlichen Fachgebieten erforderlich. Im Laufe seiner Berufsausbildung hat sich der Homöopath die für die amtlichen Gesundheitschecks notwendigen Spezialkenntnisse in den Fachgebieten Geographie, Krankengymnastik, Pathologie, Diagnose und Rettungsmanagement erworben, ist über die gängigen Behandlungsverfahren aufgeklärt und bleibt über den Fortschritt und die Weiterentwicklung in allen für ihn wichtigen Medizinzweigen auf dem Laufenden.

Sie kennen und respektieren ihre eigenen Begrenzungen sowie die beruflichen und sonstigen rechtlichen Voraussetzungen ihrer Tätigkeit und stellen an sich selbst höchste moralische Ansprüche. Praktische Organisation und Patientenmanagement erfolgen im Geiste eines würdevollen und fachkundigen Berufsstandes. Der Homöopath informiert den Betroffenen vor Beginn der Therapie ausreichend über das Behandlungsangebot und die damit verbundenen Möglichkeiten, über die voraussichtlich zu erzielenden Aufwendungen, über mögliche gesundheitliche Gefahren, über Therapiealternativen sowie über parallele oder vorausschauende Massnahmen oder Prüfungen und garantiert die notwendige Diskretion.

In jeder Situation rät er dem Betroffenen nach besten Wissen und Überzeugungen, so wie es zum Wohle des Betroffenen ist. Gleiches trifft unter Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Sorgfaltspflichten auch auf die Weiterführung bereits begonnener Therapien zu, so dass keine ärztlich erforderlichen Massnahmen unterbleiben. Der Homöopath selbst kann im Sinne des Arzneimittelgesetzes die erforderlichen Massnahmen ergreifen, aber auch eine Verweisung, Rückfrage oder Beratung mit anderen Therapeuten verlangen.

Als nächstes berufliche Voraussetzung für die professionelle Praxis der Homeopathie gilt die Beherrschung der Homeopathie. Der Homöopath meistert in diesem Zusammenhang die Anamneseuntersuchung in Akut- und Chroniefällen sowie die Methoden der homeopathischen Fallbestimmung, der Arzneimittelauswahl, der Arzneimittelapplikation (Potenzauswahl und Dosierung) und der Bewertung des Behandlungsablaufs. Der Grundsatz der Ähnlichkeit selbst sowie die Erfordernis einer eindeutigen Bewertung des Behandlungsablaufs für die Festlegung des weiteren Verfahrens nach der Verschreibung erfordert Behutsamkeit oder Umsicht bei der Verknüpfung einer homeopathischen Behandlung mit anderen Therapiemethoden.

Sofern nicht im Vorfeld andere Vorgehensweisen oder hypo-pathische Begleitbehandlungen neben anderen ärztlich erforderlichen Massnahmen erwogen werden, ist die Versorgung mit potentiellen Einzelmaßnahmen nach Beseitigung eventueller Heilunghemmnisse und unter Beachtung der einschränkenden Umstände grundsätzlich die Stützpfeiler der Bewältigung. Neben der klinischen Qualifizierung und der aktuellen Methodenlehre beinhaltet die Homöopathie auch die Wahrnehmungs- und Beobachtungsgabe sowie die kompetente Patientenberatung im Bereich der Heilungshemmnisse, in der Lebensplanung und Ernährungslehre, in der Gesundheitswesen förderung und der Gesundheitsprophylaxe.

Die Verständigung und die richtige Ausgestaltung der Patientenbeziehung sind von grundlegender Bedeutung. Dazu gehört zum Beispiel die Fähigkeit, dem Menschen gegenüber Achtung zu zeigen, ihn ohne persönliche Urteile und so vollständig wie möglich zu erkennen und zu wissen, zu berücksichtigen und zu achten. Um einen vollständigen Überblick über die Bereiche und Bereiche zu erhalten, die von den Fachleuten als praxisnah erachtet werden, weisen wir auf die von der Foundation Homoeopathie-Zertifikat (SHZ) und der Quality Conference des Bundes Klassischer Manöopathen Deutschlands (QBKHD) herausgegebenen Trainingsinhalte und Lerninhalte hin.

Die beiden Zertifizierungen sind gleichermassen auf die zu erwartende permanente Weiterbildung und die Bindung in der Fachwelt ausgerichtet. Die Homöopathin oder der Homöopath kennen die Grundprinzipien und Hilfsmittel seiner Heiler. Dabei ist er sich seiner speziellen Aufgabe bewußt, setzt das Wohl seiner Patientinnen und Kunden in den Vordergrund aller Therapieentscheidungen und kümmert sich um seine stetige personelle und fachliche Entwicklung.

Im Folgenden wollen wir eine Begriffsbestimmung der Homeopathie einführen. "Sie ist eine unabhängige, medizinische Form der Therapie. Im Falle einer Krankheit wird der Wirkstoff, der in der Regel in einer Homöopathiestudie Symptome hervorrufen kann, die den Beschwerden des Patienten am ehesten entspricht, allein und in möglichst geringer Dosis eingenommen.

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