Beruf Fluglotse Voraussetzungen

Tätigkeit Fluglotse Anforderungen

Die Flugsicherung wird nicht nur täglich benötigt, sondern ist eine Voraussetzung für diesen Beruf. Abitur ist Voraussetzung, aber die Note spielt keine Rolle: Die Fähigkeit zur gleichzeitigen Koordination ist die wichtigste Voraussetzung für den Beruf. Fluglotse: konstant wach und vollzählig - Job & Karrieremöglichkeiten Stuttgart- "Delta eins zu eins sieben, 250 Grad Winde, 5 Knoten, Startbahn 25 rechts, Startbereitschaft" - solche Funksprüche sind für Christian Kelm zur Gewohnheit geworden, aber er darf sie noch nicht allein verschicken. Das Abschlussexamen wird der zukünftige Fluglotse im Monat September ablegen, nur dann wird ihm im Stuttgarturm niemand über die Schultern schauen.

Als Kelm also am Gleitschirm des Piloten mitarbeitet und die Start und Landung steuert, setzt sich sein Instruktor hinter ihn. Die Tatsache, dass Flugsicherungsorganisationen dauerhaft Menschenleben schützen, ist unverständlich, aber sie müssen sich immer wieder aufs Neue darauf einstellen - sei es in der Hauptverkehrszeit oder um die Mittagszeit. der Fluglotse. "Auch in ruhigeren Momenten müssen wir sicherstellen, dass der minimale Abstand von sechs Kilometern (fast zehn Kilometer) zwischen den Maschinen beibehalten wird und dass die Piloten das tun, was wir ihnen sagen", erläutert Kelm.

Dies stellt hohe Anforderungen an die Piloten: Sie müssen nicht nur konstant wach sein, sondern auch ein sehr gutes Erinnerungsvermögen haben, da einige Szenarien nur alle paar Wochen oder Jahre auftreten. Wenn der Luftdruck im Turm 1130 1080 im Bordkasten anzeigt, ist das Fluggerät noch 450 m über dem Boden. Die Berechnung erfolgt jedoch in feet, d.h. bei 30 feet per bar und einer Druckdifferenz von 50 bar sendet der Pilot schnell die folgenden Informationen an den Piloten: 1500 feet.

Weil Spannung, Aufmerksamsein, Konzentriertheit und Schnelligkeit viel Druck verursachen, dürfen die Controller nur zweieinhalb Std. auf einmal mitarbeiten und müssen dann zumindest eine halbstündige Auszeit einlegen. Ein Schichtbetrieb setzt sich aus drei Blocks zusammen, so dass die Piloten für mind. 8,5 Std. präsent sind - etwas mehr. "Wir werden dann andere Piloten hinzuziehen, bis wir wieder vollständig sind", sagt Kelm.

Auch wenn in jeder Arbeitsschicht eine Leerlaufphase stattfindet, wird diese nicht als Unterbrechung betrachtet, da die Controller von einer Sek. zur anderen aufgerufen werden können. Man kann die Spannung im Turm von den Angestellten nicht sehen. "Viele Menschen können es nicht einmal am ersten Tag schaffen", bemerkte Kelm. Eine ganze Autostunde lang musste Kelm Briefe hören und einen Button betätigen, sobald er drei Briefe mit dem gleichen Ende gehört hatte - zum Beispiel W, D, G. "In den ersten zehn Stunden ist überhaupt nichts passiert", erzählt der Auszubildende, "ich glaubte, ich hätte schon viele Briefreihen ausgelassen.

"Aber das spiegelt nur die Arbeiten im Turm wider: Lange Zeit hat man nichts zu tun, und dann muss man auf einmal ganz da sein. "Mit ihm wurde getestet, ob wir Hör- und Sehvermögen getrennt voneinander bearbeiten und blitzschnell darauf ansprechen können", erläutert Kelm. Bei seiner täglichen Routinearbeit muss er mit den Lotsen reden und dabei mit den Flugsteuerungen den Blick auf den Monitor haben.

Sie schaffte es und absolvierte eine Ausbildung in Stuttgart. Dabei wird die Wahl auf den Wunschturm sehr frühzeitig getroffen, aber es gibt keine Garantie: Wo es nicht nötig ist, gibt es keine Schulung, denn wer nach der Untersuchung den Turm wechselt, kann von neuem mit der Geographie und Flugplatzstruktur beginnen. Ähnlich wie der Pilot müssen auch die Lotsen in den Flugsimulator einsteigen: Auf einem imaginären dreispurigen Flugplatz beginnen die Auszubildenden mit simplen Standardkonfigurationen und erlernen den richtigen Funkverkehr.

Im vierwöchentlichen Rhythmus muss die Firma eine Theorie- und eine Praxisprüfung abzulegen. Im Spiel gibt es erbarmungslose Regeln. Aus diesem Grund müssen sich die Piloten alle zwei Jahre einem Gesundheitscheck stellen, jedes Jahr über 40. "Peripheres Sehvermögen und Konzentrationen werden getestet", sagt er, "und ein Untersucher prüft auch, ob man alles, was man lernt, gemeistert hat.

"Doch die Piloten dürfen die Idee des Service nicht außer Acht lassen, denn kein Flügelspieler mag auf die Startgenehmigung warten - das ist Zeit und Treibstoffkosten. Mit Kelm hätte ein anderer Karriereweg eingeschlagen und Center Controller werden können - ohne einen geeigneten Tower-Arbeitsplatz hätte er keine andere Möglichkeit gehabt.

Zentralenleiter steuern mit Hilfe von Sprechstellen an- und abfliegende Fluggeräte sowie Fluggeräte, die nur auf ihrer Strecke Deutschland durchqueren. Zentralsteuerungen in Bremen, London und München betreuen diese Fluggeräte. Der Einsatz der Towercontroller ist auf den direkten Umfeld des Flughafens begrenzt. Das bedeutet für Stuttgart, dass die startenden Luftfahrzeuge die Weiße Hölle noch nicht erreichen, so dass die Lotsen bereits mit dem Zentrum in Leverkusen und nicht mehr mit dem Turm reden.

Aus diesem Grund schließen zukünftige Tower- und Centersteuerungen nur die ersten drei Monaten ihrer Schulung zusammen ab - wo Grundkenntnisse wie Abkürzungen von Flugplätzen und Fluggesellschaften, Witterungs- und Cloud Shapes sowie die Folgen von Wind und Wasser auf das Flugzeug vermittelt werden. "Vor allem haben wir erfahren, wie Lotsen steuern, um ihnen im Ernstfall behilflich sein zu können", erläutert Kelm.

Im Vergleich zu anderen Berufsgruppen ist das Berufsleben verkürzt - mit 55 Jahren gehen die Piloten in den Ruhestand. Sie sind alle etwa gleich schnell", sagt Kelm. Auch Sportpiloten bringen Geschichten mit, und die Piloten bringen sie mit viel Witz mit. Aber meist sind die Schwierigkeiten banaler: Da einige Freizeitpiloten nur ihre monatliche Pflichtzeit zur Erhaltung ihrer Lizenz erfüllen, sind sie mit der Sprachenregelung im Funkbereich wenig bekannt und beherrschen kaum die englische Sprache.

Das müssen natürlich auch professionelle Piloten können - und Flugverkehrsleiter. "Diejenigen, die schon lange im fremden Land sind, haben einen Vorteil", sagt Kelm. Ausleseverfahren und Prüfungen beim DLR, Hamburg: räumliche Vorstellungskraft, Konzentrations- und Erinnerungsvermögen, Handhabung von Kennzahlen, Simulationsrechnungen, Einzelinterviews in Psychologie und Piloten, Gemeinschaftsübungen und eine medizinische Prüfung.

Centerpiloten erlernen unter der Leitung von zertifizierten Instruktoren ein halbes Jahr mehr als Towerpiloten an ihrem zukünftigen Arbeitsplatzs. Anfangsdaten für Zentralsteuerungen: 1. Juli, 1. Juli, 1. Juli, 1. Juli, 1. Juli, 1. Juli, 1. Juli, 1. November, für Tower-Steuerungen: 14. September, 30. November. Gehälter und Beförderung: Die Lotsen bekommen gemäß ihrer Zulassung, d.h. bereits Mitte 20, ein jährliches Gehaltsniveau von rund 100.000 EUR, und Mann und Frau werden gleichermaßen bezahlt.

Mehr zum Thema