Berufsausbildung Kindergärtnerin

Ausbildung Kindergartenpädagogin

Berufsausbildung Bedauerlicherweise ist die Bildung von Pädagogen immer noch nicht national reguliert. Es findet an Berufsschulen für die Soziopädagogik statt, die in einigen Gebieten auch als Berufsakademien oder Berufsschulen bezeichnet werden. Inzwischen besteht auch die Option, die Berufsausbildung in Gestalt eines Fachschulstudiums abzuschließen. In der aktuellen Debatte um die Vorschulerziehung befand sich die ganze Ausgestaltung der Lehrerausbildung im Wandel.

Es wäre erwünscht, wenn im Rahmen dieser Umstrukturierung eine bundesweit einheitlich gestaltete Schulung entschieden würde.

Das Bildungswesen in seiner geschichtlichen Weiterentwicklung

In zwei Teilen gliedert sich die geschichtliche Gesamtentwicklung des heute staatlichen Erzieherberufs: Jahrhundert bestand der Gouvernantenberuf, der sich zum ersten Mal in der deutschsprachigen Historie als "Erzieherin" und vor allem als "Lehrerin" für die oberen sozialen Schichten sah. Aufgrund mangelnder Beständigkeit kann der Charakter des Gouverneurs jedoch nicht unmittelbar für die Ableitung des Erziehers der neunziger Jahre genutzt werden.

Unmittelbarer Vorgänger ist eher der Kindergartenberuf, der sich in der Hälfte des neunzehnten Jahrhundert entwickelte und sich stetig zu einer staatlichen Kindergärtnerin entwickelte. Nach der ausschließlichen Ausbildung von Kindergartenpädagogen für die Arbeit in einem Vorschul- oder außerschulischen Bereich bis Ende der 1960er Jahre entwickelte sich für die jetzige Kindergartenpädagogin ein weites sozio-pädagogisches Berufsbild.

Durch die Rahmenverträge der Bildungsministerkonferenzen von 1967 und 1982 ist die flächendeckende Etablierung des Ausbildungsberufs "staatlich geprüfter Erzieher" gelungen. Vor allem ein anderes Selbstbild und geänderte Lebensentwürfe von Menschen haben in den vergangenen Jahren weit reichende Folgen für diesen von Menschen geprägten Berufsstand. Es war eine Vorstellung, die im XVII. Jh. von der französichen Aristokratie und später auch von der breiteren Aristokratie Europas verwirklicht wurde, dass die Kindererziehung und -unterweisung nicht mehr von den Erziehungsberechtigten selbst durchgeführt, sondern auf andere Pädagogen ausgeweitet wurde.

Diese Bildungsidee führte zu einem neuen Beruf für Frauen: der "französischen Gouvernante" oder "deutschen Erzieherin" (Hardach-Pinke 1996, S. 418). "Die Statthalterinnen waren ausgebildete und erwerbstätige Frau in einer Zeit, in der die spießbürgerliche Sichtweise der Geschlechterbeziehungen ihnen nur die Funktion der Frau, des Hausherrn und der Frau gab" (Hardach-Pinke 1993, S. 7).

Durch die Hochschulbildung konnten sie eine heimische Ausbildung machen und ihren Berufsstand unterrichten. Deutsche Damen bezeichneten sich oft als "Kindergärtnerinnen", um sich auch in der Berufsausbildung zu differenzieren. Tatsächlich war der Unterscheid zwischen französischen und deutschsprachigen Bildungsstilen und Lehrinhalten jedoch kaum erwähnenswert (Hardach-Pinke 1996, S. 418-423). Das Berufsbild der Erzieherin oder Tutorin, das im neunzehnten Jahrhundert ausgeübt wurde.

Jahrhundert besetzten staatliche Deutschlehrerinnen vermehrt Gouverneursposten, und das Gouvernementsystem ist in Deutschland nach und nach verschwunden (Hardach-Pinke 1993, S. 195). Gleichzeitig entstand ein immer differenzierteres, von der sozialen Klasse unabhängiges Bildungs- und Ausbildungssystem, das zur Entstehung neuer Berufsgruppen führte - auch der Kindergärtnerin, die als unmittelbare Vorläuferin der heute staatlichen Kindergärtnerin giltd.

Mit zunehmender Internationalisierung änderten sich die ökonomischen und gesellschaftlichen Bedingungen, so dass es erforderlich wurde, kleine Familienangehörige außerhalb der Familien aufzuziehen (Erning 1987, S. 13). Der Elternteil, der außerhalb des Hauses arbeitet, hat seine Schützlinge nun einem sogenannten Kleinkinderheim, einer Kleinkindschule oder einem Betriebskindergarten übergeben. Dies sind die ersten öffentlichen frühkindlichen Bildungsmaßnahmen, die 1825 eingeführt wurden, um die Familien der Unterschicht zu erleichtern und die bisher nicht betreuten Waisenkinder vor Unglücksfällen und Verbrechen zu schütz.

In diesen Einrichtungen wurden die Kinderbetreuer unterschiedlich benannt: "wartende Damen, Wächter, Erziehungsberechtigte, Kindermädchen, Kindermädchen, Kindermädchen oder Nonnen" (Gary 1995, S. 44). Es waren Lehrer, die keine Stelle in der Oberschicht gefunden hatten, Ordensgemeinschaften, aber auch alte, arbeitslose und arbeitslose Damen und Jugendliche, die allenfalls von Erzieherinnen in der Kinderbetreuung ausgebildet worden waren. Zusätzlich zum Schutz der Kleinen vor externen Gefährdungen sollten die Betreuer innen und Betreuer auch Kindern aus unteren sozialen Gruppen ein klassenspezifisches Benehmen vermitteln, das jedoch noch nicht als "pädagogische Aufgabe" beschrieben werden kann (Erning 1987, S. 13-15, 21-23; Gabriele 1995, S. 3-21, 44).

Da die Betreuer nur die Aufsicht über die Kinder übernehmen mussten und nicht bestimmte Bildungsziele oder -methoden verfolgten, war eine institutionelle Bildung nicht erforderlich, die es ihnen ermöglichte, auf den Kinderstationen zu arbeiten. Je mehr diese Institutionen nicht nur nach reiner Sorgerechtlichkeit, sondern auch nach körperlicher, geistiger und geistiger Vorarbeit auf die schulische und arbeitsweltliche Entwicklung sowie nach Persönlichkeitsentwicklung strebten, desto weniger genügten die Erfahrungswerte der fürsorglichen Frau und die traditionellen Bildungsideen, desto mehr kamen die Fragestellungen nach einer adäquaten Qualifikation und Beschäftigung des Personalbestandes an Bedeutung" (vgl. Derschau 1987, S. 68).

Die Kindergarteneinrichtung und der Berufsstand der Kindergärtnerin sind aus der Bedürfnis heraus entstanden, eine fachgerechte Betreuung von Kleinkindern durch didaktisch geschultes Fachpersonal zu errichten. Impulse für Bildungszentren und Bildungspersonal gaben Theodor Fliedner, der 1836 das erste "Seminar für Kleinkinderlehrerinnen" (Derschau 1987, S. 68) ins Leben rief, und insbesondere Friedrich Fröbel, der den Kleinkindergarten 1840 begründete (Gary 1995, S. 57).

1849 eröffnet Fröbel in Bad Liebenstein sein erstes Ausbildungszentrum mit dem Namen "Anstalt für allseitig lifeseinigung durch entwicklungsländerziede Menschenbildung" (Gary 1995, S. 89) - mit einem Ausbildungskindergarten für Krankenschwestern, den er später Kindergärtner nannte. Für die Zulassung zur Kindergartenbildung galten in der Regel folgende Zulassungsvoraussetzungen: ein sich stetig änderndes Lebensalter, ein hohes schulisches Bildungsniveau - zum Beispiel ein Abschluss einer Sekundarschule für Mädchen -, ein tabellarischer und tabellarischer Werdegang, ein Gesundheits- und Gesangsnachweis sowie die Zahlung von Schulgeldern.

Ein Jahr lang umfasste die Berufsausbildung zur Kindergärtnerin sowohl Theorie als auch Praxisfächer wie z. B. Erziehungswissenschaft, Anthropologie, Religionen, Geschichtswissenschaft, Fremdsprachen, Malen und Gesang. Zur Unterstützung der Kindergartenpädagogen bei ihrer beruflichen Tätigkeit durch Fortbildungsveranstaltungen wurden mehrere Fachseminare und Weiterbildungskurse durchgeführt. Mit der Teilnahme an Fortbildungsseminaren haben sich die Erzieherinnen auch für den Berufsstand der Kindergärtnerin/des Kindergärtners qualifziert.

Kindergartenpädagogen begannen ihre Karriere nicht nur in der staatlichen Bildung von Kleinkindern, sondern auch in den Privathaushalten von bürgerlichen Elternhäusern (Gary 1995, S. 88-101). In der ersten institutionellen Form der Ausbildung von didaktisch qualifiziertem Personal schuf er den Grundstein für die Internationalisierung des Bildungswesens und die Entwicklung eines neuen Berufsbegriffs. Der Kindergärtner nach Fröbels Konzeption sah sich nicht mehr nur als "Vormund" in einer Kindertagesstätte, sondern als pädagogischer Spezialist, der eine kinderfreundliche Kindererziehung konzipiert und die Erziehungsberatung der Kinder übernehmen kann (Derschau 1987, S. 69-71).

Die sich abzeichnenden quantitativen Zuwächse der Kindertagesstätten in Deutschland waren der Anstoß für "..... Im Jahr 1908 wurde die Erziehung von Kindergärtnern durch den Staat im Zuge der Reorganisation des Mädchenschulsystems geregelt: Das Reglement für die Staatsausbildung sah einen ein-jährigen Spezialkurs an einer allgemeinen Damenschule vor...." Derschau 1987, S. 72). Bald folgten die gesetzlichen Vorschriften von kirchlichen Bildungseinrichtungen, da staatsgeprüfte Absolventen eine bevorzugte Beschäftigung erfuhren.

Mit der Einführung einer zweijährigen gemeinsamen Kindergartenausbildung 1928 in der weimarischen Republika (Derschau 1987, S. 71-72) fand die nächstfolgende Änderung in der Kindergartenpädagogik statt. Nicht nur die Ideen von Friedrich Fröbel, sondern vor allem die Reformbewegung prägten die Kita. Wichtige Impulse für die Vorschulerziehung und die Schulung von Kindergärtnern gab die Italienerin Maria Montessori.

Die Kindergärtnerin versteht sich nach Montessoris Lehrmeinung als "Erzieherin", die das Kind zu einer eigenständigen und freiheitlichen Person entwickeln will (Metzinger 1993, S. 121-123). Die Bildung in Kindergärten und die damit verbundene Schulung des Bildungspersonals dienten bis 1945 ausschliesslich dem Zweck des Nationalsozialismus (Metzinger 1993, S. 125).

Die Länder führten nach dem Zweiten Weltkonflikt im Kern die kindergartenpädagogische und kindergartenpädagogische Ausbildung der weimarischen Republika fort (Derschau 1987, S. 72). Die Leitlinien der Wiesbadener Rep. mit geringfügigen landesspezifischen Abweichungen bestimmte bis in die 1960er Jahre das berufliche Profil und die Berufsausbildung der Kindergärtnerinnen. Um mehrere soziopädagogische Ausbildungen zu vereinen, wurde der heutige Lehrberuf des Erziehers geboren.

Der Ausbildungsaufbau in seiner jetzigen Gestalt beruht im Kern auf Rahmenverträgen der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder von 1967, die in den Ländern die Berufsausbildung zur Kindergärtnerin und zum Hortner mit der Berufsausbildung zur Jugend- und Heimpädagogin zu einem Gemeinschaftsausbildungsprogramm als "staatlich anerkannte Erzieherin" an sozialpädagogischen Berufsschulen (in Bayern: Fachakademie für Sozialpädagogik) verbinden sollte.

Der Rahmenvertrag von 1967 sieht eine 3-jährige Ausbildungszeit (2-jährige Theorieausbildung, 1-jähriges Praktikum) vor und erfordert einen Sekundarschulabschluss und ein 12-monatiges Praktikum. Fünfzehn Jahre nach der ersten bundesweiten Richtlinie für die Ausbildungsmaßnahme "Staatlich geprüftes Erzieher/M Erzieherin" hatten die Länder in ihren Ausbildungs- und Prüfungsvorschriften erneut erhebliche Unterschiede gemacht.

Zur erneuten Standardisierung ist 1982 die "Rahmenvereinbarung über die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften" in der Schweiz in der Schweiz in Kraft getreten (Rauschenbach/Beher/Knauer 1996, S. 178). Die im Bericht festgelegte Veränderung der Zulassungsbedingungen für eine absolvierte Berufsausbildung oder eine mehrere Jahre dauernde Erwerbstätigkeit oder eine von den Bundesländern festgelegte gleichwertige Variante anstelle eines vorangegangenen Praktikums im Jahr 1991 in der Derschau (Derschau 1991, S. 979).

Dementsprechend sind die aktuellen Zulassungsvoraussetzungen für die Zulassung an den bayrischen Fachhochschulen für sozialpädagogische Ausbildung zum Beispiel wie folgt: Form, Dauer und Inhalt der Ausbildung haben sich jedoch nicht signifikant geändert (Rauschenbach/Beher/Knauer 1996, S. 185-186, 209). Der Ausbildungsaufbau gliedert sich im Wesentlichen in drei Teile: einen größtenteils ein- bis maximal vierjährigen Praxisbezug (Rauschenbach/Beher/Knauer 1996, S. 190-192), eine 2-jährige Theorieausbildung mit den nachfolgenden Lehrinhalten:

Fachdidaktik und Didaktikmethodik der Sozialpädagogik, Kunst, Arbeit, Musik, Spiel- und Bewegungspädagogik, Edukation, Schulpädagogik, Schulpsychologie, Jugendliteratur, Gesellschaftshygiene und Recht sowie Allgemeinbildungsfächer (nach DFG/Beher/Knauer 1996, S. 219), ein Jahrespraktikum zur vertiefenden und ergänzenden Theorieausbildung (Rauschenbach/Beher/Knauer 1996, S. 223). Dabei wird jedoch immer klarer, dass die aktuelle Berufsausbildung immer weniger in der Lage ist, zukünftige Bedürfnisse zu befriedigen und dass der Pädagogikberuf mit neuen Herausforderungen und damit einem neuen Anforderungsprofil und einem neuen Selbstbild konfrontiert wird.

Der soziale Wandel, die demografische Entwicklung und nicht zuletzt die europäische Integration haben bereits dazu beigetragen, das Bildungsprofil und die Tätigkeitsbereiche der Pädagogin in Deutschland zu ändern.

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