Beruf Kameramann

Tätigkeit Kameramann

Wofür ist ein Kameramann zuständig? Das Kameramann muss hinter der Kamera stehen und die richtige Einstellung wählen. Die in der Regel mehrjährige Ausbildung führt zu diesem Beruf.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Die Kameramannin oder der Kameramann ist für die Kameraarbeit oder das Bilddesign bei der Herstellung von Spielfilmen, z.B. Spielfilmen und Dokumentationen, Fernsehspielen/Serien/Sendungen, Live-Aufnahmen oder elektronischer Reportage zuständig. Im Gegensatz zum Deutschen hat der Begriff Kameramann die sprachliche Differenzierung der Aufgaben dieses Filmschaffens in den vergangenen Jahrzehnten nicht dargestellt. Der Begriff Kameramann bezieht sich im fiktiven Filmbereich heute im Volksmund auf den Kameramann, der Bilder schafft.

Als " Kameramann " wird das komplette Licht- und Bildatmosphären-Design eines Films bezeichnet, einschließlich der Festlegung von Größen. Für diese Aufgabenstellung wird auch der Terminus Kameramann benutzt. Die deutschen Begriffe Kameramann (Kameramann) oder Kamerafrau (Kamerafrau) umfassen verschiedene Berufsgruppen, die sich wie nachfolgend beschrieben definieren lassen:

Die Stellenbeschreibung kann je nach Anwendungsbereich sehr unterschiedlich sein. Die Studio- oder Live-Kameramann ist Teil eines Recording-Teams und steuert oder verschiebt die Aufnahmekamera, während der EB-Kameramann weitestgehend unabhängig arbeitet und überwiegend im Nachrichtenbereich aktiv ist. Der vorliegende Beitrag befasst sich vor allem mit dem professionellen Bild des Kameramannes im Rahmen der Filmkunst. Dabei geht es um das Thema Film.

Zu Beginn des Films waren der Filmfotograf und der Kameramann die einzigen Betreiber der Videokamera. Weil die Funktion und die Einsatzmöglichkeiten der Videokamera im Laufe der technologischen Weiterentwicklung immer komplizierter geworden sind, wurde der Filmfotograf immer mehr durch ein ganzes Kamera-Team ersetzt, in dem verschiedene Fachpersonen verschiedene Aufgaben übernehmen.

Im Volksmund wird der Kameramann oft mit dem Kopf des Kamerateams verglichen. Der heute gebräuchliche Begriff "Kamera" sagt jedoch nichts über den Beruf des Lichtset-Kameramanns (Lichtkameramann in Großbritannien und Kameramann in den USA) aus, d.h. der für die Filmfotografie verantwortlichen Personen. In amerikanischem und britischem Englisch wird der Kameramann, der die Bilder erstellt, Director of Photography (DoP, DP) genannt, in Französisch Director de la Photo, in Italienisch Director della Photografia oder Autor della Photografia und in Spanisch Director de Photografía, was mit Photo Director übersetzt werden kann.

Der Kameramann, der erste Kamera-Assistent (Focus Puller), der für die Schärfe des Bildes zuständig ist, und der zweite Kamera-Assistent (Clapper Loader) oder Material-Assistent, der die Filmlasche betätigt, das Rohmaterial bearbeitet, den Schauspielern bedarfsgerechte Zeilen und Stellungen gibt und sich um alle Papierdokumente für das Kamerateam bemüht, sind die Nachfolger in den USA.

In einem weiteren Sinn umfasst das Kamera-Team Standfotografen, die für die Werbefotos (Stills) verantwortlich sind, und die Mitarbeiter auf der Kameratage, die den Rollwagen oder Kran (Griff, Schlüsselgriff, Rollgriff) betreiben. Bei grösseren Kinoproduktionen nutzen die Firmen auch ein zweites Kamera-Team (zweite Einheit), das weniger bedeutsame Shots (bei denen z.B. die Hauptakteure nicht auftreten) ausführt, das Produktions-Budget schont und Parallelisierungen durchführt.

In der Vorproduktion muss der Kameramann die erforderliche Ausstattung und das benötigte Equipment beurteilen und in der Regel auch das Gespann zusammenstellen. Beim Dreh von Spielfilmen ist er für die Bildgestaltung (Perspektive, Kadrage), die Kameraarbeit und die Beleuchtung des Drehortes zuständig. Der Kameramann erarbeitet im Vorgriff auf die Aufnahmen gemeinsam mit dem Filmemacher auf Basis des Skripts Vorschläge zur Veranschaulichung des Skripts.

In dem so genannten Dogma-Film ist der Kameramann in der Darstellung vollkommen kostenlos und wird fast unbeaufsichtigt in die Szene geworfen. Dabei hat jeder gute Kameramann seinen eigenen Style mitentwickelt, ist aber gleichzeitig in der Regel in der Stande, unterschiedliche Formen zu realisieren. In der Regel wird ein Kameramann für eine Filmproduktion ausgesucht, weil er mit dem angestrebten Filmstil vertraut ist.

Insofern ist der Kameramann als Bildautor der Kinobilder auch Mitautor der Filmarbeit. Der Arbeitsbereich und die damit zusammenhängenden Ansprüche an Kameramänner, die für das Fernsehgeschäft arbeiten, können in zwei verschiedene Tätigkeitsbereiche unterteilt werden. Der noch junge Beruf des Video-Journalisten ist sehr kontrovers, da ein "Ein-Mann-Team" das EB-Team nicht auflösen kann. Für Aufnahmen oder Live-Übertragungen mit mehreren Fotoapparaten erstellt der Direktor im Vorfeld ein Gesamtkonzept, das bei Live-Produktionen oft nicht 1:1 umsetzbar ist.

Im Gegensatz zu Spielfilm- oder Werbefilmen bleibt oft keine Zeit, jedes Einzelmotiv mit Kameramännern und Filmredakteuren zu diskutieren. Stattdessen funktionieren Kameramänner und Redakteure hier relativ unabhängig. Der Beruf des Kameramanns ist nicht durchgängig durchgesetzt. Entweder ist eine Fotoausbildung mit Zusatzqualifikation an einer Film- oder Fernsehhochschule möglich, oder als Grundausbildung eine Grundausbildung an einer Kunstakademie oder einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Ein mögliches Weiterentwicklungsziel ist die Stellenbeschreibung des Bildreporter. Unter den wichtigsten Kameramännern sind Karl Freund, Hans Schneeberger, Franz Planer, Mikhail und Boris Kaufmann (die beiden Gebrüder von Tziga Wertow), Eduard Tisse, der Kameramann von Sergej Eisenstein. Heute ist Michael Ballhaus, der viel mit Rainer Werner Faßbinder zusammengearbeitet hat, der renommierteste Kameramann Deutschlands (Director of Photography).

Namhafte Kameraleute sind Sophie Maintigneux, Judith Kaufmann und Elfi Mikesch, auch bekannt als Regisseur. Ottersbach, Béatrice; Schadt, Thomas (Hrsg.): Kameraabekenntnisse, Konstanz: UVK Vermögensverwaltungsgesellschaft. Dr. Karl Prümm (Ed.), camera part in the current film: reports and analyses, Marburg: Marburg: SCHÜREN, 1999, ISBN 3-89472-311-4. Pierre Kandorfer, Lehrenbuch der Filmestaltung, Stein-Bockenheim: Mediabook Verlags, 2003, ISBN 3-932972-18-X.

Der Bertelsmann Verlagshaus, 1998, ISBN 3-7639-2718-2. Markierung Wagener, Beruf elle Kameratechnik und Aufnahmeegestaltung, Stein-Bockenheim: Mediabook Verlagshaus, 2003, ISBN 3-932972-22-8. Maik Wieczorek: Der Eindruck des Kameramannes auf den deutscht.

Ein Fallbeispiel aus dem Kinofilm "Das Wundert von Bern" und seinem Kameramann Tom Fährmann. Der große Leitfaden zur Kamera- und Einlasstechnik - Bildorganisation - Nachbearbeitung, Stein Bockenheim: Mediabook Verlagshaus, 2002, ISBN 3-932972-10-4. Landesverband der TV-Kameraleute e. ?V. ? Zitate nach Ottersbach/Schadt: Kamerawissen.

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