Behindertenausweis

Personalausweis für Behinderte

Der Antrag auf den Ausweis eines Behinderten (Schwerbehindertenausweis) löst in der Regel keine Begeisterung bei der betroffenen Person aus. Unsere Erfahrungen mit der Invaliditätskarte Unsere Erfahrungen mit der Invaliditätskarte. Im Jahr 1995, als ich zum ersten Mal in einer Rehabilitationsklinik war, wandte sich mein betreuender Hausarzt an mich und riet mir, eine Invaliditätskarte zu beantragen. Während ich noch in der Rehabilitation war, erhielt ich einen Gesprächstermin in der Praxis bei den Sozialdiensten, deren Personal den Gesuch vollständig ausgefüllt hat, so dass ich ihn nur noch unterzeichnen musste.

Meinen Behindertenpass konnte ich am Bürgermeisteramt mitnehmen und musste dafür nur ein Foto machen. Wenn ich dann meinen Hausarzt um Unterstützung bitte und die dazugehörigen Reports hinzufüge, dann denke ich, jetzt ist alles in Ordnung. Toll, ich kann kaum noch gehen und es wurde kein Prozentsatz mehr erkannt!

Kurz darauf, als ich wieder in der Entziehungskur war, informierte ich meinen betreuenden Hausarzt über das aufgetretene Fehlverhalten mit dem Ausweis des Behinderten. Zurück im Zivildienst habe ich das Thema Zurückweisung beschrieben. "Das ist kein Thema, das schreib ich dir", waren die Ausdrücke. Fünfwöchig später, Ernennung zum Bürgermeisteramt: Hinweis 1: Niemals, aber niemals selbst den Ausweis eines Behinderten einholen.

Es ist am besten, mit dem behandelnden Hausarzt in der Rehabilitationsklinik zu reden und sich dann an den sozialen Dienst in der Praxis zu wende. Bei meinem Wunsch nach einer schweren Invalidität war es mein Irrtum, sie selbst zu stellen. Wenn das aber der Fall ist und ich nicht mehr gehen kann, einen Kinderrollstuhl braucht, dann will ich alle Ausgleichszahlungen für Nachteile in Anspruch nehmen können.

Gerade als Vergleich: Meine Nächste mit ihren geöffneten Schenkeln hat 100% Eine Freundin mit Bandscheibenschäden hat 80% Ein Angehöriger, dem zwei Hände gefehlt haben, hat 60% Jede Geisteskranke hat 50% und ich erhalte 40 für das Pflegestufenniveau II ?? Zum einen, weil ich so lange Distanzen nicht zurücklegen kann, zum anderen ist die Umsteigestation in Weilheim überhaupt nicht erschweren. Wie komme ich durch die U-Bahnunterführung?

  • Ich frage mich, ob ich nicht mehr gehen kann. In manchen Fällen ist es sehr wichtig zu wissen, mit welchen Mitarbeitern man es zu tun hat. Ich bin jetzt seit einigen Jahren im Kinderrollstuhl. Ich habe im vergangenen Jahr erneut einen solchen Wunsch geäußert. Das hat mich bereits erschöpft, gerade weil die Angestellten des örtlichen Rentenbüros nicht in die Töpfe kommen.

Außer, dass wir Behinderten es nicht so leicht haben. 90 Prozent mit den Markierungen für die Bereiche mit den Bezeichnungen für die Bereiche W und S, Pflegeebene II und den Behindertenrollstuhl, von dem ich ständig abhängig bin, sind nicht ausreichend. In diesem Jahr werde ich alle Bewegungen dieses Jahres zuerst loslassen, und dann werde ich eine Verschnaufpause einlegen, denn ich werde es mit diesem Kampf auf lange Sicht schwer haben.

Am besten ist es, keine Invalidität zu haben. Ich habe 060 und D auf meinem Behindertenpass. Da ich MS habe, bin ich froh, dass es mir so gut geht, d.h. dass ich noch ein paar Stufen gehen kann.... Aber scherzhaft, wofür kann ich die Karte dieses Behinderten einlösen? Dazu bräuchte ich eine Invalidität von mind. 60 Graden oder eine Beinamputation oder Blindheit.

Die Tatsache, dass ich nur ein paar Stufen gehen kann, gehört zu dieser Kategorisierung jedoch nicht. Und dann gibt es noch den Parkplatz für Behinderte. Damit man einen solchen behindertengerechten Parkplatz überhaupt nutzen kann, muss man in der Praxis in der Lage sein, sich "mit einem Bein amputieren zu lassen". Zu dumm, aber ich habe tatsächlich meinen Personalausweis.... Es wäre auch nett, wenn Sie einfach auf die Behindertentoiletten gehen könnten.

Es gibt einen so ausgeklügelten "EURO-Schlüssel für behindertengerecht gestaltete Toiletten". Unglücklicherweise können Sie es nur mit einem Behinderungsgrad von mind. 70° oder aG, B, H, H, BL Nummernschildern erhalten. Meine Anfrage ist also offen geblieben: Was ist der Zweck meiner Invaliditätskarte überhaupt?

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