Berufe mit Zukunftschancen

Zukunftsorientierte Berufe

Wo geht der Trend hin und sollte man sich für einen Beruf mit Zukunft entscheiden, auch wenn man lieber einen anderen Beruf erlernen möchte? Zukunftsberufe: Warum Pflegekräfte besser sind als Vertriebsmitarbeiter Roboter rauben uns die Zeit. Zu Beginn gab es eine simple Idee: zu zeigen, inwieweit sich die verschiedenen Arbeitsfelder je nach vorhandenem Mangel an Fachkräften und Rationalisierungspotenzial voneinander abheben - eine Vorstellung davon, wie spärlich die Humanressourcen für die verschiedenen Berufe sind. Letztendlich entstand eine echte Karte der Arbeiten im XXI Jahrhunder.

Laut der Untersuchung entstehen mehrere berufsbedingte Frakturlinien. Dabei ist der Bereich der Berufe in drei Abschnitte unterteilt (siehe Grafik). Links gibt es Arbeitsplätze, bei denen Menschenarbeit nur am Rande durch Robotereinsatz ersetzt werden kann: In diesen Zukunftsbereichen nimmt die Zahl der Arbeitsplätze in der Regel massiv zu. In diesem Bereich gibt es Bauherren, Designer oder Hausverwalter.

Die Berufe, die in den vergangenen 25 Jahren ein moderates Umsatzwachstum erzielt haben, sind einem mittelgroßen Automationsrisiko ausgesetzt. Fachleute gehen davon aus, dass sich der Inhalt dieser Arbeitsplätze im Laufe der zunehmenden Globalisierung ändern wird. In diesen Berufen werden computergestützte Hilfsmittel die Menschenarbeit nicht ausgleichen. Sie werden sie jedoch vervollständigen. In der dritten Gruppe ganz rechts werden die Arbeitsplätze vereint, denen ein sehr großes Automationsrisiko bescheinigt wird.

Bei vielen dieser Arbeitsplätze ist die Zahl der Arbeitsplätze bereits gesunken. Es ist davon auszugehen, dass diese Zahl in der Folgezeit weiter sinken wird. Die Arbeitnehmer werden in den nächsten Dekaden von der rechten in die rechte Berufshälfte wechseln. Die Zahl der Arbeitsplätze wird daher weiter steigen. Es grenzt die Oberhälfte der angeblich sichereren Berufe von der Unterhälfte ab.

An der Spitze liegen die Arbeitsplätze, an denen es bereits einen großen Mangel an Fachkräften gibt. Nachfolgend sind die Arbeitsplätze mit einem kleinen Mangel an Fachkräften aufgeführt: Grund- und Sekundarschullehrer, Wachpersonal und Sicherheitspersonal - sie könnten als "notwendige Humanressourcen" bezeichnet werden. In den hochautomatisierbaren Berufsgruppen gibt es auch eine kleine Fehlergrenze. Manche Aufträge haben eine Besonderheit:

Trotz des Risikos von Automatisierung und sinkender Beschäftigungszahlen besteht dort ein Mangel an Fachkräften. Die Arbeiter in diesen Berufsgruppen sind die "letzten Mohikaner" auf ihrem Fachgebiet. Im Gegensatz zu den "Proletariern" der Robotik haben sie eine Marktlücke, die ihren Lebensunterhalt in der Folgezeit sichern wird. Zudem gibt es einen Hinweis auf den Mangel an Fachkräften aus der Kueche des Zuercher Volkswirtschaftsdepartements und Angaben des Bundesamtes für Statistik zur Beschaeftigung.

Allerdings sind außeruniversitäre Einrichtungen bereits heute einem mittelgroßen Automationsrisiko ausgesetzt. Darüber hinaus wird es in der Folgezeit ein sehr großes Automationsrisiko geben. Auch wenn die meisten Fachleute die Kooperation mit digitalen Arbeitsmaschinen als bereichernd ansehen und auch wesentlich davon profitiert, stehen einige Menschen auf dem Arbeitsleben unter Stress. Der Wettlauf um Arbeitsplätze - und um angemessene Gehälter - in der Roboter-Welt hat für sie gerade erst angefangen.

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