Berufsbegleitendes Studium

Teilzeitstudium

Werkstudenten sind eine begehrte Klientel für Universitäten. Wer Teilzeit studieren will, muss zwischen Fern- und Präsenzunterricht wählen. Die berufsbegleitenden HR-Studiengänge sind sehr gefragt, weil sie es den Studierenden ermöglichen, neben ihrer täglichen Arbeit auch weitere akademische Qualifikationen zu erwerben.

Pauken nach der Arbeit: Ist es ein Teilzeitstudium wert?

Werkstudenten sind eine gefragte Klientel für Universitäten. Daher ist es besonders darauf zu achten, dass der Kurs zu Ihrem eigenen Lernstil mitbringt. Schon nach dem Gymnasium wollte der Mann aus Lübeck sein berufliches Leben beginnen. Aus diesem Grund entschied er sich, eine Lehre als Versicherungsverkäufer zu machen - und nebenher zu lernen. "Das ist im Wesentlichen eine dreifache Belastung aus Studium, Beruf und Privatleben", sagt die Zweijährige.

"Aber das hinderte ihn nicht daran, neben seinem Job auch seinen Masterabschluss zu machen. Klatte absolviert derzeit ein Personalstudium an der FOM Fachhochschule für Ökonomie und Unternehmensführung in Hamburg. Das BFM ist mit rund 45.000 Studierenden die grösste in Deutschland. Ihre Spezialität sind arbeitende Menschen. "Diejenigen, die bereits arbeiten, wollen in der Praxis ihren Berufsstand und damit ihr Gehalt für das Studium nicht aufgeben", erläutert Prof. Burghard Hermeier, Universitätsrektor der Universität.

Es gibt unterschiedliche Ansätze, um Beruf und Studium in Einklang zu bringen. Hierfür gibt es unterschiedliche Ansätze. Aber auch die Art des Lernens, die dem eigenen Lernformat entspricht, ist letztendlich eine Frage des Typs. Das FOM vertraut auch auf eine Mischung aus Online-Service und Präsenzlehre: "Für uns ist der Präsenzlehrbetrieb der Dreh- und Angelpunkt unseres Studiums", sagt Hermeier.

Es dient dem Informationsaustausch mit Lehrenden und Mitstudenten, die oft bereits über Berufserfahrungen in ihrem Bereich verfügt. "Die Schüler wollen praktisches Wissen und nicht bloße Theorien. "Rund zwei Prozentpunkte der Studierenden in Deutschland lernen Teilzeit. "Dazu gehören aber nur Kurse, die besonders auf Profis ausgerichtet sind", erläutert Sigrun Nickel, Forschungsleiterin am Center for Higher Education Development (CHE).

Dazu kommen Teilzeitstudium oder das Doppelstudium, das in die Praxis im Unternehmen miteinbezogen ist. Die meisten von ihnen erlangen ihren ersten Hochschulabschluss berufsbegleitend - oft unmittelbar nach der innerbetrieblichen Einarbeitung. Weitere ergänzen den Masterstudiengang um einen außerberuflichen Abschluss. "Die außerberuflichen Studiengänge basieren hauptsächlich auf der privaten Initiative der Studierenden", sagt Hermeier.

In den seltensten Fällen zahlt das Unternehmen auch nur einen Teil der Studienbeiträge. Außerdem sprach sie mit dem Auftraggeber über sein Studienprojekt. Jetzt erhält er zehn Tage mehr Erziehungsurlaub pro Jahr für sein Studium. Darüber hinaus trägt der Auftraggeber etwas mehr als 2000 EUR zu den Kosten des Studiums bei - je nach Note, die Katharina G. L. Klatte vorlegt.

Der Studierende bezahlt monatlich rund 350 EUR an Honoraren an das BFM und rund 12.000 EUR für den gesamten Studiengang. "Denn wenn Sie Teilzeit studieren, können Sie das von Ihren Fortbildungskosten abziehen. "Teilzeitstudiengänge sind in der Praxis in der Praxis in der Regel gebührenpflichtig ", bekräftigt Nickel. Die Universität berechnet in der Regelfall Honorare für die einzelnen Studienmodule; die Studienordnung legt dann fest, wie viele Studienmodule für den Studiengang benötigt werden.

"Eine Teilzeitausbildung von rund EUR 5.000 ist keine Ausnahme. "Darüber hinaus hat jeder, der eine Karriere macht und nur Teilzeit studiert, keinen Rechtsanspruch auf die Stadt. Studiendarlehen sind auch nicht für arbeitende Studierende bestimmt. "Dies hat einen enormen Auswahleffekt, denn erst muss man sich ein solches Studium überhaupt finanzieren können.

Darüber hinaus gehen im Falle einer Kündigung die bereits entstandenen Studienbeiträge unter. Im BFM haben 80 Prozentpunkte ihr Studium abgeschlossen. Für das Studium sollten die Studierenden fast 20 Wochenstunden planen - etwa die Hälfe davon für die Anwesenheitsphasen. Der Fortschritt am Arbeitsplatz ist ein Argument für ein Teilzeitstudium.

"Aber es ist für viele Schülerinnen und Schüler zumindest genauso bedeutsam, sich selbst zu entwickeln", sagt Nickel. Weil es kein berufsbegleitendes Graduiertenstudium gibt, ist nicht eindeutig, ob sich die Investitionen für den Einzelnen immer auszahlen.

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