Beruf Bibliothekar

Tätigkeit als Bibliothekarin

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wissenschaftlicher Bibliothekar zu werden. Bildung und Ausbildung in Bibliotheken. Die Wortbibliothek kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt nichts anderes als Büchersammlung.

Das ist die Bücherei als Abgrund. Zur Stellenbeschreibung, wie Yahoo! education es ausmacht.

Für den Bibliothekarberuf sind die Stars schlecht. Dort, in einem nicht datierten, scheinbar jüngeren Beitrag, wurde der Beruf des Bibliotheksmitarbeiters zu einem von fünf Sackgassenjobs ernannt. Dies mag für eine neue Berufswelt durchaus zutreffen, in der es eher um persönliche Weiterentwicklung und weniger um die Identifizierung mit dem entsprechenden Tätigkeitsbereich geht und in der man angemessen über Berufe und nicht über Berufe schreib.

Der Beruf umfasst die Schulung, Qualifizierung und tatsächlich auch die Identifizierung mit einer gewissen Art von Beruf. Also: Ein Arbeitsplatz verweist entweder auf die Betonung der Beschäftigung oder der Betontätigkeit und hinterlässt den Qualifizierungsaspekt im Dunkeln: Wenn es im Beruf um eine persönliche Haltung zur Sache geht, spielt der Betonarbeitsprozess eine wichtige Funktion im Beruf, die persönliche Haltung als Angelegenheit und natürlich auch der Kostenvoranschlag für sie.

"Andrea Duchon beginnt mit einer Nostalgie und legt damit bereits die Bedeutung fest, die ihrer Ansicht nach den Bibliothekaren zukommt. Die Zuwachsrate bei den Arbeitsplätzen liegt bei nur sieben Prozentpunkten, obwohl noch nicht klar ist, wie schnell ein Jobangebot tatsächlich zu einem Job bei Skyway wird. Im Folgenden verweist sie auf die Vorhersagekompetenz der Berufsberaterin Wendy Nolin, die ein Unternehmen leitet, das bereit ist, eine Karriere als Change Agents Karriere zu beginnen.

Diese schildert auf ihrer Website in aller Deutlichkeit ihre eigene Flucht aus einem "Career Spin Cycle" und man sollte diese bereits einmal nachlesen, um abschätzen zu können, vor welchem Kontext die Stellungnahmen zu dem gegen die Mauer stürmenden Bibliothekarberuf abgegeben werden. Pourquoi: Herr Nolin sagt, es ist ein gefährdeter Beruf, nur weil Informationen heute so leicht von der Technik verschlungen werden.

Man kann hier beinahe das reduzierende Rollenverständnis der Büchereien erwarten, wie es kürzlich von Kathrin Pasig in die Diskussion geschleudert wurde. Bibliotheks- und Bibliothekstätigkeit werden mit der Bereitstellung von Informationen in Verbindung gebracht. Die Entstehung der Dokumentation war jedoch bereits ein weiterer wichtiger Meilenstein, der die Büchereien in Bezug auf diese Funktion in methodischer und technologischer Hinsicht eher altmodisch erscheinen ließ.

Merkwürdigerweise, aber tatsächlich logisch, ist diese Praktik größtenteils mit anderen Praktiken verschmolzen oder - so unsolide wie ihr Weltverband, die International Federation for Information and Documentation (FID) - verschwand, während die Büchereien trotz allem auf einem recht hohen Level noch existen. Alarmierende ist dagegen die zweite Erklärung Wendy Nolins: "Außerdem sagt sie, dass die Bundesmittel für neue Literatur praktisch nicht vorhanden sind und dass der Stellenaufbau folgen sollte.

"Wenn man den Diskursen über die Entwicklung des Bibliothekariats in den USA folgt, hat man wirklich den Anschein, dass sich das öffentliche Bibliothekssystem in einer Krisensituation befindet. Vor noch 15 Jahren war es noch unvorstellbar, dass Institutionen im Heimatland der Volksbibliotheken gestutzt oder aufgelöst werden sollten. Damals wurde das Bibliothekssystem der USA als Modell, Pionier und Garden of Iden angesehen.

Zumindest im System der Bundesbibliothek, das Ende der 90er Jahre auch seinen Hauptdenkfabrik, den DBI, aufnahm. Eine Ursache für den Abschluss, den die Rezensenten des Wissenschaftsrats peinlich berührt haben, war die "zu starke Unterstützung der öffentlichen Bibliotheken" (vgl. hier). Oftmals hingegen ist dies nur ein Beweis dafür, dass man mit den Tendenzen anderer zu kämpfen hat, wo man sich selbstständig machen sollte.

In der interessanten Entstehungskurve des Konzepts der sogenannten Library 2. 0 finden sich eine Vielzahl von Anwendungsbeispielen. Wenn man die aktuelle Begründung von Wendy Nolin, Kathrin Passig und anderen, die die Bücherei als veraltetes Papierleihhaus und das Werk in der Bücherei unweigerlich als eine professionelle Pattsituation bezeichnen, dann irrt man gar in die Zeit vor 2003 zurück.

Das Hauptgeschäft der Büchereien besteht jedoch gerade in der Interaktion, in der grundlegenden Remix-Praxis, die sowohl durch das Erstellen und Empfangen von Content in der Bücherei als auch durch den Gesichtspunkt der Verständigung und Wissensentstehung stattfindet, der weit über das Retrieval von Tatsachen und Informationen hinausreicht.

Hätte man sich nicht notwendigerweise so drastisch hinter die vielversprechenden Künstler des Library 2.0-Marktes gestellt, sondern die Behauptung, dass eine Library mehr als nur ein Datenbankanalog sein muss, das bereits vor dem Mittel des Weblogs existierte, ernsthaft in Anlehnung daran ernst genommen, wäre die Library vielleicht heute noch ganz anders. Auch der interne Diskussionsstoff, der oft an mentalen Klippen zerbrach und den Anschein erweckte, dass einige Bibliothekarinnen sich danach sehneten, zur monastischen Klarheit der Kettenbuchbanken zurückzukehren, wäre vielleicht etwas ergiebiger gewesen.

Werden Gönner, Berufsberater, Netzaktivisten auf der einen Seite und Publicists auf der anderen Seite dieses Prinzip der mehr als Information nicht erkannt, so ist das Scheitern nicht notwendigerweise ihr allein (sie müssen den Anschuldigungen einer kurzen Schlussfolgerung ertragen). Aber auch im Bibliothekssystem selbst, das allzu oft in Schlagwortfeuerwerk, transparenter Techno-Mimik und öffentlichen Präsentieren von Self-Doubts ohne zu zögern herumläuft. Möglicherweise offenbart sich damit auch ein weiteres Problemfeld, das uns zurück zur Karrierestudie von YouTube! führt:

Diejenigen, die das Bibliothekssystem anstreben, waren nie die strahlenden, kriegerischen und ambitionierten Karrieremacher. Dann gibt es natürlich noch die Bitteren, die in ihrem Alltag etwas anderes machen wollten, aber vom Zufall im Rest der Bücherei abgestellt und nie wieder aufgegriffen wurden. Dementsprechend ist die Bibliotek natürlich ein relativ einfaches Zielpunkt, nicht zuletzt wenn es um die Zuweisung oder Reduzierung von Ressourcen geht.

Meiner Meinung nach mangelt es dem Bibliothekssystem an etwas, und zwar nicht nur an technischem Know-how, sondern an einer Unternehmenskultur des festen und zugleich souveränen Gegenteils. Gerade weil die Spieler in diesem Berufsfeld in der Praxis in der Praxis in der Regel nicht so sehr auf schnelle Karriereverläufe setzen, für die ein angenehmes Auftreten notwendig ist, könnte ihre Bereitschaft, Risiken einzugehen, Risiken einzugehen und am Ende vielleicht gar etwas zu erringen, deutlich höher sein.

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