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Gutes Gehalt und gute Aufstiegsmöglichkeiten werden von den Bauberufen versprochen. Verbrennungs- und Schornsteinbauer /span> Bisher hatte die Bauindustrie nur wenige Kinder auf dem Bildschirm, wenn sie nach ihren Berufswünschen befragt wurden. Vielmehr werden gut geschulte Spezialisten benötigt, die gern im Arbeitsteam sind, Probleme angehen und selbstständig denken. Weil die Aufgabenstellungen, wie die Stellenbeschreibungen, so unterschiedlich sind, dass die Muskelleistung und ein entsprechender Körpereinsatz nicht gleichbedeutend sind.

Dies betrifft nicht nur die Berufe, für die Sie eine doppelte Ausbildung benötigen, sondern auch die Berufe, die Sie nur mit einem Abschluss erledigen können. Entweder betreiben Facharbeiter in der Bauindustrie die technischen Anlagen oder - wie z.B. in Ingenieurberufen - sind sie für die Vorplanung verantwortlich und müssen mit der jeweiligen Technologie vertraut sein.

Ganz gleich, für welchen Berufsstand Sie sich letztlich entscheiden, eines ist sicher: Weil sich Firmen nahezu immer auf gefüllte Orderbücher gefasst machen können, bezahlen sie ihren Beschäftigten ein angemessenes Entgelt. Nach Angaben des Verbandes der Bauindustrie NRW beträgt das Durchschnittsgehalt im ersten Jahr 850 EUR, im zweiten 1.200 EUR und im dritten Fall gar rund 1.475 EUR pro Monat.

Training oder Training? Training oder Studien - welcher Bildungsgang ist sinnvoll? Wer Spaß an der Arbeit mit den eigenen vier Wänden hat und am Ende des Arbeitstages seine Arbeit mit viel Freude sehen möchte, für den bietet sich eine doppelte Berufsausbildung an. Darüber hinaus sind die Entwicklungschancen nach dem Studienabschluss in der Praxis in der Regel unterschiedlicher als nach dem Abitur.

Wenn Sie über ausreichende berufliche Erfahrung oder ein (Fach-)Abi verfügen, können Sie auch an eine Universität gehen. Wenn Sie mehr ein theoretischer Mensch sind, kann das Studieren der beste Auftakt sein. Finanzwirtschaftlich sind die Differenzen übrigens oft nicht so groß: Ein Auszubildender, der zum Handwerksmeister ausgebildet wird, erwirtschaftet oft in der Bauwirtschaft ebenso viel wie ein studentischer Facharbeiter.

Sie können einen Berufsstand in den Bereichen Hoch- und Tiefbau oder Innenausbau ausbilden. Ein Klassiker im Bauwesen ist zum Beispiel die doppelte Berufsausbildung zum Beton- und Eisenbetonbauer. Sie lernen hier, wie man Komponenten für Neubauten und Bauwerke wie z. B. BrÃ?cken, HochhÃ?user oder SÃ??le aus Beton und Eisenbeton herstellt. Dies beinhaltet das Arbeiten mit schweren Geräten wie Vibrations- und Rammmaschinen, aber Sie müssen auch in der Lage sein, Installationspläne zu studieren und den Baustoffbedarf zu errechnen.

Ob es sich um Abwasserkanäle oder Versorgungssysteme für die Bereiche Wasserversorgung, Gasversorgung oder Ölversorgung handelt: Sie graben Gruben mit Ausgräbern aus, verlegen die dazugehörigen Leitungen und überprüfen deren Dichtheit. Ebenso arbeiten Sie als Gleisbauer - anstelle von Bitumen und Steinen legen Sie Gleise und Zungen. Wenn du gern mit dem Werkstoff Wald verarbeitest, kannst du hier Großes leisten:

Wer nicht mit Hobel- und Sägenmaschinen arbeitet, hat einen Drehwinkelmesser, einen Lotpilz und eine Libelle in der Handfläche. Diejenigen, die nicht zwangsläufig den traditionellen Weg einer Lehre gehen wollen, können sich für ein Praktikum aussuchen. Weit verbreiteten sind dualen Studiengängen, die die Qualitäten von Lehre und Forschung verbinden: Letztendlich haben Sie eine absolvierte Berufsausbildung und einen Abschluss in der Hosentasche.

Wer sich mehr für die Bereiche Elekrotechnik und E-Technik interessiert, ist vielleicht mit dem neunsemestrigen dualen Lehrgang in Energie- und Haustechnik besser beraten. Wenn Sie sich erst nach Ihrer Berufsausbildung für ein Universitätsstudium entscheiden, können Sie auch Teilzeit studieren. Das hat den Nachteil, dass Sie weiterarbeiten und viel verdienen.

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