Beruf Mechatroniker

Tätigkeit Mechatroniker/-in

Die Mechatronikerinnen und Mechatroniker montieren mechanische, elektrische und elektronische Teile zu Maschinen oder kompletten Systemen. "Ich interessiere mich sehr für Technik", sagt Florian Pernsteiner, Mechatroniker-Auszubildender bei Internorm. Weil Sie in diesem Beruf das Wissen aus verschiedenen Bereichen unter einen Hut bringen. Der Beruf ist nicht umsonst einer der beliebtesten in der Metall- und Elektroindustrie.

Beruf Mechatroniker - Informationen zur Berufsausübung in der Mechanik

Als Mechatroniker/in arbeiten Sie an der Nahtstelle von Mechanik, Elektronik und Informationstechnik. Ob Unterschublade, Aufzeichnungsoptik, Signalverarbeitungs-Fernbedienung oder Steuerprogramm - all das sind Aufgaben für den Mechatroniker. In allen Lebensbereichen sind Mechatroniksysteme zu Hause: von der Automobilindustrie über speicherprogrammierbare Hausgeräte, intelligentes Smartphone und präziser Medizinaltechnik bis hin zu Roboter, die in der eigenen Fußballmeisterschaft miteinander konkurrieren.

Was Sie in Ihrem Beruf als Mechatroniker im Fokus haben, liegt ganz bei Ihnen. Zu den Mechatronikern zählen auch die Inbetriebsetzung, Erprobung, Instandhaltung und Instandsetzung der Anlagen sowie das Marketing. Aber auch in der Mikro- und Nanotechnik, zum Beispiel bei der Herstellung von mikromechanischen Komponenten, sowie in der Biomechatronik kann man einsteigen.

Jedenfalls überlappen sich im Beruf des Mechatronikers nicht nur unterschiedliche naturwissenschaftliche Lehrinhalte, sondern auch unterschiedliche Berufsgruppen. Für den Beruf des Mechatronikers können Sie sich entweder für eine Lehre oder ein geeignetes Ingenieurstudium wählen, das die wichtigsten Komponenten von Hydraulik, Mechanik, Elektronik aufbereitet.

Dies kann ein spezieller Mechatronikkurs sein, aber auch eine korrespondierende Spezialisierung im Maschinenbau oder in der Elektrotechnik. Der Vorteil für Akademiker: eine umfassende naturwissenschaftliche Bildung, ein erhöhtes Einkommen und verbesserte Perspektiven für Managementpositionen. Deshalb ist ein Master-Abschluss auch die Mindestvoraussetzung, wenn Sie als Mechatroniker in den Bereichen Entwickung und Forschen arbeiten wollen.

Natürlich können Sie auch hier promovieren und wenn Sie später als Hochschullehrer tätig werden möchten, ist dies sowieso verpflichtend. Ob Bachelors, Masters oder Doktors: Wenn Sie nach dem Abschluss Ihres Studiums in Ihrem Beruf als Mechatroniker/in Fuss fassen wollen, sollten Sie sich frühzeitig um ein Praktikum mitarbeiten. Auch wenn das Studienangebot bereits einen großen praktischen Teil hatte, kann es die Erfahrung in einem Betrieb nicht ausgleichen.

Natürlich ist es nicht schädlich, wenn man vor dem Studieren eine Lehre absolviert hat. Natürlich macht auch ein dualer Studiengang Sinn.

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