Behälter und Apparatebauer Beruf

Tank- und Apparatebau Berufsbild

Köstlich Kessel, aber auch die Stellenbeschreibung ganz nach Ihrem Geschmack. Die Tankbauer arbeiten hauptsächlich mit Maschinen. Dabei plant und baut er z.B. Sudkessel.

Das, was der Kupferschmied im Mittelalter getan hat, machen Sie noch heute in Ihrem Beruf als Tank- und Apparatebauer.

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Der Behälter- und Apparatebauer ist ein Lehrberuf in der Produktionstechnik. Dazu gehört die Fertigung von Containern, Geräten und Leitungen aus Metall, wie z. B. Messing. Auch Tank- und Apparatebauer befassen sich mit der Errichtung, Pflege, Wartung, Instandsetzung und Prüfung dieser Geräte und Ausrüstungen auf Funktion. Es handelt sich um einen dreieinhalbjährigen, anerkannten Lehrberuf des Kunsthandwerks.

Es wird sowohl im Lehrbetrieb als auch in der Berufsfachschule (duale Ausbildung) unterrichtet. Betriebliche Berufsausbildung (und ggf. überbetriebliche Lehrveranstaltungen): Berufsschulische Berufsausbildung in den Lerngebieten: Schulung im Unternehmen und bei entsprechendem Aufwand in firmenübergreifenden Kursen: Berufsschulische Bildung in den Lernbereichen: Mit dem ausgebildeten Tank- und Apparatebauer kann man als Monteur und Anlagenmonteur, Meister, Flammenabscheider, Maschinenbediener, (Rohr-)Schweißer, Maschinenschlosser oder im Kundenservice arbeiten.

Der Geselle kann später die Gesellenprüfung als Tank- und Apparatebauer ablegen. Für die Berufsausübung reicht ein Abitur aus. Gute Noten in den Bereichen Technologie oder Arbeit, Mathe und Naturwissenschaften weisen auf die Berufstauglichkeit hin. In diesem Beruf hatten im Jahr 2015 65 Prozent der Lehrlinge einen Realschulabschluss, 29 Prozent einen Realschulabschluss, 6 Prozent eine Hochschulzugangsberechtigung und weitere 6 Prozent hatten zuvor eine Berufsschule oder ein berufsvorbereitendes Jahr durchlaufen.

Interessiert sind die Teilnehmer am Zuschnitt mit Schere, Säge, Brennschneid- und anderen Hilfswerkzeugen, an der Installation und Montage von Geräten, an der Verformung von Blechteile (Biegen, Stanzen, Rollen, Tiefziehen oder Richtarbeiten ), an Prüfmitteln und Baugruppen, an der Berechnung von Fläche und Volumen der Einzelgeräte sowie an der Suche nach der Störungsursache für einzelne technische Fehler und Fehlfunktionen.

Die erforderlichen Fähigkeiten umfassen handwerkliche Fähigkeiten, technisches Wissen, gute Hand-Augen-Koordination, Körperkontrolle und Raumvorstellung, Fürsorge, Umsicht, Leistung und Engagement, eine eigenständige Arbeitsweise, aber auch die Fähigkeit, in einem Team für die Gruppenarbeit zu trainieren. Zur ordnungsgemäßen Durchführung einiger Aktivitäten sind eine gute körperliche Belastbarkeit für schwergewichtige Komponenten, die Funktionsfähigkeit der Arm- und Handflächen für die Verarbeitung der Komponenten, Schwindelanfälligkeit für Höhenarbeiten, Nahsicht, um gut mit Konstruktionszeichnungen, Konstruktions- und Montageskizzen und einem elastischen Herz-Kreislauf-System bei physischer Belastung zurechtzukommen.

Personen mit muskulärer Schwäche, Muskelmangel, eingeschränkter Funktionalität der Arm- und Handflächen, Benommenheit, Sehstörungen, chronischen Herz- und Durchblutungsstörungen, Stoffwechselerkrankungen und/oder chronischen Bauch- und Darmerkrankungen werden daher aus Gesundheitsgründen von diesem Beruf nicht empfohlen. Tank- und Apparatebauer sind in der Regel in metallverarbeitenden und maschinenbaulichen Betrieben tätig, die Kessel, Behälter und/oder Werke, Gas- und Wasserinstallationsbetriebe sowie Hersteller von Heizungs- und Lüftungssystemen herstell.

Schneiden durch Schneiden, Säge, Brennschneiden, Lochen, etc. In Deutschland gelten für die Berufsausbildung folgende Regelungen: Die Berufsausbildung im Unternehmen ist für die Berufsauszubildenden kostenlos, wobei z. B. für Lernhilfen, Arbeitskleidung, Reisen ins Ausbildungszentrum oder für externe Unterkünfte anfallende Gebühren anfallen können.

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