Berufe mit Dualer Ausbildung

Ausbildungsberufe mit dualer Ausbildung

Die Ausbildungsberufe bilden die Grundlage für die duale Berufsausbildung. Bei der Suche nach dem richtigen Job sind Sie sicherlich schon auf das duale Ausbildungssystem gestoßen. Allerdings sind die Berufe in unterschiedlichem Maße mit Auszubildenden besetzt. In Deutschland werden die meisten Ausbildungsgänge als duale Ausbildung absolviert. In der dualen Ausbildung spielen die Gewerkschaften eine wichtige Rolle: Gemeinsam mit den Arbeitgeberverbänden entwickeln sie die Stellenbeschreibungen weiter.

Berufsbilder: China bildet das doppelte Ausbildungssystem Deutschlands nach.

Die Trainerin merkt sich einen negativen Punkt. Mit dem dreijährigen Kurs sollen Berufsschüler zu gefragten Spezialisten für die aufstrebende Logistikbranche werden. Es ist einer der Ausbildungspfade des neuen Berufsbildungszentrums in Chengdu, Südwestchina, sowie für Automobilmechaniker, Chemiker, Werkzeugmacher, CNC-Techniker und modernen Service. Südlich der 14-Millionen-Metropole steht der riesige Gebäudekomplex, zu dem sich 2011 sechs berufsbildende Schulen zusammengefunden haben.

Die 450 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II absolvieren eine Ausbildung mit dem Fokus auf den Bereich Verkehr. Im zweiten Ausbildungsjahr gehen sie wie die Berufsfachschüler anderer Fachrichtungen im dritten Jahr zu ihren Praktikumsplätzen in großen Betrieben. Zu diesem Zweck kooperiert das Berufsausbildungszentrum, in das das Land bisher 130 Mio. EUR investierte, mit 200 Betrieben. Sie hat 124 Ausbildungsverträge abgeschlossen, darunter mit einem halben Jahrhundert ausländischen und deutschen Firmen.

Gemeinsam mit der Berufsfachschule bilden sie Fachkräfte bedarfsgerecht aus. Die fünf Lehrerinnen und Trainer Chinas sind ISO-zertifiziert. Das Auditorium verfügt über 15 Jahre Berufserfahrung in China. Als Co-Autor hat er die Unterrichtsmaterialien und das Curriculum für den Lehrgang verfass. Die Österreichische Landeskammer hat sich im Jänner 2011 mit der Gemeinde Chengdu auf die Einrichtung eines "International Centre for Welders' Training" geeinigt.

In der Branche werden sie im ersten Testjahr mit einem monatlichen Gehalt von bis zu 5000 yuan (600 Euro) beginnen. Lediglich die Anzahl der Fachkräfte ist noch zu klein. Allein in Chengdu werden 1500 Schweisser pro Jahr benötigt. Weltweit sind Firmen verzweifelt auf der Suche nach Fachkräften, die so gefragt sind, dass sie mit einem doppelten Anfangsgehalt beginnen wie viele Bürokräfte.

Auf den ersten Blick mag dies widersprüchlich erscheinen, aber es ist das Ergebnis von Chinas traditionellem Missachtung der körperlichen Anstrengung, einer gescheiterten Peking-Lernpolitik, die sich seit 1978 auf Naturwissenschaften und Hochschulbildung konzentriert und den Aufschwung der beruflichen Bildung vernachlässigt hat. Sie ist auch eine Konsequenz der Ein-Kind-Familien, in denen die Erziehungsberechtigten es als Misserfolg empfinden, wenn ihr Kleinkind "nur" in die Berufsfachschule kommt.

Chengdu, die Landeshauptstadt von Sichuan, wo die deutsche Kanzlerin Angela Merkel bei ihrem China-Besuch anfangs Juni und einem Besuch im VW-Werk einen Stopp einlegt, geht einen neuen Weg, um die Berufsbildung zu forcieren und attraktiver zu machen. Die BASF errichtet einen großen Ausbildungskomplex für Speziallackierer, den sie im Herbst 2013 mit Chengdu vereinbart hat.

Seit 2013 ist neben der Halle "Österreich" das "Wiesbadener Gebäude", ein Pilotprojekt für Kfz-Mechaniker und -Fachkräfte zur Bedienung moderner CNC-Werkzeugmaschinen, in Betrieb. Im Jahr 2012 hat Chengdu eine Kooperation mit dem Ausbildungszentrum der Hessenstadt vereinbart. In den mit jap. CNC-Maschinen und deutscher Fahrzeugtechnik ausgestatteten Klassenzimmern und Workshops sind 13 Chinesen nach dem Dualsystem Deutschland tätig.

Die Auszubildenden, die die Prüfung von Wiesbadener Trainern ablegen, "werden uns aus den Fugen geraten", sagt Liao. Aber nicht nur in Chengdu oder in Industriemetropolen, die unbedingt Fachkräfte benötigen, werden die Akzente für die Berufsausbildung gesetzt. Ministerpräsident Li Keqiang hat letzte Wochen seinen Regierungsrat einberufen, um über eine Neubelebung und qualitativ bessere Gestaltung der beruflichen Bildung zu entscheiden.

Im Mittelpunkt der von Peking geforderten und von sechs Bundesministerien geplanten Neuausbildung von qualifizierten Arbeitskräften stehen die Bereiche der modernen landwirtschaftlichen Industrialisierung, des Maschinenbaus, der strategisch wichtigen Zukunftsbranchen und der modernen Dienstleistung. In ihrem zwölfjährigen Fünfjahresprogramm - das von 2011 bis 2016 gilt - hat die Bundesregierung zu diesem Zweck 1,8 Mrd. EUR pro Jahr an Investitionsmitteln bereitgestellt, sagte der stellvertretende Bildungsminister Lu Xin.

Gegenwärtig gibt es 13.600 reguläre berufsbildende Schulen mit dem niedrigsten Bildungsniveau und 1321 besser ausgerüstete berufsbildende Gymnasien. Bei beiden Arten lernt man zusammen 29,4 Mio. Mittelstufenschüler, die meisten davon in der regulären Berufsfachschule. Beijing will nun die "angestrebte" Zahl der Berufsschüler bis 2020 auf 38,3 Mio. Chinesisch erhöhen, darunter auch mehr als eine Million Mal mehr Lehrlinge an Gymnasien.

Der Parteivorsitzende Xi Jinping unterstützte auch die Berufsschule: Gemeinsam mit Li und vielen anderen Pastoren eröffneten er in dieser Handelswoche einen zwei-tägigen Kongress über die Zukunftsperspektiven der Berufsschulbildung in China, ein Beweis dafür, wie viel Peking unter seinen Fingern brennen wird. Das ehrgeizige Etappenziel von Xi lautet: "Die Schweiz wird mehrere hundert Millionen hochqualifizierte Arbeitskräfte und Facharbeiter anziehen.

"Mit den Signalen wird China auch in Zukunft die grenzüberschreitende Kooperation in der beruflichen Bildung verstärken und die doppelte Ausbildung einführen. China hat im Lauf der Jahre mehr als 600 Projekte zur Kooperation in der beruflichen Bildung mit mehr als 30 Ländern und mehreren Dutzend internationaler Unternehmen durchgeführt. Mehr als 7000 leitende Lehrer und Trainer wurden nach China entsandt, um dort aus der beruflichen Bildung zu schöpfen.

Doch jetzt, nach frustrierendem jahrelangem Unwissen über die berufliche Bildung, erkennt Peking offenbar den Stellenwert von qualifizierten Arbeitnehmern, ohne die weder technologische Innovationen noch zeitgemäße industrielle Strukturen entwickelt werden können. Der Präsident der Wirtschaftskammer der EU in China, Jörg Wuttke, begrüßte den neuen Versuch. "Darüber hinaus schrumpft Chinas Talsperre für junge Arbeitnehmer jedes Jahr um mehrere Milliarden und verschärft den Mangel an qualifizierten Arbeitnehmern.

Die Hauptgeschäftsführerin der Deutschlandhandelskammer in Peking, Alexandra Voss, sagt, dass die Suche und Bindung gut ausgebildeter Mitarbeiter eine der grössten Aufgaben für die meisten der 2200 in China tätigen dt. Firmen ist. Im Jahr 2013 haben die 1321 Fachoberschulen nur rund sechs Mio. Fachkräfte entlassen. Im Jahr 2013 haben die Hochschulen knapp sieben Mio. Hochschulabsolventen entlassen, von denen nur zwei Dritteln einen Job haben.

Nichtsdestotrotz wollen sich nach der Hochschulzugangsberechtigung 2014 rund 7,27 Mio. Menschen im kommenden Jahr für ihr Studienjahr anmelden, rund 28.000 mehr als im Jahr 2013, mahnte Personalminister Yi Weiimin letzte Sommer. Aber Fachkräfte sind nach wie vor eine begehrte Art, deren Verkehrswert in China stetig zunimmt.

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