Bauwirtschaft

Bauindustrie

Der Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V. ist das Kompetenzzentrum für Bauunternehmen:

Facharbeiterinnen in der Bauindustrie - Fachkräfte sichern

Die demographische Entwicklung bringt für die Bauwirtschaft in Deutschland große Anforderungen mit sich. Das Arbeitskräftepotential von Mädchen gerät mit dem zunehmenden Mangel an Fachkräften in den Mittelpunkt des betrieblichen Personalmanagements. Vor diesem Hintergrund müssen mehr Nachwuchskräfte für die Bauwirtschaft gewinnen. Bislang sind in der dt. Bauwirtschaft nur etwa 10 Prozentpunkte der sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiter weiblich. Auf Grund der Anliegen des Nachwuchses in der Industrie sind auch für den Bereich der traditionellen Bauberufe weibliche Mitarbeiter herzlich eingeladen.

Bislang haben sich nur wenige Menschen für eine Berufsausbildung und eine Laufbahn in einem Baugewerbe entschieden. Selbst in den Spitzenplätzen der Bauindustrie sind nach wie vor nur wenige weibliche Arbeitskräfte vertreten. Eine zielgerichtete Laufbahn- und Förderplanung sowie familiengerechte Arbeitsorganisation könnte speziell für die Bauwirtschaft attraktiv und attraktiv sein und so den wachsenden Fachkräftebedarf, vor allem in kleinen und mittelständischen Baufirmen, sichern, mit qualifiziertem Personal in wichtigen Schlüsselfunktionen besetzen und eine ausgeglichene Mitarbeiterstruktur entwickeln.

Durch das Modellprojekt "Frauen in der Bauwirtschaft - Potenziale besser ausschöpfen" mit Schwerpunkt Bayern schärfen wir das Bewusstsein für das Problem. Die Ergebnisse des Projekts sollen gute Beispiel- und Vorbildcharakteristika aufzeigen, dringliche Aktionsfelder wie "Ausbildung von Müttern in fachlichen Berufsfeldern", "Führung und Karriere" oder "Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben" diskutieren und Empfehlungen für zukünftiges Handeln entwickeln.

Frühjahr in der Bauindustrie

Das Statistische Amt der EU teilte im Monatsmonat mit, dass die Bauproduktion in der Eurozone im Monatsfrühjahr um 6,9 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahresmonat anstieg. In allen 28 EU-Mitgliedsstaaten lag der Anstieg noch bei 4,4 vH. Gegenüber dem Vorjahr waren es im Euro-Raum gar 7,1 Prozentpunkte und in der EU-28 5,2 Prozentpunkte. Der Ingenieurbau, der deutlich schneller gewachsen ist als der Bau, ist die treibende Kraft in allen EU- und Euro-Staaten.

Wie Rabmer-Koller der APA mitteilte, kamen rund 30.000 KMU aus ganz Europa zu dem Schluss, dass sich die Situation vor allem in der Bauwirtschaft verbessert. Laut BAUVereinigung ist vor allem "Bauen als Wirtschaftslokomotive" der Gewinner: Während die Gesamtwirtschaft 2016 um 1,8 Prozentpunkte gewachsen ist, lag der Wert im Baugewerbe bei 2,8 Prozentpunkten.

Das Umsatzwachstum betrug 3,8 Prozentpunkte und das gesamte Wachstum 303 Mrd. E. Im Jahr 2017 wird ein weiteres Wachstum von 2,8 Prozentpunkten erwartet. In einer " gemeinsamen Diagnose " mit Kooperationspartnern des Bundeswirtschaftsministeriums erklärt das WIW auch, dass die Volkswirtschaft im ersten Vierteljahr 2017 "gewachsen" ist. Das Baugewerbe habe "einen außerordentlich starken Jahresauftakt gemacht".

Außenwirtschaft und wachsende Inlandsnachfrage werden - abhängig von der sich verbessernden Situation auf dem Arbeitsmarkt - nach einem Zuwachs von 1,5 Prozentpunkten im Jahr zuvor einen Anstieg von zwei Prozentpunkten im aktuellen Jahr und weitere 1,8 Prozentpunkten im Jahr 2018 erwarten. Es bewertet die Inputs von nahezu 400 Unternehmen (mit nahezu 10000 Beschäftigten) in der Bauwirtschaft.

Ihre Selbstdarstellung zeigt einen klaren Trend zu einer Preiserhöhung im Jahr 2016 mit einem Gesamtumsatzplus von 1,6 Prozentpunkten. Knapp mehr als ein Viertel erreichte sogar eine beachtliche Durchschnittsumsatzsteigerung von 12,5 Prozentpunkten. Für das zweite Quartier 2017 erwarten zwei Dritteln der inländischen Baufirmen eine mindestens gleichbleibende (gute) Auftragssituation, etwas mehr als ein Viertel rechnet mit einem Anstieg der Kapazitätsauslastung.

Der Chefökonom Stefan Bruckbauer attestiert der Bauwirtschaft "einen Rekord" bei der positiven Einschätzung der Geschäftslage: Der Wohnungsbau verzeichnet eine steigende Anzahl von Jobs, während die Baunebenbranchen vom Hochbauboom zulegen. "Die Baukonjunktur hat sich im ersten Vierteljahr 2017 erholt, der Geschäftsklimaindex steigt sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau", sagt Bruckbauers Mitarbeiter bei der Unicredit Bank Austria, Günter Wolf.

Im Januar hatte jedoch vor allem der Wohnungsbau "zum realen Umsatzplus von drei Prozentpunkten beigetragen", während der Ingenieurbau in Deutschland erstarrte. Die Bauwirtschaft kann für den Rest des Jahres mit einem Anstieg der Auftragseingänge gerechnet werden. Die Branche wird nach Wolf' Einschätzung um zwei Prozentpunkte wachsen, zumindest aber im Vergleich zu 2016. Auch der Wohnungsbau dürfte in diesem Bereich wachsen und 2017 für Wachstumsschübe sorgen.

Die für 2017 vorgesehenen zusätzlichen Staatsausgaben für den Straßen- und Schienenbau werden nach Ansicht der Ökonomen der Bank Austria ohnehin auch zu neuen Investitionen führen - und damit den Aufschwung in der Bauwirtschaft voranbringen. Verkaufsleiter Stefan Pointl von Trockbauer Präzisionstechnik ist sich sicher: "Nach einem Stagnations-Jahr 2016 betrachten wir 2017 als ein positives Jahr, insbesondere dank des gestiegenen Büro-, Hotel- und Hochschulbaus.

Etwas zurückhaltender ist Wettbewerber Michael Allesch, Managing Director für den Bereich Sales und Marketingbereich bei Saint-Gobain Rigips Austria: "Sagen wir es so: Wir sind zuversichtlich, dass der wichtigste Motor des Wohnungsbaus in diesem Jahr weiter stark anziehen wird. "Zumindest sieht er hierüber einen breiten innenpolitischen Einvernehmen in allen Camps, und Wohnungsoffensiven in den Bundesländern bekräftigen diese Vorgabe. Danach sank die Industrie "auf unter 80 Prozentpunkte ihres Rekordniveaus.

Persönlich bin ich der Meinung, dass geringes Wirtschaftswachstum auch eine gesunde Entwicklung ist. "Für die weitere Entwicklung kann ich aus Gesprächen mit Kooperationspartnern aus Wissenschaft und Praxis ableiten, dass 2016 insgesamt ein positives Jahr war. Ich kann jedoch wohl behaupten, dass sich der Aufwärtstrend 2017 ebenso gut fortsetzen wird. Auch 2017 zeigen die Ziegler und der Industriekonzern Viennaerberger aus Anlass der Verdopplung des Jahresüberschusses 2016 "Zuversicht für weiteres betriebliches Wachstum". Auch die internen Struktur- und Prozessoptimierungsmaßnahmen, die im Jahr zuvor sieben Mio. EUR einsparten, waren entscheidend für den Untergang.

Für 2017 rechnet Peri mit "einer guten Unternehmensentwicklung und steigenden Umsätzen in allen Bereichen". Robert-Novak, Vorsitzender des Verbandes der Polystyrol-Extruderschaumstoffe Österreichs, bekräftigt, dass die aktuellen Rohstoffpreissteigerungen "die wir in den vergangenen 20 Jahren auf diesem Niveau - mit bis zu 60 Prozentpunkten innerhalb von vier Jahren - in den vergangenen 20 Jahren nicht erlebt haben", absorbiert werden müssten.

Mit der IT-Branche und der Bauwirtschaft hat Anita Moser zwei Themenbereiche ausgewählt, die 2017 ebenfalls überwiegend als männliche Domänen gelten werden. "Modernes Bauen braucht Interdisziplinarität", so der Name der Eröffnungsvorlesung von Gerald Goger ein Jahr nach seiner Ernennung an der Technischen Universität Wien. weXelerate begleitet die Interessen gemeinschaftlich auf der Suche nach zukunftsweisenden Bauherrenlösungen.

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