Beruf Testfahrer

Tätigkeit Testfahrer

Abweichende Verdienste für den Testfahrer nach Bundesländern. Die Testfahrer legen manchmal mehrere hundert Kilometer pro Tag zurück. Ein Testfahrer zu sein bedeutet, eine Last zu nehmen. Derjenige, der diesen Beruf hat, reist viel.

Durch diese Anforderungen werden Sie zum Testfahrer!

Ein Testfahrer zu werden, um immer das neuste Fahrzeug zu führen und damit viel mit ihm zu bezahlen, das ist der Wunsch vieler. Der begehrte Beruf des Probefahrers begeistert nicht nur die Menschen. Steig ins Taxi und gib Vollgas. Um Testfahrer zu werden und diesen Beruf im schweren Alltagsleben zu beherrschen, bedarf es aber noch viel mehr.

Selbstverständlich kann jeder, der einen Führerausweis hat und vernünftigerweise angemessen ist, ein Fahrzeug mitführen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder ein Neuwagen erproben kann. Aber das macht keinen aussagekräftigen Testfahrer. Um als Testfahrer zu überleben, bedarf es viel technischem Wissen und viel Spezialwissen. Ein Testfahrer benötigt deshalb auch einen freien Kopf und ein gutes Gedächtnis.

Während der Probefahrten muss er Abdrücke erfassen und klassifizieren, er muss in der Lage sein, sie subjektiv und objektiv zu bewerten und so zusammenzufassen, dass auch sein Kunde sie bewerten und nachvollziehen kann. Probefahrten mit dem Prototypen eines neuen Fahrzeuges sind nur ein Element in einer längeren Zeitspanne.

Häufig sind die Reisen mit den Autos die letzten Auswertungen am Fahrzeug. Danach hat das neue Fahrzeug bereits eine ganze Serie von unterschiedlichen Etappen durchgemacht. In den meisten Fällen sind die Testfahrer von vornherein in die Fahrzeugentwicklung eingebunden. Der Großteil der eingesetzten Geräte wurde bereits auf Testanlagen in der Messehalle und später im Regelbetrieb geprüft.

Im Anschluss erhalten sie auf der ausgewählten Teststrecke einen Gesamtüberblick und bewerten das Versuchsfahrzeug nach verschiedenen Gesichtspunkten. Unmittelbar nach dem Training in ein Auto zu steigen und es zu fahren, geht nicht. Es stimmt, dass viele der Testfahrerinnen und Testfahrer aus den Werken oder den Testabteilungen der Automobilhersteller kommen. Sie haben dort in der Regel eine Berufsausbildung zum mechatronischen Ingenieur, zum Maschinenbauer oder zum technischen Mitarbeiter absolviert.

Nach der Berufsausbildung folgt eine mehr als fünfjährige Berufserfahrung. Vor dem Berufseinstieg der künftigen Testfahrer werden diese von den Betrieben bis zu einem Jahr lang überwacht. Im weiteren Berufsleben werden die Nachwuchs-Testfahrer von Ingenieuren aus den zumeist langjährigen Firmen betreut. Für die Schulung ihrer Testfahrer setzen die großen deutschen Automobilhersteller auf ein internes System.

Auch Nebeneinsteiger, die ihre Schulung bei den Fahrzeugherstellern noch nicht abgeschlossen haben, passieren diese dann. Die Testfahrer erlernen in der Praxis über viele Jahre ein rasantes, sehr ruhiges und vor allem zuverlässiges Mitfahren. Sie treiben die Autos in der Regelfall kurz vor dem Grenzwert an, um die Anlagen bei Testfahrten exakt im Hochleistungsbereich zu erproben.

Weil nur mit dieser Art des Fahrens ein Testfahrer das Fahrzeug richtig einstellen kann. Übrigens, die meisten Testfahrer sind Dauertestfahrer. Damit legen sie täglich bis zu 600 km zurück. In der Regel werden nur einzelne Bauteile eines Fahrzeugs pro Probefahrt bewertet. Daher ist es nur hilfreich, die ganze Zeit zu treiben, zu treiben und wieder zu düsen.

Aber auch hier gibt es wesentliche Bedingungen, die ein Interessierter einbringen muss. Dies beinhaltet in jedem Fall eine absolvierte Einarbeitung. Gesucht werden auch Kfz-Mechatroniker oder -Facharbeiter. Idealerweise sind auch drei, besser gesagt fünf Jahre Praxiserfahrung vorhanden. Jeder, der sich als Testfahrer bei einem Konzern anmeldet, sollte ein großes Gespür für Technologie und neue Entwicklungen haben.

Natürliche Voraussetzung für den angestrebten Beruf als Testfahrer sind nicht zuletzt gutes Beurteilungsvermögen, Fachkenntnisse und eine ausgezeichnete Ausdrucksfähigkeit in Text und Sprache. Der Beruf des Probefahrers ist übrigens eine wirkliche Aufgabe. Sie legen bis zu 85.000 km pro Jahr auf den unterschiedlichsten schwierigen Prüfstrecken oder im täglichen Strassenverkehr zurück.

Alle, die Begeisterung bringen, sind daher gut für den Job gerüstet.

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