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Im Handwerk werden am häufigsten Anträge auf Anerkennung des Berufes Elektroniker gestellt. Wichtigste Bewerberländer für bestimmte Berufe Rumänien steht etwas dahinter und ist klar vor Österreich auf dem dritten Rang. Für Bewerber mit beruflichen Qualifikationen aus Europa beträgt der Prozentsatz der Meldungen über die vollständige Äquivalenz für den medizinischen Beruf vorwiegend nahezu 100-prozentig. Für außereuropäische Länder ist die Erfolgsrate etwas niedriger. Etwa 20 Prozentpunkte der Bewerber mit syrischer Hochschulausbildung und 15 Prozentpunkte der Bewerber mit ägyptischer Hochschulausbildung werden nicht gleichgestellt.

Für Serbien und den Iran ist die Chance, dass es keine vollständige Äquivalenz gibt, zweimal so hoch. Quelle: BIBB. Im Gesundheits- und Pflegebereich wird ein beträchtlicher Teil der Bewerber darüber informiert, dass die nachweisliche berufliche Qualifikation nur dann voll gleichwertig sein kann, wenn eine Kompensationsmaßnahme verhängt wird. In der EU wird die vollständige Äquivalenz in der Regel von knapp 90 Prozentpunkten der Bewerber mit europäischem Abschluss erzielt - mit Ausnahmen von Kroatien -, bei den Kandidaten Bosnien und Herzegowina und Serbien sind es deutlich unter 50 Prozentpunkten.

Quellen: BIBB. Im Handwerk werden am meisten Bewerbungen um die Berufsanerkennung zum Elektroniker eingereicht. Bewerbungen um eine Auszeichnung werden vor allem von Bewerbern mit Hochschulabschluss aus den EU-Bewerberländern Bosnien und Herzegowina und Serbien entgegengenommen. Nur Bewerber mit serbischem Berufsabschluss erreichen von den bedeutendsten Bewerberländern die vollständige Äquivalenz ihrer Hochschulabschlüsse um mehr als 90 vH.

Bei Bewerbern aus Bosnien und Herzegowina beträgt die Erfolgsrate fast 67 Prozentpunkte. Sowohl Polen als auch die Türkei erreichen jeweils rund 48 Prozentpunkte. Quellen: BIBB. Im Falle von nicht regulierten Berufsgruppen werden am meisten Anerkennungen für den Bürokaufmann beantragt. Die meisten Bewerbungen werden von Fachleuten mit einem Abschluss in Polen eingereicht.

Zwei außereuropäische Staaten, die Rußländische Föderation und die Türkei, liegen auf den Plätzen zwei und drei. Bewerber mit einem Abschluss aus Rumänien haben mit 85 Prozentpunkten die höchste Erfolgsquote. Im Jahr 2015 hatten Bewerber mit beruflichen Qualifikationen aus Italien die geringste Chance auf eine vollständige Anrechnung. Polen, die Türkei und die Russland liegen bei den Anerkennungsraten jeweils bei fast 70 vH.

Quellen: BIBB.

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