Berufsausbildung Deutschland

Auszubildende in Deutschland

Ein Ausbildungsplatz in Deutschland In Deutschland werden viele Berufsgruppen nicht an Universitäten gelernt, sondern im Zuge einer doppelten Berufsausbildung. Hier erlernen sie praktisches Wissen, das für ihre Berufsausübung unverzichtbar ist. In den verbleibenden ein bis zwei Werktagen besuchen sie die Berufsfachschule und erlangen das für ihre Berufstätigkeit notwendige theoretische Wissen. Die Ausbildungszeit beträgt je nach Fachgebiet und Grundkenntnissen zwei bis dreieinhalb Jahre.

In dieser Zeit bekommen die Auszubildenden bereits eine je nach Ausbildungsberuf unterschiedliche Ausbildungsbeihilfe aus dem Unternehmen, die durchschnittlich rund 650 EUR pro Kalendermonat beträgt. Diejenigen, die sich in der Lehre bewähren, werden nach Beendigung ihrer Lehre oft vom Ausbilder als Facharbeiter eingestellt. Eine Vielzahl prominenter Personen wie der ehemalige Kanzler Gerhard Schröder starteten ihre Laufbahn mit einer Lehre.

Seit einigen Jahren ist der Bildungsmarkt in Deutschland für EU-Bürger offen. In den letzten Jahren haben sich die Aussichten auf einen Ausbildungsstellenplatz für junge Menschen aus Europa erholt. Aufgrund der günstigen Wirtschaftsentwicklung gibt es in Deutschland mehr Ausbildungsplätze als in Deutschland. Deshalb sind immer mehr deutsche Betriebe nun auch im benachbarten Europa auf der Suche nach passenden Praktikanten und erwarten dort gute Initiativbewerbungen.

Bei einem Ausbildungsvertrag muss in der Regelfall auch die Berufsfachschule abgeschlossen werden, gute Fremdsprachenkenntnisse sind jedoch Voraussetzung für die Azubis. Sie können aber auch gleichzeitig mit dem Training verfeinert werden. Bürger, die nicht aus der EU kommen, können unter gewissen Voraussetzungen auch in Deutschland eine Berufsausbildung durchlaufen. Vor der Beantragung eines Visums kann der Auftraggeber auch von der ZAV prüfen lässt, ob die Schulung möglich ist.

Die Vergabe des Ausbildungsplatzes erfolgt im Zuge der doppelten Berufsausbildung unmittelbar durch die Betrieben. In vielen Betrieben werden sehr früh Nachwuchskräfte eingestellt, so dass oft Ausbildungsplätze beworben und ein Jahr im Voraus besetzt werden. In einigen Berufsgruppen, wie Altenpfleger und Krankenschwester sowie Pädagoge, wird die Berufsausbildung von einer Spezialschule aus gesteuert.

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