Berufe mit Zukunft 2016

Ausbildungsberufe mit Zukunft 2016

Unentbehrlich: Im Jahr 2030 werden Sie in diesen Berufen unersetzlich sein. Alle aufgeführten Berufe entsprechen nicht den Interessen des Jungen. 02.09.2016 / Jobsuche &

Karriere. Ausbildungsberufe mit Zukunft: auch morgen noch sicher am Arbeitsplatz. von Fabian Prahl.

Das Wichtigste ist das Lernen.

Bewusst blättert er sich durch den "professionellen Kompass". Mit der Website des Arbeitsmarktservices soll ihm geholfen werden, den passenden Job zu haben. Unmittelbar danach spült der Rechner 16 Berufe aus, zwischen denen der 17-jährige Bürgerländer wählen kann. Keine der aufgeführten Berufe korrespondiert mit den Belangen des Jungen. Aber er weiss nicht, welcher Berufsstand diese Bedürfnisse ausfüllt.

Nach dem Abitur wollen sie lernen, haben aber keine konkrete Berufswünsche. Aufgrund der zunehmenden Internationalisierung und Mechanisierung wird es für junge Menschen immer schwieriger, den richtigen Ausbildungsberuf zu erlernen. Darüber hinaus können selbst Experten nicht abschätzen, welche Berufsgruppen in den nÃ??chsten 20 Jahren Ã?berleben werden. Das Lernen ist die Grundregel "die wichtigste Sache - ganz gleich, welcher" gehört längst der Vergangenheit an.

Während ein Hochschul- oder Fachhochschulabschluss lange Zeit als Freifahrt ins Erwerbsleben angesehen wurde, hat der sich abschwächende Arbeitsmarkteffekt inzwischen auch die Wissenschaftler erreicht. Ist es das Lernen überhaupt noch wert? Sein technisches Physikstudium an der Uni Graz schloss er mit der Note "sehr gut" ab. "Als Norbert seinen Arbeitsplatz verloren hat, war er zwar betrübt, aber immer noch optimistisch: "Wer studierte, muss sich keine Gedanken um seine berufliche Zukunft machen", dämpfte er.

Daraus ergibt sich die Frage: Ist das Lernen angesichts der Karrieremöglichkeiten überhaupt sinnvoll? "Auch ein falsches Studienfach ist besser als keins", bekräftigt Johannes Köpf, Vorsitzender der Österreichischen Agentur für Arbeit. "â??Viele Menschen lernen das Falscheâ??, sagt Helmut K. Köpp. Doch selbst mit einem "schlechten" Abschluss sind die Aussichten auf einen Arbeitsplatz acht Mal höher als bei denen, die nur einen Abiturienten haben.

"Die Hochschulbildung wird daher auch in Zukunft der bestmögliche Garant gegen Erwerbslosigkeit bleiben", so die Fachleute. Für den heutigen Arbeitsmarktsituation ist es im Allgemeinen weniger wichtig, dass Sie studieren als das, was Sie studieren. "Diejenigen, die ein Massenthema studieren, müssen sich in Zukunft spezialisieren", sagt Sabine Putz, Leiterin der Arbeitsmarktsuche und Karriereinformation beim AMS.

Wenn Sie Ihren Nachkommen heute schon gute Ratschläge für die Zukunft erteilen wollen, fällt Ihnen angesichts der zunehmenden Automatisierung nur eines ein: Die fortschreitende Technisierung führt zudem immer häufiger zu neuen Berufsfeldern. Die Anwälte werden auch in Zukunft weiterhin nachgefragt. Der Digitalisierungsprozess wirkte sich auch auf die Rechtsberufe aus.

Aber auch Berufe im Gesundheits- und Pflegebereich werden immer wichtiger. Vor wenigen Jahren noch waren "grüne Jobs" mehr eine Hoffnung für die Zukunft. Allein im Bioenergiebereich werden nach Angaben des Fraunhofer-Instituts in den kommenden 20 Jahren rund eine Millionen neue Arbeitsplätze entstehen, was ihn zu einem der Wachstumsfelder auf dem Weltmarkt macht. Auch für andere wissenschaftliche Berufe im Energiesektor ist das Studienangebot der Oberösterreichischen Hochschule für Technik in Welsen interessant.

Sie sollten neben einem Fachhochschul- oder Universitätsabschluss auch Teamfähigkeit und Spaß am Umgang mit Menschen haben. Die Höhe des Bruttoanfangsgehalts bewegt sich zwischen 2.670 und 2.960 EUR pro Jahr. In der Regel betragen die Brutto-Startlöhne nicht weniger als EUR 30000 bis EUR 40000 pro Jahr. Die Höhe des durchschnittlichen Einstiegsgehalts beläuft sich auf 41.000 EUR pro Jahr.

Anschließend steigt das Gehalt auf 43.000 bis 55.000 EUR. Gute Voraussetzungen sind das Fachstudium der Mediendidaktik oder die Werbeschule. Die Einstiegsvergütung beträgt EUR 30.000 pro Jahr und kann bis zu EUR 50.000 betragen.

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