Berufsbegleitende Ausbildung Erzieher Sachsen

Teilzeitausbildung für Pädagogen in Sachsen

Eine Teilzeitausbildung muss parallel zur Beschäftigung absolviert werden. Definiert im Freistaat Sachsen (Schulordnung für Berufsschulen BFS). Berufsausbildung zum Erzieher.

Sachsens

Für die Ausbildung zum Erzieher in Sachsen gibt es neben der 3-jährigen Vollzeitausbildung eine 4-jährige Teilzeitausbildung. Neben dem Besuch der Fachhochschule müssen die Teilnehmer auch praktische Tätigkeiten im Bereich der Sozialpädagogik ausüben. Das Arbeitsamt kann die Studierenden im Umfang des Personalausweises nutzen. Dadurch kann die Entlohnung bereits zu Ausbildungsbeginn erfolgen.

Die Weiterbildung erfolgt in vielen Ländern innerhalb von drei Jahren und ist damit wesentlich stärker komprimiert. Der Besuch von Fachhochschulen in Sachsen erfolgt in der Regelfall nur an einem Tag in der Woch. So haben die Studierenden die Chance, mehr bezahlte Wochenarbeitsstunden am praktischen Ausbildungsort zu absolvieren und damit ein besseres Einkommen zu verdienen, als dies in einer 3-jährigen Ausbildung möglich ist.

Zugleich können Menschen, für die z.B. durch die Kinderbetreuung oder die Verwandtschaftspflege eine Ausbildung nur mit einer reduzierten Wochenarbeitslast möglich ist, dies in einer 4-jährigen Ausbildung besser erreichen. In Sachsen sind die Einstiegsvoraussetzungen für die Ausbildung von Lehrkräften im Vergleich zum Rest Deutschlands vergleichsweise gering. Im Zusammenhang mit einem mittlerem Bildungsabschluss kann z. B. eine nach Bundes- oder Länderrecht anerkannten zweijährigen nichtfächerlichen Ausbildung und eine weitere fünfjährige nichtfächerliche Erwerbstätigkeit ausreichend sein, um die Aufnahme in die Ausbildung zum Erzieher zu erwirken.

Im nachfolgenden PDF erhalten Sie ausführliche und weitere Auskünfte zu allen für Interessenten relevanten Themen auf dem Weg zum Lehrer im Land Sachsen: In den einzelnen Ländern sind die regelmäßigen Zulassungsvoraussetzungen, die Ausbildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten für Pädagogen sowie die Leistungsanrechnungsmöglichkeiten für relevante Vorkenntnisse und die Anerkennungskriterien für den Facharbeiter zum Teil sehr unterschiedlich.

Derzeit gibt es in mehreren Ländern Ausbildungsmöglichkeiten, in denen die berufliche Qualifikation eines staatlich anerkannten Lehrers im Zuge einer bezahlten Beschäftigung in einer soziopädagogischen Institution mit gleichzeitigem Besuch einer Fachhochschule erworben werden kann. Daher kann sich ein Ausblick auf andere (z.B. benachbarte) Länder auszahlen. Viele Länder arbeiten daran, die bezahlte Ausbildung für Quereinsteiger aus anderen Bereichen attraktiv oder überhaupt erst möglich zu machen.

In den Fachkatalogen der Länder gibt es zum Teil große Umbrüche, inwieweit berufsständische Gruppen (in Zukunft) auf die Auszeichnung als Spezialisten oder Betreuer zählen können. Sollten wir von veränderten Trainingsbedingungen oder Anrechnungsmöglichkeiten der einzelnen Länder wissen, können Sie sich über diese informieren, indem Sie unsere E-Mail- und Telefonberatung in Anspruch nehmen und/oder sich über den nachfolgenden Verweis für unseren E-Mail-Verteiler anmelden:

In unserem Rundbrief können Sie auch mehr über das Themengebiet "Quereinstieg in den Erzieher/innenberuf" erfahren:

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