Beruf mit I

Beschäftigung mit I

Besuch von Pubs mit dem Lufttaxi, Roboter als Kollege. Berufsgruppen mit Weitblick: Das Faszinosum der Gegenwart und Gegenwart Was wird die Zeit sein? Viele Menschen schauen aus beruflichen Gründen in die Vergangenheit. Solche Szenarien inspirieren Michaela Evers-Wölk vom IZT - Institute for Future Studies and Technology Assessment. Dabei geht es nicht nur darum, in die Vergangenheit zu schauen und Prognosen über die Wahrscheinlichkeit zu treffen, sondern auch darum, festzustellen, wo sich die Gemeinschaft weiterentwickeln will.

Doch nicht nur Zukunftsforscher wie Michaela Evers-Wölk befassen sich mit der Zeit. Innovations-Manager initiieren ökonomisch vielversprechende Trends und wir werden Teil des Internet der Dinge sein ( "Was müssen wir heute tun, um morgen Erfolg zu haben", s. auch den Bericht). Die Versicherungsprämien orientieren sich ebenso an der Statistikwahrscheinlichkeit wie neue GeschÃ?ftsmodelle und Windparkstandorte (siehe Fachbericht eines Energieregisters mit dem Titel "Wissen, wo der Strom weht").

Aber wer sich mit der Zeit gründlich auseinandersetzen will, sollte in der Praxis studieren. Welche Ausrichtung wir wählen, hängt davon ab, in welchem Bereich wir uns mit künftigen Ereignissen beschäftigen wollen", sagt Jens Homberg. So müssen Sie sich zunächst einmal Gedanken darüber machen, ob Sie als Führungskraft, Politikwissenschaftler, Geo-Physiker oder Dipl.-Ing. in die Tiefe schauen wollen.

"Die Gesellschaftswissenschaften haben sicher auch einen großen Wert, da sie sich mit sehr verschiedenen sozialen Gesichtspunkten befassen", erklärt er. Fast alle Wissenschaftsdisziplinen sind im Zukunftsforschungsteam des IZT repräsentiert, darunter Natur- und Geisteswissenschaftler, Kulturtheoretiker und Naturpädagogen sowie Absolventinnen und Absolventen des noch jungen Masterstudiums "Futurologie" an der FU Berlin (siehe auch den Bericht "Nothing is Predetermined".

"Es gibt in Deutschland nur wenige Ausbildungsgänge, die sich speziell mit Themen wie Trend oder der Entwicklung befassen", sagt Jens Homberg. Als Beispiel nennt er neben dem Master-Studiengang "Urban Future" an der FH Potsdam den Master-Studiengang "Sporttourismus und Freizeitmanagement" an der DSGH Köln mit den Schwerpunktthemen "Future Market Experience and Recreation" und "Future-oriented Offer and Product Development" sowie den berufsbegleitenden MBA-Studiengang "Trend and Sustainability Management" an der Universität in Nürnberg.

Die Geschäfte mit der Perspektive boomen, so Michaela Evers-Wölk. Gerade diese ökonomische Relevanz ist es, die für einen Beruf mit Visionen spricht", sagt Jens Homberg. "Der Bedarf an Menschen mit entsprechender Qualifikation wird in der Folgezeit sicher nicht zurückgehen - und das ist keinesfalls eine mutige Vorhersage.

"Er sagt zukünftigen professionellen Prognostikern: "Neugierde ist von Bedeutung und man sollte nicht mit Zahlen zu kämpfen haben. Michaela Evers-Wölk legt Wert auf Offenheit, ganzheitliches Denken und das Streben nach interdisziplinärem Miteinander. "Wir Zukunftsforscher haben alle Gefahren und Möglichkeiten im Blick."

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