Beruf Banker

Tätigkeit Bankkaufmann

Bankier ist der umgangssprachliche Begriff für Mitarbeiter einer Bank. Das Berufsbild des Bankiers ist interessant und abwechslungsreich. Hier finden Sie alle Informationen - insbesondere zu den Aufgaben des Bankiers, der Stellenbeschreibung verschiedener Stellen in der Bank & Stellenangebote. Wird der Beruf des Bankers trotz verschärfter Bankenaufsicht, Kritik an Bonuszahlungen und zahlreichen Bankenskandalen immer noch als Traumjob angesehen?

Bankkaufmann: Beruf mit Bildproblemen

In Deutschland haben Kreditinstitute seit der Finanzmarktkrise 2008 einen negativen Ansehen bei Akademikern, wie eine Studie des Consulting-Unternehmens Douoitte belegt. Trotzdem gibt es ein großes Potenzial für eine Banktätigkeit - aber meistens nur als Karriere-Sprungbrett. 130 Arbeitsplätze und Sektoren stehen zur Auswahl: Im internationalen Vergleich belegten die Institute den 46. Rang - in Deutschland erreichten sie nur den 84. Rang. 2008 lagen die Finanzinstitute jedoch vor der Software- und Computerdienstleistungsbranche.

Noch mehr als inländische Kreditinstitute mißtrauen die Bundesbürger den im Inland ansässigen Personen, vor allem in der Schweiz und den USA. Die Entscheidung der Hochschulabsolventen in Deutschland, für eine Hausbank zu arbeiten, geschieht vor allem deshalb, weil diese interessante Angebote macht. Darüber hinaus wird die soziale Verantwortung der Unternehmen als Berufsanfänger in anderen Staaten etwas stärker betont - und viel mehr auf die mögliche Vielfalt der Aufgaben und die flexiblen Arbeitsumstände.

Die Bundesbürger rechnen auch mit einer höheren Entlohnung, während die internationalen Hochschulabsolventen mehr Wert auf Entwicklungschancen legen. der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung. Darüber hinaus werden die spezifischen Karriereziele der Absolventinnen und Absolventen und die Chancen, die ihnen die Kreditinstitute eröffnen, untersucht. Allerdings weisen die Teilnehmer den Kreditinstituten derzeit keinen dieser drei Größen zu. Negative Erwartungshaltungen in wichtigen Bereichen überwiegen - und doch sind Absolventinnen und Absolventen durchaus an einer Tätigkeit im Bankwesen interessiert.

Eine Stelle in der Hausbank wird jedoch in erster Linie als Karrierestart erachtet. Die meisten wollen nicht mehr als ein bis höchstens drei Jahre in einer Hausbank mitarbeiten. Noch mehr als bei anderen Finanzinstituten führen die Beteiligten Ansehen, Finanzstärke und Interna-tionalität auf die Investment Banken zurück - aber (noch) weniger auf die so genannten Softskills wie ein angenehmer es und unterstützenderes Arbeitsplatz.

Vor allem die Internationalität und die damit einhergehenden Reisechancen machen Investitionsbanken jedenfalls in dieser Hinsicht wesentlich interessanter und weniger monoton.

Deloitte Studie - In der Schweiz tätige Bankinstitute mit Reputationsschwierigkeiten bei Studierenden

Bankkaufmann - aus der Perspektive der BWL-Studenten ein Beruf mit einem ramponierten Selbstverständnis? Nicht nur in der Bilanz, sondern auch in der Wertschätzung der Kreditinstitute hat die Finanzmarktkrise ihre Wirkung entfaltet. Infolgedessen rutschten auch viele Kreditinstitute rund um den Erdball ins Abseits. Auch die Wirtschaftswissenschaftler haben aus dieser Entscheidung ihre Folgen gezogen - für viele Hochschulabsolventen sind sie kein gefragter Arbeitsplatz mehr.

Für die renommierte Prüfungsgesellschaft befragten die Employer Branding-Experten von Universum Global 108.000 BWL-Studenten. Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass die Tatsache, dass Nachwuchskräfte nur in begrenztem Umfang an einer Bankkarriere interessiert sind, ein globales Problem ist - und auch die schweizerischen Kreditinstitute haben dabei ihren Ruf verlor.

Die schweizerischen Institutionen liegen im weltweiten Wettbewerb nur auf dem neunten Rang. Daniel Kobler, Partner von DELOITES Consulting, argumentiert, dass die ausländische Nachfrage nach Steuertreue sich negativ auf das Bild der schweizerischen Bahnen auswirkt. Erst kürzlich berichtete auch der Hard Business Report, dass die besten und hellsten Business-Absolventen der berühmten Hochschule an der Westküste der Vereinigten Staaten die Wall Street und den gesamten Finanzbereich ausweichen. Die Entwicklung ist nach oben gerichtet.

Schon in den ersten Jahren nach der Wirtschaftskrise hatten immerhin 31 Prozentpunkte der Hochschulabsolventen eine Karriere als Banker angestrebt. So hat der in Genf ansässige Weltverband UNI Global Union eine eigene länderübergreifende Untersuchung in Auftrag gegeben, die unter anderem zu dem Schluss kommt, dass Studierende mit einem Beruf als Bankkaufmann heute vor allem mit dem Risiko von Burnout und Jobverlust verbunden sind.

Die Studie "Banking: The Human Crisis" zeigt, dass seit 2011 im Banksektor in 26 Staaten rund 193. 80 Prozentpunkte der untersuchten Firmen aus dem Banken- und Versicherungssektor die gesundheitliche Situation ihrer Beschäftigten als eines ihrer wichtigsten Probleme bezeichneten. Im Bericht der UNO Global Union werden einige namhafte Banker genannt, die wenigstens vorübergehend diesem Stress unterlegen sind: Sie haben sich in den letzten Jahren in den letzten Jahren immer weiter entwickelt:

Der Chief Financial Officer der Zürich Versicherungsgruppe AG hatte in seinem Abschiedsschreiben seinem Chef Josef Ackermann vorwirft, ihn unter starken beruflichen Einfluss zu stellen. In der Zürcher "Handelszeitung" wurden diverse schweizerische Universitäten über die Reaktionen ihrer Studierenden auf den Imagewechsel der Bank als Unternehmer befragt, aber nicht jeder wollte sich zu dieser Situation äußern.

Die Finanzprofessorin an der Hochschule St. Gallen und Direktorin des "Swiss Institute of Banking and Finance" erklärt, dass der gute Ruf des Bankiers im Verhältnis zu seinem guten Ruf vor zehn Jahren leidet, offensichtlich ist und unweigerlich auch die Studenten betrifft. Allerdings spürte er an der Hochschule St. Gallen keinen "Nachfrageeinbruch" - die meisten ihrer Betriebswirte gehen in die Finanzbranche, entweder zu Kreditinstituten und Versicherungsgesellschaften oder zu Beratungsfirmen.

Tatsache ist, dass schweizerische BWL-Studenten durchaus auf gute Karrieremöglichkeiten setzen können. Sie gehören mit einem jährlichen Einkommen von rund CHF 80'000 auch im internationalen Vergleich zu den Spitzenverdienern. Nicht nur aus Gründen des Images müssen sich die Kreditinstitute in den nächsten Jahren selbst für neue Geschäftsideen erschließen - auch ihre Kundschaft erwartet zunehmend tragfähige Wirtschaftsmodelle in diesem Umfeld.

Dies eröffnet den Berufseinsteigern neue Möglichkeiten. In diesem Zusammenhang ist zweifelhaft, ob der Bankier als Karriereziel wirklich nicht in Frage kommt.

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