Beruf Industriemechaniker

Tätigkeit Industriemechaniker/in

Stellenbeschreibung Industriemechaniker - Beruf Industriemechaniker - Enzyklopädie der Berufe In der Industriemechanik sind Geräusche und verschmutzte Händchen eine Selbstverständlichkeit. Industriemechaniker/innen konstruieren die technischen Einrichtungen und Produktionsstätten und halten die Geräte durch Instandhaltung und Instandsetzung in gutem Zustand. Industriemechaniker sind viel auf Achse, um Störungen in Kundensystemen zu reparieren. Arbeitsplatz für Industriemechaniker ist die Werkstatt und Fertigungshalle von mittelgroßen und großen Produktionsstätten und Workshops.

Dazu gehören Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau wie z. B. im Automobil-, Metall- oder Kunststoffverarbeitungsbereich, zum Beispiel in der Verpackungs- und Lebensmittelindustrie. Die Arbeiten an präzisionsmechanischen Bearbeitungen sind ebenso möglich wie an Medizinprodukten, Büromaschinen oder in der Optik. Wo kann ich diesen Beruf ausbilden? Wie viel Geld kann ich in der Berufsausbildung verdienen? In der dualen Berufsausbildung werden die Auszubildenden mit einer Ausbildungsbeihilfe unterstützt.

Sie hängen vom Ausbildungsgebiet (Industrie und Gewerbe, Kunsthandwerk usw.) und der Ausbildungsbranche sowie vom geografischen Umfang des jeweiligen Tarifvertrags ab. Bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen, z.B. wenn der Ausbilder nicht an Tarifverträge gebunden ist, sind auch freigestellte Ausbildungsbeihilfen möglich. Von den Ausbildungsbetrieben bekommen die Praktikanten eine Monatszulage, deren Hoehe in der Praxis in der Regel durch Vorschlaege von Verbaenden oder Gilden bestimmt wird.

Gemäß einer solchen Aussage ergibt sich z. B. die folgende Ausbildungsbeihilfe für die jeweiligen Ausbildungsjahre: Anmerkung: Wer diese Schulung in Vollzeitschulform durchläuft, bekommt kein Ausbildungsgeld.

Industriemechaniker/in

Bei einwandfreiem Kundendienst von Fahrscheinautomaten, bei einwandfreier Funktion von Produktionslinien in der Automobilindustrie oder bei präzisen Bohr-, Fräs- und Dreharbeiten an einem Bauteil in einem einzigen Arbeitsschritt in BAZ für die Bearbeitungstechnik ist in erster Linie der Industriemechaniker dafür zuständig. Sie errichtet Produktionsstätten, nimmt sie in Betrieb, stellt die ordnungsgemäße Wartung sicher und regelt die Produktionsprozesse.

Fehlerhafte Getriebe werden ausgetauscht, die erforderlichen Einzelteile montiert und anschließend die Funktionsfähigkeit der Anlagen geprüft. Zudem richten die Industriemechanikerinnen und Industriemechaniker Arbeitsstationen ein, organisieren und überwachen die dazugehörigen Arbeitsprozesse. So werden Produktionsqualität, Verfahrensabläufe und Arbeitsschutz optimal gestaltet. Kommunikationsfähigkeit ist für den Beruf von Bedeutung, denn der Industriemechaniker muss sich auch mit den Kundenwünschen und Kundenproblemen auseinandersetzen, z.B. wenn es darum geht, eine Fräse in Betrieb zu nehmen.

Dabei sind die zur Verfügung gestellten Dokumente im Detail zu prüfen und mit dem Auftraggeber abzuklären, inwieweit die Anlage ordnungsgemäß betrieben wurde und welche Mängel die Bauteile aufweisen. In diesem Zusammenhang ist zu prüfen, ob die Anlage ordnungsgemäß betrieben wurde. Der Industriemechaniker erlernt während der dreieinhalb Jahre dauernden Ausbildung das Verfassen von Projekt- und Aufgabebeschreibungen. Während der Revisionsarbeiten überprüft der Industriemechaniker, ob drehende Bauteile ungewuchtet sind, ob Wälzlager ausgetauscht werden oder ob die Wälzlager einer Anlage defekt sind.

Aus den Ergebnissen werden Prüfberichte erstellt und mit unterschiedlichen Arbeitsmethoden die Anlagen auf den neuesten Stand gebracht. Dazu gehören die Demontage und Reparatur von Aggregaten und Einzelteilen einer Anlage, die Beauftragung von externen Unternehmen mit der Herstellung der notwendigen Teile oder deren Eigenfertigung. Nach Kundenvorgaben stattet der Industriemechaniker auch Anlagen nach, verbessert Bearbeitungsvorgänge oder paßt die Anlagen an spezielle Ergonomieanforderungen an, um sie besser auszulasten.

Die Anlage wird dem Auftraggeber mit dem vorbereiteten Abnahmebericht übergeben und der Auftraggeber wird über auftragsbezogene Eigenheiten und Sicherheitsbestimmungen informiert. Ist der Industriemechaniker mit der Instandhaltung einer Fräse betraut, stellt er Wartungs- und Inspektionsunterlagen auf, überprüft die mechanischen und elektrischen Komponenten und bereinigt sie bei Bedarf. Die Industriemechaniker sind vor allem in Maschinen- und Produktionshallen, Handwerksbetrieben und Hallen tätig.

Es gibt Jobs im Maschinen- und Automobilbau sowie in Industrieunternehmen aller Bereiche mit komplexer mechanischer Fertigung. Unterscheidungsmöglichkeiten erwachsen aus den jeweils operativen Anwendungsbereichen, z.B. Wartung, Präzisionsgerätebau, Maschinen- und Anlagenbau oder Fertigungstechnik. Sie als Industriemechaniker müssen immer auf dem Laufenden bleiben, denn Mikrorechner und Automatisierungssysteme werden immer wichtiger.

Sie können sich nach einigen Jahren Berufspraxis zum/zur IndustriemeisterIn - Metallbau, FeinmechanikerIn, TechnikerIn - Maschinenbau oder DesignerIn weiterbilden.

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