Berufe in übersicht

Übersicht der Berufe

Planung (Build) Engineering, Design und Kreation. Das Marketing und die Berechnung der Inhaltsstoffe und Einkäufe sind ebenfalls Teil des Trainings. Kfz-Kaufmann - Bankkaufmann - Spezialist für Markt- und Sozialforschung - Immobilienkaufmann - Industriekaufmann - Pflegeberufe auf einen Blick.

Justizberufe in der Rechtspflege

Weil unter Gerechtigkeit die Durchsetzung von Gesetzen durch das Gericht zu verstehen ist, wird der Richterberuf in diesem Gebiet auf den ersten Blick als unterstützende Tätigkeit angesehen. Dies sind speziell geschulte Gerichtsbedienstete, denen die Durchführung von rechtlich exakt definierten Geschäften der ersten Instanz in zivilrechtlichen Angelegenheiten (z.B. Mahnwesen, gewisse Vollstreckungssachen, Grundbucheintragungen, Nachlass, Handelsregister) anvertraut wird.

Dies korrespondiert mit der gleichen theoretischen Grundausbildung mit den Ausnahmen des Dipl. Rechtspflegers. Kandidaten für das Richteramt müssen z.B. eine Berufsausbildung bei einem Anwalt oder einem niedergelassenen Anwalt oder einem Anwaltsnotar oder bei der Staatlichen Finanzstaatsanwaltschaft durchführen und Kandidaten für das Anwaltsamt und den Benotung. In einem öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnis mit dem Staat üben die Anwälte ihren Berufsstand als Freiberufler aus, während es sich bei Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwaltskräften um Beamte handelt.

Der Notar ist insoweit freiberuflich tätig, als er wie der Anwalt selbst das ökonomische Wagnis des Betriebs der Kanzlei mitträgt. Die Berufe Richter, Staatsanwalt, Notar und Gerichtsvollzieher bilden die öffentliche Hand und sind daher auch nach dem EU- und EWR-Beitritt Österreichs den Österreichern überlassen.

Andererseits kann der Anwaltsberuf unter gewissen Bedingungen auch von einem Anwalt wahrgenommen werden, der die Staatsangehörigkeit eines Vertragsstaats des EWR-Abkommens besitzt und dort als Anwalt zugelassen ist. Alle Rechtsberufe (dies trifft nicht auf den Berufsstand des Diplomatischen Rechtspflegers zu) haben gemein, dass man zunächst an einer österreichischen Hochschule (Fakultäten in Wien, Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck) Jura studieren muss.

Es folgt eine fünffache juristische Praxis und dann eine spezielle berufliche Ausbildung, die von Beruf zu Beruf variiert. Grundvoraussetzung für das Fachstudium ist der Abschluss der Matura an einer Hochschule und der nachgewiesene Latinum. Der Studiengang ist in einen Diplomstudiengang und einen Doktorandenstudiengang unterteilt. Lediglich der Diplomstudiengang ist Grundvoraussetzung für einen Beruf.

Die Promotion ist - wenn man die Universitätskarriere außer Acht lässt - keine Grundvoraussetzung für die Aufnahme eines Rechtsberufs. Bei angehenden Rechtsanwälten und Notarkandidaten wird die Ausbildungsdauer jedoch durch den Abschluß des Promotionsstudiums gekürzt. Die Diplomarbeit endet mit dem Studienabschluss "Magister (Magistra) der Rechtswissenschaften". Der Promotionsstudiengang erfordert den Erwerb eines Diploms der Rechtswissenschaft und soll die Fähigkeit zur selbstständigen Tätigkeit auf dem Rechtsgebiet ausweiten.

Die Promotion wird mit dem aka demischen Titel "Doctor of Law" beendet. Alle Absolventen des Diplomstudiengangs haben das Recht, ihre Berufsausbildung durch eine Berufsausbildung als Rechtsreferendar bei einem ordentlichen Gerichtshof weiterzuführen. In der Tat machen fast alle Anwälte nach dem Studium eine Anwaltskanzlei als Rechtspraktikanten. Der Zugang zur Rechtsprechung wird durch Beschluss des Vorsitzenden des Oberlandesgerichts für einen Zeitrahmen von fünf Monate erteilt.

Die Rechtsreferendarin steht in einem Ausbildungsverbund mit dem Land und bekommt für ihre Tätigkeiten eine sogenannte Ausbildungsgebühr. Das Gerichtsverfahren kann am ersten Tag eines jeden Monats beginnen und kann durch eine mündliche Verkündung zu jedem Zeitpunkt abgebrochen werden. Die Rechtsreferendarin oder der Rechtsreferendar sollte den Gerichtsablauf so umfangreich wie möglich durchschauen. Dazu wird ein Auftrag an verschiedene Gerichte vergeben; der Rechtsreferendar soll für konzeptionelle Tätigkeiten, aber auch als Sekretär eingesetzt werden.

Für die Vollendung der Rechtsprechung ist die Österreichische Staatsangehörigkeit nicht erforderlich. Die Zulassung zur Berufsausübung ist auch für Absolventen eines erfolgreichen Jurastudiums an einer Auslandsuniversität möglich, sofern sie über ausreichende Kenntnisse der deutschsprachigen Fachsprache verfügen, um den Verlauf einer gerichtlichen Verhandlung verfolgen zu können.

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