Berufe mit Kontakt zu menschen

Professionen mit Kontakt zu Menschen

die, wo man oft mit anderen Menschen in Kontakt kommt. Telefonisch ist es okay, aber ich will nicht den ganzen Tag von Leuten umgeben sein. " Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil mir der Kontakt zu Menschen sehr wichtig ist. Den Kontakt zu anderen Menschen findet Selina während ihres Trainings spannend.

"Es ist nicht jeder Mann für die Berufsausübung geboren."

Das Berufsbild prägt die eigene Persönlichkeit, sagt der Wirtschaftspsychologe Tim Hagemann. Wer aber in der Arbeit keinen Grund zur Freude hat, wird rasch als fehlgeschlagen entlassen. Zeitzeuge Hagemann: Ja und nein. Gefühl und Geldbörse helfen bei der Selbstverwirklichung. Auf die Frage nach der idealen Verwirklichung fühlt sich ein Mensch, der in seiner Arbeit einen sinnvollen Wert sieht, wohler als ein Mensch, dessen Aufgabe es einfach ist, seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Andererseits gleicht ein höheres Gehalt einen nicht erfüllten Job aus. Solange ein Doktor zugelassen ist, dass er seinen Zweck im Leben darin erkennt, menschliches Leben zu erlösen. Dr. Tim Hagemann ist Ordinarius an der FH für die Fachrichtung Betriebspsychologie und Leiter des Instituts für Betriebspsychologie und Arbeitswissenschaften (IAPAM) in Berlin. Hagemann: Schon kleine Schulkinder haben diese Frage gestellt.

Das Kind löst sich in dieser Wachstumsphase von den Lebensplänen seiner Familie und sucht sich selbst. Die erste berufliche Einweisung in der Berufsschule erfolgt zeitgleich mit dieser Zeit. Doch viele junge Menschen sind auf der Suche nach einer Karriere, die im Gegensatz zur Karriere ihrer Väter steht. Sie werden in den Massenmedien brillant dargeboten und sind oft ein Gegenvorschlag zum Alltag ihrer Väter.

Bei der Graduierung stellt sich jedoch noch eine andere Frage: Welche Aktivität wird als bedeutsam angesehen und wie fügt sie sich in die eigene Persönlichkeit ein? Hagemann: Die Jugendlichen können heute aus einer Vielzahl von Lebensplänen aussuchen. Schauen wir auf die Fünfzigerjahre zurück: Nach dem Krieg hatten die Menschen ein großes Sicherheitsbedürfnis.

Dementsprechend wurden die bürgerlichen Berufe, die einen sicheren Lebensunterhalt und ein angepaßtes Wohnen versprechen, hochgeschätzt. Im Laufe der 70er Jahre tauchten neue Kreativ- und Sozialberufe auf. Doch mit den Entscheidungen stiegen die Erwartungen, etwas aus dem eigenen Alltag zu machen. Hagemann: Der Berufsstand ist sehr wichtig. Bei der Begegnung mit jemandem, der etwas Neues ist, lautet eine der ersten Fragen: Was machst du beruflich? Dabei geht es um deinen Lebensunterhalt.

Hagemann: Auch hier besteht der Druck, die Erwartungen zu erfüllen. In unserer leistungsorientierten Gesellschaft wird ein schönes Wohnen als ein Wohnen verstanden, in dem ein erfüllter Beruf Reichtum und Prestige bringt, aber gleichzeitig auch einen Wunschpartner, eine Wunschwohnung, Wunschkinder und einen Traumkreis von Freunden anspricht. Menschen, die sich weigern, dieses gemeinsame Ideal anzunehmen, müssen ein hohes Maß an Selbstachtung haben. Man stelle sich einen jungen Akademiker vor, der statt einer Karriere als Arzt, Heirat und Kinder lieber in einer Wohngemeinschaft lebt und als Kellner arbeitet.

Er wird diesen Lebensplan rechtfertigen müssen, und er wird höchstwahrscheinlich als professionell misslungen entlassen werden. Auf der nächsten Website "Weniger Stellen für Menschen, die nicht für die Erwerbstätigkeit erstellt werden" Wenn Sie keine Anzeigen auf der Grundlage anonymer Verhaltensdaten sehen möchten, können Sie sich gemäß den OBA-Regeln abmelden.

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