Berufe mit Wirtschaft

Professionen mit Wirtschaft

Anmerkungen zur Arbeit mit dem Curriculum. Lehrprinzipien des Faches Beruf und Wirtschaft. Die Digitalisierung ist wie in der Industrie und im Mittelstand ein wichtiges Zukunftsthema für die freien Berufe. Roter Alarm für viele Berufe.

Berufe/Wirtschaft

Am Girls' Day verbringt das Girl einen Tag in einem Technik- oder Handwerksbetrieb. Sie können erste Berufserfahrungen in einem Unternehmen machen, Berufe kennenlernen und wertvolle Verbindungen herstellen. Das Internetportal "Jimmy" (www.frag-jimmy.at) ist eine Gemeinschaftsinitiative der NÖWK. Interessierte finden hier nicht nur Informationen über Lehrstellen, sondern auch Hinweise auf Anmeldungen, Stellenangebote und eine Gesamtübersicht über alle 6.500 niederösterreichischen Ausbildungsbetriebe.

Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und der Bundeswirtschaftskammer Österreich herausgegebene Lektürelexikon gibt einen Überblick und ist eine wichtige Entscheidungshilfe für Beruf und Ausbildung.

Wo geht es nach der Schulzeit hin?

Ob Ausbildung, BA- oder MA-Studium: Die Karrieremöglichkeiten in Jena sind ebenso vielseitig wie die dort angesiedelten Firmen und die Lehrveranstaltungen an den Universitäten Jena. Unabhängig davon, wohin Sie Ihre Berufsreise führt, ist der beste Weg, Ihren Wunschjob zu bekommen, ein Praktikum. Unterschiedliche Verantwortungsbereiche kennenzulernen und in´s Firmen kennenzulernen, praktische Erfahrungen zu machen und Kontakt zu künftigen Arbeitgebern aufzunehmen - all das sind die Pluspunkte eines gelungenen Prakums.

In Jena sind die digitale Wirtschaft, die Naturwissenschaften (vom Feinoptiker über den Mechatroniker bis zum Bachelor oder Doktoranden der Physik), die Berufe im Gesundheitswesen (d.h. Auszubildende für die Seniorenpflege sowie Pflegestudenten und Masterabsolventen für die Medizintechnik) und die angestammten Fachgebiete (d.h. Lehrgänge für die Fachrichtung Gewerbetreibende sowie die dazugehörigen Studiengänge) die zukunftssichersten und wachstumsstärksten sind.

Öffentliche Fürsorge als Beruf: Mehr Menschen für Sozialberufe - Wirtschaft

47 Mio. aus dem ESSF werden rund 80 Massnahmen zur Vervollkommnung der sozialwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland durchlaufen. Es geht lediglich um die Frage der Vereinbarung von Familien- und Berufsleben; der Unternehmer berücksichtigt die Interessen der Mitarbeiter - ihr Lebensalter und ihre gesundheitliche Verfassung oder die Anforderungen, die von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen an sie gestellt werden.

Allein in Deutschland mangelt es einigen Hunderttausend Arbeitnehmern in der Betreuung von älteren, kranken Menschen und Menschen mit Behinderungen. Bis zu einem Viertel mehr verdienen Fachkräfte in der Wirtschaft als Fachkräfte in der Pflegen. Die Sozialwissenschaftlerin Wolfgang Schröder hat sich mit den arbeitsrechtlichen Bedingungen am Berliner Forschungszentrum beschäftigt. "Vor allem die Kirchenfürsorgeverbände waren bis in die 90er Jahre für die sozialen Leistungen der Allgemeinheit zuständig", sagt Schröder mit Blick auf Westdeutschland.

Hauptsächlich wurden die Arbeiten von weiblichen Arbeitskräften ausgeführt. An dieser Entwicklung hat sich nicht viel verändert; vier Viertel der Pflegekräfte sind weibliche Arbeitnehmer. "â??Mit dem Pflegesatz von 1995 hat die Ã-konomisierung und FlexibilitÃ?t aus Effizienzsicht begonnenâ??, sagt Schröder. "Minutensorgen " statt selbstaufopfernder Frau; Kostensensibilität und Effizienzsteigerung statt "menschlicher" Fürsorge. Das grundlegende Problem der am Gemeinwohl orientierten Arbeitsweise ist für Schröder die Verteilung der Rollen zwischen den Geschlechtern/Handelsgruppen.

"â??Die standortgerechte Arbeitsaufteilung in Deutschland ist ein Ergebnis des eher zurückhaltenden Sozialstaates, der seinerseits auf der MÃ?nnerbeschÃ?ftigung basiertâ??, sagt die Sozialwissenschaftlerin. So ist die Arbeitsaufteilung in den Krankenhäusern in Deutschland deutlich stärker ausgeprägt als in den nordischen oder anglo-sächsischen Staaten, in denen Krankenschwestern mehr arbeiten dürfen, als in Deutschland, wo die Mediziner eine hervorragende Stellung erreicht haben.

"Die Ärzteschaft sollte das große Leitbild für die am Gemeinwohl orientierten Berufe sein: Überorganisiert und eigennützig ihre Belange nach dem Leitspruch "Der Gewinner nimmt alles" vertreten", sagt Schröder. Ein gewisses Zeichen des "konservativen Sozialstaates" war die Entstehung des Vorschulgartens, der in Westdeutschland bis in die 90er Jahre nicht als Bildungsinstitution, sondern als " Verwahrungsort " galt.

Wie bereits in der DDR hat die Gesetzgebung die Bedeutung einer beruflichen Betreuung von Kindern als Grundvoraussetzung für die Beschäftigung von Müttern anerkannt. Vor allem die Altenpflege für ältere Menschen ist davon weit weg, zumal zwei Dritteln der Arbeitnehmer in diesem Sektor nur in Vollzeitarbeit sind. "In den weiblichen Berufen benötigen wir mehr Männer", sagt Schröder.

Nach wie vor geben sich viele Mütter mit der Funktion der zusätzlichen Verdienerinnen zufrieden und sind daher weniger gewillt, ihre Belange in der Offensive zu repräsentieren. Für Schröder ist eine angemessene Entlohnung auf der Grundlage von Kollektivverträgen unerlässlich. Darüber hinaus möchte die Forscherin eine Diskussion über die Höherstufung von Berufen mit dem Anspruch, "von einem eher zurückhaltenden zu einem leistungsorientierten Sozialstaat" zu werden.

Am dringlichsten ist, wie Schröder in Mitarbeiterbefragungen feststellt, die unglückliche Besetzung. Viele Menschen würden gern in diesen Berufsgruppen mitarbeiten. Allerdings wird in Deutschland mehr als die Hälfe der Krankenpflege nicht von Sozialverbänden, sondern von Privatpersonen erbracht.

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