Berufe im Gesundheitswesen mit Abitur

Gesundheitsberufe mit Abitur

Auch diese Videos von BERUFE.TV könnten Sie interessieren: mehr Videos >>. Dies gilt für den Fall, dass kein Abitur vorliegt.

Wie die meisten von Ihnen nehme ich an, dass Sie mit "Fachabitur" die "Fachhochschulreife" meinen.

Gesundheitswesen: Zuerst studieren, dann beruflich.

Im Gesundheitswesen gibt es immer mehr Ausbildungsgänge wie z. B. Pflegewissenschaften, Gesundheitswesen oder Prozedur. War früher eine ausreichende Berufsausbildung erforderlich, ist heute oft ein Studiengang erforderlich. Jeder, der Doktor werden will, absolviert ein Medizinstudium. In anderen Gesundheitsberufen, wie z.B. Logopädie oder Ergotherapie, wird eine Schulung angeboten. Möglich wurde die Akkreditierung durch besondere Bestimmungen in den 2009 vom Deutschen Bundestag verabschiedeten Fachgesetzen.

Damit konnten die Länder die Berufsausbildung für Gesundheitsfachkräfte versuchsweise in die Hand der Universitäten geben. Insbesondere die Krankenpflege hat in der Folge den Weg an die Universität gefunden, um den Bezug zu internationalen Qualitätsnormen nicht zu verlieren, die für viele der Studiengänge nach der Reform von Bologna - die ein einheitliches europ. Hochschulsystem vorsieht - gelten.

In der Folge brauchen immer mehr alte und erkrankte Menschen Gesundheitsleistungen. Der Bedarf steigt, auch weil die Betreuung älterer Menschen durch die eigenen Familienangehörigen sinkt. Man braucht prozesstechnisch versierte Mitarbeitende, um z.B. für einen Schlaganfall-Patienten, der sich in Ergo-, Logo- und Physiomassnahmen befindet, unterschiedliche Behandlungen zu organisieren.

Auf dieser Basis entstehen an verschiedenen Universitäten spezielle Studien- und MBA-Programme, die speziell für das Gesundheitswesen konzipiert wurden. "Die Komplexität des Gesundheitssystems nimmt zu. Das Gebiet der Informationstechnologie im Gesundheitswesen nimmt ständig zu", sagt Prof. Dr. Benno Neukirch, Rektor des Departements Gesundheitswesen an der Fachhochschule Niederrhein. "Diejenigen, die bei uns studieren, sollten an den Grenzen zwischen Gesundheitswesen, Verwaltung und Informationstechnologie ausbilden.

"Wirtschaftswissen, Datendynamik, Controlling und Informatik sind im Gesundheitswesen der Gegenwart gefordert. Nichtmediziner erhalten durch das Studieren Karrieremöglichkeiten. "Deshalb werden in Krefeld nicht nur Applied Therapy Sciences und eHealth, sondern auch der Kurs Health Care Managemente angeboten", erläutert Pressevertreter Christian Sonntag, Hochschule Niederrhein: "Die bisherigen Einrichtungen - hier Mediziner, dort Pflegekräfte - entsprechen nicht mehr den neuen Erfordernissen im Gesundheitswesen.

Teilzeitarbeit begleitet die Berufsausbildung oder die Lehre. Pflegespezialisten oder Manager erlernen während des Studiums ein weites Spektrum an Fachwissen von den Rechtsgrundlagen über Betriebswirtschaft, Palliativmedizin und Alternsforschung - und werden so zu Nachwuchspflegemanagern ausgebildet. In der Regel werden sie zu Pflegefachkräften ausbilden. Im Bachelor-Studienplan sind neben Wirtschaftsmathematik und Volkswirtschaftslehre auch die Bereiche Kostenstellenrechnung und Ablauforganisation enthalten.

Der Masterstudiengang erweitert dieses Wissen um die Bereiche Strategieentwicklung, Managementaufgaben und Gesundheitsdienst. Dieser Kurs befähigt für Managementpositionen im Sozial- und Gesundheitsbereich und ermöglicht es ihnen, Managementpositionen z.B. bei Gesundheitskassen, Versicherungsgesellschaften, Verbänden nachzugehen. Strukturelle Kenntnis von Informationstechnologie und Gesundheitswesen ist die Grundlage für den Kurs eHealth.

Darüber hinaus werden die Studenten darauf hingewiesen, ihr Wissen systematisch auf praxisrelevante Probleme mit Natur- und Betriebswirtschaftsfächern anzuwenden: So ist beispielsweise bei der EinfÃ??hrung der elektrischen Krankenversicherungskarte eine Verzahnung mit anderen Anlagen erforderlich. Studierende, die eHealth studieren, qualifizieren sich als medizinische IT-Spezialisten und können in den Bereich der Medizintechnologie einsteigen.

Mehr zum Thema