Berufe für Jugendliche

Jugendberufe für junge Menschen

In jedem Fall sollte auch angegeben werden, welche Berufe tatsächlich existieren. Ausbildungsberufe für junge Menschen mit schlechten Startchancen. Vorhandene Ausbildungsberufe als Option zur beruflichen Integration.

Ausbildungsbericht: Diese Berufe sind bei jungen Menschen unpopulär.

Aber der Wirtschaftszweig verteidigt sich gegen den Verdacht, dass er zu wenig trainiert. Oftmals fehlt auch ein Antragsteller. Mehr und mehr Betriebe beklagen sich über den Mangel an Fachkräften, und gleichzeitig werden immer weniger Betriebe Facharbeiter ausgebildet. Der Bericht, der am nächsten Wochenende feierlich vorgelegt wird, besagt, dass es in vielen Berufsbereichen seit Jahren zu wenig Ausbildungsplätze gibt, in denen Beschwerden über den Mangel an qualifizierten Mitarbeitern vorgebracht wurden.

Von einer " spürbaren Krisenlage " auf dem Bildungsmarkt spricht die Gewerkschaft: Nur noch jeder fünfte Betrieb ist in der Ausbildung, beklagt Elke Hannack, Vizepräsidentin des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Er forderte die Betriebe auf, mehr Ausbildungsstellen auch für Schwache aufzulegen. Die Ausbildung im eigenen Betrieb ist der optimale Weg, um qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen. Sie verteidigt sich gegen den vorgeworfenen Mangel an Ausbildung und bezieht sich auf Hunderttausende von unbesetzten Ausbildungsplätzen.

"Aufgrund der demografischen Entwicklungen und des Trends zu höherwertigen Abschlüssen sind an vielen Stellen noch freie Stellen vorhanden", beklagt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Handwerksverbandes. Gleichzeitig bemängelt der BDA, dass jeder fünfte Jugendliche die Schulbank ohne die nötige Berufsausbildungsreife verlässt. An fehlenden Ausbildungsplätzen, weder in den kaufmännischen noch in anderen Berufsgruppen, kann nicht die Rede sein, sagt Achim Dercks, Vizedirektor der Dt. IHK.

Jetzt wird der Ökonomie vorwirft, zu wenig zu trainieren", ist der Dercks verärgert. "Fachleute wie Friedrich Hubert Esser, der Vorsitzende des BIBB, erkennen keine Krisensituation im Ausbildungssystem. Dabei sind die Unternehmen nicht so zurückhaltend bei der Ausbildung, wie es oft beschrieben wird", sagt Esser. Betrachtet man nur die Unternehmen, die auch in der Lage sind, eine Ausbildung durchzuführen, so ist die Ausbildungs-Quote entsprechend immens.

Aber auch die Firmen werden von der Firma Eßer auf ihre Verantwortung aufmerksam gemacht. "Angesichts des von der Industrie beanstandeten Mangels an qualifizierten Arbeitskräften müssen sich die Betrieben fragen, wie sie mehr Lehrstellen bieten können und unter welchen Voraussetzungen die offenen Positionen zu besetzen sind. "Laut der BA.

Damit verfügt jeder Antragsteller zahlenmäßig über eine Ausbildungsstelle - aber nicht immer stimmen Leistung und Bedarf überein. Doch während es in Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg wesentlich mehr offene Positionen als Antragsteller gibt, gibt es in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen und Berlin zu wenig freie Positionen für Lehrstellensuchende.

In vielen Ausbildungsberufen ist es trotz der hohen Zahl von Bewerbern nicht möglich, einen Ausbildungsplatz zu finden, sagt Handwerkspräsident Wollseifer. "Dies betrifft vor allem Berufe mit zunehmendem Bedarf an Fachkräften wie die Fachhändlerin im Lebensmittelhandel, den baubezogenen Klempnerberuf und den Hörgeräte-Akustiker. Von 14 bis 26 Prozentpunkten der Ausbildungsplätze bleiben unbelegt. Im nationalen Ausbildungsbericht wird festgestellt, dass sich das Ausbildungsangebot im Kern auf die Branchen Lebensmittelhandel und Hotel- und Gastgewerbe beschränkt.

Durchschnittlich gibt es hier zwischen zehn und 14 Prozentpunkte mehr Bewerbungen als die angebotenen Sitze. Einige Berufe sind bei der Jugend besonders auffällig. "Junge Menschen fragten sich nicht nur, wie interessant die Bildung ist. Aber auch, welche Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten sie haben und wie interessant die Anstellung nach der Berufsausbildung ist", sagt der Erziehungsexperte Esser.

Insbesondere kleine Firmen stellen sich aus der Berufsausbildung zurück, nachdem sie keine passenden Auszubildenden finden. Dienstanbieter sollten Firmen und junge Menschen unterstützen. So können sie beispielsweise die Ausbildungsbetriebe bei der Lehrlingsauswahl unterstützen und sicherstellen, dass junge Menschen Nachhilfe erhalten. "â??Mit einem solchen Konzept können zusÃ?tzliche Firmen fÃ?r die Qualifizierung rekrutiert werdenâ??, sagt DGB-Vize Hannack.

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