Beamtenlaufbahn

Zivildienstlaufbahn

Karriere im öffentlichen Dienst? Totale Situation....

Humorvoller Fund aus Norderstedt

Nordstedt ist mit fast 75.000 Einwohnerinnen und Einwohner die fünftgroesste Staedte Schleswig-Holsteins und befindet sich unmittelbar am Stadtrand von Hamburg. Nun, um ehrlich zu sein, wenn man Hamburg so in nördlicher und nordöstlicher Hinsicht verlassen hat, dann bemerkt man nicht wirklich, dass man sich unmittelbar in Norderstedt befindet - es geht fließend zu. Sie sind in Hamburg hellblau mit weißem Schriftzug und in Schleswig-Holstein hellweiß mit schwarzem Schriftzug.

Es gab also offenbar einen Beamten in der entsprechenden Autorität mit Sinn für Witz.

Neugieriger Straßenname: Stimmung oder offizielle Impfung?

Nicht eine Karrierestufe, sondern ein Weg zwischen Polizeidirektion und Gemeinde. Der ehemals kontroverse Name der "Beamtenlaufbahn" von 1961 ist gut belegt - wir haben uns das Protokolle angesehen. Erweist sich die Bundeshauptstadt zwischen Lorentzendamm und Gartenstraße als selbstironisch - oder ist ein über die Kieler Landesgrenzen hinaus bekannt, zu diesem Zeitpunkt eine "Verunglimpfung von Beamten"?

Der " Beamtenlaufbahn " ist in Kiel ein verborgener Weg. Es wird von den Beamten als die kürzeste Verbindungsstelle zwischen den Diensten des Polizeihauptquartiers und dem Bürgermeisteramt angesehen. Der Volksmund brachte den Titel - und die Regierung hob ihn auf, schlussendlich stimmte auch der Rat für ihn. Deshalb dieser kuriose Straßenname aus Kiel.

Die Besucher von Kielers und Kielers unterhalten sich immer wieder mit der Karriere eines Beamten. So wurde es auch in einer Edition des Salonspiels "Trivial Pursuit" angesprochen - mit der Fragestellung, in welcher deutschsprachigen Großstadt es eine Beamtenlaufbahn gibt. Eine Straßennamenakte im Stadtarchiv der Kieler Innenstadt dokumentiert die exakte Geschichte ihrer Entstehung. Der Rat beschloss am 16. Dezember 1961, den populären Begriff Beamtenlaufbahn als offizielle Straßenbezeichnung zu verwenden.

Aber die Wahl im Kieler Bürgermeisteramt war nicht ganz einfach. Der Anstoß zur Namensgebung dieses Wanderweges kam von der Stadt selbst. Eine davon ist die sogenannte Beamtenlaufbahn. Es ist richtig, dass der Baubetriebsrat zunächst für die Nominierung stimmen wird. In den Protokollen der Sitzung des Magistrats am 12. Dezember 1961 wurde deutlich, wie polarisierend der Vormarsch war.

Demnach kritisierten mehrere Stadtverordnete seinerzeit: "In der Debatte wandte sich der CDU-Stadtrat (Anmerkung: Günter) Schuberts gegen den Begriff Beamtenlaufbahn. Für ihn ist es eine Herabwürdigung des öffentlichen Dienstes. Selbst der Stadtrat Reinhold Borchert (unbekannte Partei) "kann nicht fassen, dass die Gesellschaft den Begriff Beamtenlaufbahn zwangsläufig will". Nennt man alle kleinen Korridore und Pfade mit dem richtigen Begriff, so wächst der Schilderwald in der Großstadt noch weiter, betont er.

Was sich im Volkssprachgebrauch entwickelt, muss nicht sofort zu einer amtlichen Benennung ausarten. Aber SPD-Stadtrat Hans Schröder (Gesundheit) hingegen behauptet, dass es gerade das CDU-Mitglied im Baurat, Stadtrat Jacob Schäfer, war, der "sich so sehr für den humorvollen Namen eingesetzt hat. Durch den Regierungsvorschlag hatten die Funktionäre "genau den gleichen Sinn für Witz gezeigt, den der Rat an den Tag legen sollte".

Stadträtin Schubert lehnt die Idee erneut ab: "Das hat nichts mit Witzigkeit zu tun. Letztendlich engagiert sich aber auch Gemeinderat Gustav Schatzkammer (Sozialamt für Kriegopfer, Unterhaltssicherheit, SPD) für eine Karriere als Beamter. Das Kürzel zwischen dem Bürgermeisteramt und dem Polizeidienst ist ungeachtet all derer, die Vorbehalte haben, nach dem Antrag der Regierung genannt.

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