Berufe die niemand Kennt

Professionen, von denen niemand etwas weiß.

das sind alltägliche Tätigkeiten, die jeder kennt und für die der Verantwortungsbereich eindeutig ist. Kaum jemand weiß, dass die Tradition der Glückskekse nicht aus China, sondern aus Japan kommt. Aufgaben in der Arbeitswelt verändern sich schneller als die Ausbildung. Wir stellen hier die zehn ungewöhnlichsten Berufe vor, die kaum jemand kennt. Jobs, die niemand bekommen wird.

Aus dem Berufsleben als Einzelgängerin

Zusammen mit 22 Jugendlichen erlernt Ramona Weber den Bau von Glasapparaten für Wissenschaft und Wirtschaft. Noch immer sind Zehntausende von Ausbildungsplätzen offen - auch in der Wirtschaft. Doch es gibt junge Menschen, die einen ganz anderen Weg gehen. "Aber der Berufsstand wird sicherlich nicht erlöschen. Will ein Lokal beispielsweise seinen eigenen Firmennamen als geschwungene Beschriftung über dem Eingangsbereich erstrahlen haben, "dann sieht nichts eleganter aus als die Leuchtstoffröhre".

Aber wie kommt man auf die ldee, einen Job zu finden, den kaum jemand kennt? Seiner Klassenkollegin Ramona Weber hingegen ist es ihre Lehrerin an der Hauptfachschule schuldig. "Ich habe noch nicht viel über meine Berufsausbildung nachgedacht", sagt der aufstrebende Glasgerätebauer, "jetzt denke ich, dass es großartig ist, dass mein Berufsstand so rar ist.

Fertigung von Laborglaswaren für die Bereiche Wissenschaft und Konsum. "Dass ich keine Fachkollegen habe, ist oft eine Schande", sagt er durchdacht. Eine Bereicherung, die auch Tobias Hörenning zu würdigen hat. Derzeit befinden sich sechs junge Menschen in der Ausbildung.

So gab es drei Monaten lang im Familienunternehmen, das Hörenning einsetzt, kurzzeitig Zeitarbeit. "Aber eines vereint alle drei Probleme: "Niemand kann sich unter meinem Berufsstand etwas vorstellen", sagt er.

Kunsthandwerk im Norden: Schmutzwert- oder Seilmacher: Berufe, die niemand mehr kennt.

Aber nur wenige Berufe, von denen einige heute aus der Zeit geraten sind, überdauern die Jahrtausende. Die Baumstämme wurden in Sägewerken, Köhlereien, Glashütten, Schiffswerften oder Holzwerften weiterverarbeitet oder als Feuerholz verwendet. Das Rafting hat seit dem Hochmittelalter viele Bereiche des Lebens geprägt und wurde 2014 von der Weltgesundheitsorganisation als immaterielles Kulturerbe anerkannt.

Rafting wird in Deutschland heute nur noch in vielen Ländern in Form von Museumsbesuchen oder als Touristenattraktion praktiziert, z.B. beim Heimvereins in Winsen/Aller. "Rafting ist Teil der Vergangenheit vielerorts. Auf diese Weise sollen Straßenkinder das Leben ihrer Ahnen miterleben können ", sagt Hans-Walter Keweloh, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Rafting-Verband mit Hauptsitz in Bremerhaven. Weil aber überlastete Strassen den heutigen Verkehrsfluss verlangsamen, wird Rafting wieder ökonomisch interessanter, sagt Keweloh: "Zum Beispiel beim Transportieren von Tragflächen für Windenergieanlagen.

Aber um heute Rafting ökonomisch nutzen zu können, müsste man die Rafts modernisieren, sagt Keweloh: "Aber die Raftingtechnik wäre die gleiche. Es gibt noch ein paar Seile im Nordteil, eines ist in Bremen und vier in Hamburg eingetragen. Es gibt viele regionale Ausprägungen des Berufes wie Fasscooper, Ordner oder Bieger.

Meistens waren die Handwerksbetriebe marktnah angesiedelt, zum Beispiel in der Bremer Bottcherstraße, einer Verbindungsstraße dorthin. Es gibt nur noch einen Küfer in Bremen, keinen in Flensburg und Hamburg. ..... einen Schmutzprüfer? Die Schmutzschätzung überprüft, wie viel Boden nach der Lese noch an den Zuckerrüben klebt.

Als die Zuckerrübenernte im Winter endet, nimmt er seine Arbeit auf: Der Schmutzprüfer überprüft, wie viel Boden nach der Lese noch an der Rübe klebt, bevor sie zu Sirup wird. Vor der Bearbeitung der Last wird der Schmutzabschätzer mit seiner langjährigen Berufserfahrung eingesetzt. Noch heute sind Schmutzschätzungen im Gebrauch, vor allem im Rheinland.

Wieviele von ihnen es noch im Nordteil gibt, ist nicht bekannt, denn ein schmutziger Gutachter ist kein Schiff im Sinn der Gewerke.

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