Beruf Augenoptiker

Fachoptiker für Augenoptik

Ihr Ziel in diesem Beruf ist klar: eine Brille herzustellen, damit Ihre Kunden wieder klar sehen können. Das Berufsbild des Augenoptikers ist sehr vielfältig: Augenoptiker führen Sehtests durch und beraten ihre Kunden. Im Fachhandel für Augenoptik verkaufen Optiker Brillen und Kontaktlinsen für verschiedene Anwendungen wie Arbeit, Freizeit, Hobby und Sport. Wer sich entscheidet, Augenoptiker zu werden, trifft eine gute Wahl, die Frage nach der Vereinbarkeit von Freizeit und Beruf ist jedoch eine gute.

Historie der Augenoptik | ZVA

In Deutschland ist die Historie der Augenoptik sicherlich nicht so lang wie die Zukunftsperspektiven dieses Gesundheitswesens. Die Bezeichnung Augenoptik existiert seit den Anfängen des XVII. Jahrhundert, als der jesuitische Priester Christoph Schreiner das erste berühmte Augenoptik entwickelt hat, mit der Sehfehler festgestellt wurden. In den USA begann die optische Messtechnik Ende des neunzehnten Jahrhundert.

Im Jahr 1898 fusionierten die dort ansässigen "refraktiven Optiker" zur jetzigen American Optometric Association (AOA); wie der Namen schon sagt, waren sie nichts anderes als refraktive Optiker. Die Brechung bezieht sich vereinfachend auf die Bestimmung der Brillenlinse, so dass ein refraktiver Optiker der Experte für die Vermessung der Ametropie war.

Ein Trennungsmerkmal, das es in Deutschland bis heute so nicht gibt, denn die Optik wurde dem Handel immer schon zugewiesen; auch wenn sich die Aus- und Weiterbildungsinhalte aus dem Handel in der Optik hin zur Optik weiterentwickelt haben. Im Jahr 1910 wurde der erste Universitätskurs für optische Messtechnik an der Columbia University in New York gestartet. 1915 verlängerte die Ohio State University die Ausbildungszeit von zwei auf vier Jahre, und von da an absolvierten die Studierenden einen Bachelor of Science.

Im Jahr 1923 begann das Pennsylvania College of Optometry den ersten US-amerikanischen Doktor der Optometrie (OD) Kurs; zwischen 1950 und 1970 führte jede amerikanische Universität den Doktor der Optometrie (O.D.) als Berufsqualifikation mit einem Optometrieprogramm ein; es ist ein Fachdoktorat.

Ausbildung: Optiker müssen mehr leisten als nur die Brille ausrichten.

Wenn Carla Schneider ihre Hand im Einsatz hatte, sieht man danach besser. Ihre Berufsausbildung zur Optikerin macht die 20-Jährige gerade. Die Linsen werden von Scheider auf die Sehstörungen der Sehkraft eingestellt und die Brille wieder in Ordnung gebracht. Die Verkäuferin vertreibt Contactlinsen, Sonnen- und Skibrille, macht Sehtests und kümmert sich um kommerzielle Arbeiten wie das Erstellen von Abrechnungen. Schneider weiß aber vor allem einen Punkt zu schätzen: "Das Schöne an der Arbeit ist, dass man es mit einer Vielzahl von Menschen zu tun hat, die vielfältig sind und den eigenen Blickwinkel erweitern", sagt der Praktikant von der Firma mask&mask.

"Dazu braucht der Optiker auch ein gutes Einfühlungsvermögen", sagt Lars Wandke vom Zentralen Verband der Optiker und Augenoptiker (ZVA) mit Hauptsitz in Düsseldorf. "Es ist nie wirklich öde und monoton", sagt Schneider. Der Augenoptiker wechselt zwischen Werkstätte, Verkaufsstelle und Arzt. Nach Feierabend die konkreten Arbeitsergebnisse zu erleben - das ist toll für den Praktikanten.

Die Antragsteller benötigen für die Schulung mindestens die Mittlere Rife. Die doppelte Ausbildungszeit umfasst drei Jahre. Auch in der Berufsfachschule trainieren die Jugendlichen den Umgang mit dem Kunden. Für Schneider ist es hier besonders wertvoll, einen eigenen Style zu entwickeln: "Als Optiker möchte ich entspannt und aufgeschlossen auf Menschen zugehen und sie inspirieren. Für tarifgebundene Betriebe liegt der Bruttobetrag nach der ZVA im ersten Jahr zwischen 410 und 600 EUR, im zweiten Jahr zwischen 485 und 700 EUR und im dritten Jahr zwischen 585 und 850 EUR.

Das Anfangsgehalt nach der Prüfung des Gesellen kann nach Auskunft der BA zwischen 2000 und 2220 EUR pro Kalendermonat liegen. Nach Ansicht der Branche sind die Karriereaussichten gut. Die Optikerausbildung ist überwiegend in einem der fast 12.000 Fachunternehmen in Deutschland tätig. Aber auch in der Wirtschaft gibt es Einsatzmöglichkeiten, z.B. bei Brillenglas-, Contactlinsen- oder Instrumentenherstellern.

Optiker können auch in den Bereichen Wissenschaft, Bildung und Entwicklung tätig sein. Sie können sich auch zum Optikermeister weiterbilden. Anschließend ist eine weitere Vertiefung in den Bereichen Contactlinsen, Sportoptiken oder Vergrößerungshilfen möglich. Abhängig vom Schulabschluss können Spezialisten in den Bereichen Augenoptik/Optometrie lernen und z.B. einen Bachelor-Abschluss machen. Sie weiss noch nicht, welchen Weg Schneider nach ihrer Schulung gehen wird.

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