Berufsausbildung in Europa

Die Berufsausbildung in Europa

Schulsystem und duale Berufsausbildung sind die vorherrschenden Formen der Bildung in Europa. Was schief geht, zeigt eine neue Studie. So funktioniert eine perfekte Berufsausbildung im europäischen Vergleich. von Marc Etzold.

Berufsbildung in Europa

Im Rahmen des Programms LEONARDO DA VINCI werden von der Europäischen Gemeinschaft (EU) Praktika im Ausland gefördert. Auf diese Weise können sie sich beruflich weiterqualifizieren. Im Rahmen des EU-Bildungsprogramms für Lebenslanges Lernen wird mit dem Leonardoprogramm der europaweite Erfahrungsaustausch von Praktikanten und Berufsschülern gefördert. Sie haben die Gelegenheit, nicht nur die Natur und ihre Menschen kennenzulernen und ihre Sprachkenntnisse zu erlernen.

Darüber hinaus erhalten sie weitere fachliche Zusatzqualifikationen. Die Auslandsaufenthalte bleiben immer Teil der Ausbildungen in Deutschland und werden als solche erkannt. Allerdings sollte die Beteiligung nicht dazu fÃ?hren, dass das Training lÃ?nger als ursprÃ?nglich erachtet wird. Die Ausgestaltung des Auslandsaufenthaltes kann von Tätigkeit zu Tätigkeit variieren. Beispielsweise lernt der Nachwuchsschreiner oder Maurerer bei einem längerem Auslandseinsatz in Italien neue Restaurierungstechniken ein.

Abhängig vom Fokus des Austauschs kann ein längerfristiger (drei bis neun Monate) oder kurzer (drei bis zwölf Wochen) Auslandsaufenthalt möglich sein. Das Trainingszentrum, das für das gesamte Training zuständig ist, organisiert den Tausch für Einzelpersonen oder ganze Unternehmen. Zu diesem Zweck muss das Unternehmen oder die Berufsfachschule einen auslÃ??ndischen Ansprechpartner finden, mit dem der Umtausch durchgefÃ?hrt werden kann.

Wer an einem Tausch mit einer anderen europäischen Bildungseinrichtung Interesse hat, sollte sich daher zunächst an seinen Trainer oder Lehrbeauftragten wenden. Die einzelstaatlichen Einrichtungen haben alle notwendigen Auskünfte und Ratschläge, wie ein Tausch zu organisieren ist. Im Rahmen des LEONARDO-Programms haben junge Mitarbeiter mit und ohne Arbeitserfahrung die Möglichkeit, ein Praktikum im In- und Ausland mitzumachen.

Vorraussetzung ist eine nicht-akademische, absolvierte Berufsausbildung. Wenn Sie keine Berufsausbildung mit Hochschulabschluss haben, müssen Sie eine länger andauernde Berufspraxis vorweisen. Die Antragsteller müssen auch ihren festen Sitz in Deutschland haben. Selbstverständlich sollten Sie auch über die notwendigen Sprachkenntnisse verfügen, um in einem anderen europäischem Staat zu sein.

Ein Vorbereitungskurs, der in der Praxis in der Praxis in der Regel einen ganzen Kalendermonat umfasst, wird zum Teil gefördert. Dieses Training geht jedoch über die einfachen Fremdsprachenkenntnisse hinaus und soll auf das Arbeitsleben im Aufnahmeland vorzubereiten. Insbesondere trägt die EU die anfallenden Aufenthaltskosten im Aufnahmeland, wie z. B. Übernachtungs- und Reisekosten.

In der Regel beträgt die Dauer des Praktikums in einem anderen europäischem Staat drei Monaten, jedoch nicht mehr als zwölf Monaten. Die Praktika können ein breites Spektrum von Bereichen wie z. B. Agrarwirtschaft, Gewerbe, Handel, Gewerbe oder Dienstleistung abdecken. Es ist oft nicht leicht, ein Auslandspraktikum in einem anderen europäischem Staat alleine zu absolvieren. Deshalb unterstützt LEONARDO Gruppendynamik von so genannten "Unterstützungsorganisationen".

Wenn Sie einen Teil Ihrer Berufsausbildung in einem anderen Staat absolvieren, verfügen Sie nicht nur über Landes- und Fremdsprachenkenntnisse, sondern auch über weitere berufliche Erfahrungen und Fähigkeiten. Der " Europass-Berufsbildung ", die europaweite Gemeinschaftsinitiative, bezeichnet die gewonnenen Erkenntnisse und Berufserfahrungen. Mit dem EUROPASS wird bekräftigt, dass junge Menschen einen Teil ihrer Berufsausbildung im Zuge eines Ausbildungsprogramms in einem anderen EU-Mitgliedstaat beendet haben.

Die Aktion wendet sich an alle jungen Menschen, die ihre Ausbildung - wie in Deutschland üblich praktiziert - in einem doppelten System durchlaufen. Die Nationalagentur des Bundesinstituts für Berufsbildung ist für das LEONARDO-Programm in Deutschland verantwortlich.

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