Azubi 2017

Praktikant 2017

Trainee Recruiting Trends 2017 So erschrecken Unternehmen Lehrlinge. von Kerstin Dämon. Auszubildende 2017 - Unsere Besten - Tag der Deutschen Industrie- und Handelskammern

Die IHK-Organisation im Maritimen Haus Berlin würdigt am späten Nachmittag des Jahres 2017 die herausragenden Verdienste der 213 besten Lehrlinge, die 2017 in den IHK-Lehrberufen die besten ihres Jahres waren. Unter den mehr als 300.000 Azubis, die 2017 ihre Abschlußprüfung vor einer Industrie- und Handelskammer bestanden, hatten sich die besten Absolventen behauptet. Zusammen mit ihren Verwandten und Trainern wurden sie in Berlin offiziell geehrt.

Detailinformationen zu den Bildern und zum Filmmaterial können Sie auf der rechten Seite herunterladen. Wir haben auch einen Blick auf die Top-Azubis 2017 nach Bundesland mit Bildern für Sie hier. Auf dieser Seite findest du eine Gesamtübersicht der Förderer. Kontaktperson für Inhaltsfragen: Kontaktperson für Organisationsfragen: Fotos von der Verleihung und die besten Ergebnisse nach Ländern sind hier zu find.

Eine Rezension des elften Best Award findest du hier.

Trainee Recruiting Trends 2017 - Wie Firmen Kandidaten vertreiben

Was sich die Betriebe ausdenken, um die begehrten Waren der Praktikanten in die Finger zu bekommen, ist mitunter etwas zweifelhaft. Statt Fahrten ins Mittelmeer oder ins Auto zu verraten, sind einige Firmen gut beraten, ihre Bewerbungsverfahren oder die Ansprache der Bewerber zu optimier. Noch immer haben viele Firmen nicht verstanden, dass sie es sind, die sich bei den Spezialisten von morgen bewerb.

Auch die Untersuchung zum Thema Recruitingtrends von Azubi gibt 2017 Aufschluss. "Auf dem heutigen Bildungsmarkt wählen die Antragsteller Ausbildungsbetriebe, nicht andersherum. Es ist zu prüfen, ob die Kommunikations- und Auswahlverfahren der Antragsteller für diese Marktsituation noch geeignet sind. Oft geht es heute nicht mehr darum, die Auszubildenden zu finden, sondern sie zu rekrutieren. Wollen die Firmen mehr Engagement im Antragsprozess, sollten sie bei sich selbst im Sinne guter Rollenvorbilder beginnen.

"Unverträgliche Antragsteller und ungeklärte Karrierevorstellungen sind für den Mangel an Fachkräften verantwortlich? Für die meisten Studienbewerber ist der Stellenmarkt für Auszubildende so gut wie nie zuvor. Die meisten Studienbewerber haben einen Arbeitsplatz. 46,4 Prozentpunkte der Traineebewerber verfassen heute nur noch eine bis fünf Anträge, nur 34,2 Prozentpunkte von ihnen mehr als zehn. Mehr als 60 Prozentpunkte der Auszubildenden und Schülern bekommen mehr als einen Ausbildungsplatz, und die Mehrheit der Antragsteller hat inzwischen die Wahlmöglichkeit.

Mit anderen Worten, die Antragsteller bestimmen, in welchem Betrieb sie ausbilden wollen. Viele Firmen haben dies anscheinend noch nicht erkannt. Die jüngste DIHK-Ausbildungsumfrage ergab, dass 31 Prozentpunkte der 11.269 teilnehmenden Betrieben nicht alle ihre Stellen ausfüllen konnten. Werden die Gründe für die Nicht-Besetzung der Vakanz abgefragt, wird festgestellt, dass die Kandidaten nicht ausreichen.

Nach der jüngsten Erhebung (2016) konnten damit 71 Prozentpunkte dieser Firmen (69 Prozentpunkte im Jahr 2015) ihre offenen Positionen nicht ausfüllen. Die Quote der Firmen, die diese "Ausbildungsbarrieren" identifizieren, beträgt derzeit 41 Prozentpunkte. In 77 Prozentpunkten der Ausbildungshindernisse gaben die Befragten an, dass die ungeklärten Berufsideen der jungen Menschen ein Ausbildungshindernis darstellen. Sie steht NICHT im Zusammenhang mit der Tatsache, dass Firmen immer noch nicht begriffen haben, dass sie sich an den Antragsteller wenden müssen (das heißt nicht, dass Sie Fahrten oder Autos, Smart-Phones oder Tablets abgeben müssen!).

Sie steht auch NICHT im Zusammenhang mit der Tatsache, dass Antragsteller oft gar nichts über die von ihnen beantragten Firmen erfahren. Dabei geht es natürlich NICHT darum, dass die beteiligten Betriebe nicht genügend Informationen über die Ausbildungsinhalte bereitstellen oder Praktikumsplätze und dergleichen bereitstellen, damit sich potentielle Antragsteller einen ersten Überblick über den Lehrbetrieb machen können.

Dies ist ausschließlich auf die Angemessenheit der Antragsteller und die mangelnde berufliche Orientierung der Schule zurückzuführen. Bekanntlich ist der Mangel an Fachkräften in der Praxis meist selbst gemacht und ein klassisches Beispiel für Ideenlosigkeit (oder die mangelnde Bereitschaft, sich mit einem gezielten Bewerberansatz auseinanderzusetzen). Die Tatsache, dass dies gegenwärtig kaum der Fall ist und die Ideen zwischen Bewerbenden oder Auszubildenden und Betrieben oder Ausbildungsbeauftragten oft sehr unterschiedlich sind, wird nun zum fünften Mal in der Untersuchung mit dem Titel Akbi-Recruiting Trends dargestellt.

Sie ist die grösste zweisprachige Untersuchung zum Themenbereich Trainee Recruiting und bezieht sowohl die Bewerber- als auch die Unternehmenssicht mit ein - in diesem Jahr zum ersten Mal auch die des bedeutendsten Multiplikators im Rahmen der Berufswahl: Zusätzlich zu 2.635 Ausbildungsbewerbern und -praktikanten und 903 Ausbildungsbeauftragten wurden Anwesenheitsgespräche mit 150 Bezugspersonen aufgesetzt. Hier finden Sie die aktuellen Trends 2017 von Azubi Recruiting, ich habe für Sie einige Highlights herausgegriffen, die im Zusammenhang mit Bewerbung, Bewerbungsverfahren und Karriereausrichtung stehen:

Bei der Suche nach einem Lehrplatz steht die Suche in den Fachkräften von morgen mit knapp 60 Prozentpunkten an erster Front (hier sind zwei Bemerkungen erlaubt: Zum einen ist die Kombination der Suche über Google und die IHK-Jobbörse so, als ob man Apfel mit Orangen vergleicht, zum anderen ist die IHK-Jobbörse selbst eine gute Sache.

Die Art und Weise, wie sie von den Betrieben wiederverwendet werden - und zwar meist unbestreitbar und gewaltig Mittel verschenken - wäre wohl mal seinen eigenen Weblogartikel wert). Stupid nur für die Firmen, die nicht mit ihrer Arbeitgeberpräsenz oder ihrem Trainingsangebot bei der Suche mitmischen. Kein geeigneter Antragsteller oder übermäßige Ansprüche? Als weiteres Hauptproblem des DIHK-Ausbildungsberichts wird die fehlende Bewerbereignung genannt.

Fehlende Tauglichkeit der Antragsteller? Von wem wird diese "mangelnde Eignung" entschieden? Für 61,4 Prozentpunkte von ihnen müssen "nicht alle" Voraussetzungen für die Prüfung eines Antrags gegeben sein. Lediglich 2,3 Prozentpunkte der untersuchten Unternehmen trennen durchgängig Bewerbungen, die von der angestrebten Anforderungsliste abkommen. "Anstatt Jugendliche mit übertriebenen Bedarfsprofilen in Stellenausschreibungen zu demotivieren, sollten die Unternehmen bestrebt sein, sie für ihre Lehre zu interessieren, indem sie die Inhalte der Berufsausbildung aufgreifen.

Wenn aus den Darstellungen hervorgeht, welche Vorkenntnisse und Fertigkeiten mich zu einem geeigneten Praktikanten machen, ist ein klassisches Anforderungsprofil nicht erforderlich. Obwohl der Terminus "Candidate Experience" in der Untersuchung für die Trends des Personalbeschaffungswesens nicht ein Mal vorkommt, geht es sehr stark um diese. Mit anderen Worten, die Erfahrung, die ein Bewerber im Zusammenhang mit seinem Bewerbungsprozess für einen Auszubildenden macht.

Auffallend ist hier die große Kluft zwischen den Wünschen des Personals und der Realität der Auszubildenden. Gefragt "Wie rasch reagierst du im Durchschnitt im Bewerbungsprozess?" 61,7 Prozentpunkte der Ausbildungsleiter erklären, dass sie nach ein bis zwei Tagen auf eine Anwendung ansprechen. Dies steht im Widerspruch zu den bisherigen Bewerbungserfahrungen: Nur 30,6 Prozentpunkte erklärten, dass die Firmen eigentlich so rasch auf Anträge mitwirken.

45,4 Prozentpunkte reagieren jedoch überhaupt nicht. Obwohl das traditionelle Vorstellungsgespräch oder Vorstellungsgespräch auf beiden Parteien eine hohe Akzeptanz findet (98% auf Unternehmensseite, 97,4% auf Bewerberseite), gibt es große Unterschiede bei Praktika, Probearbeiten und Videointerviews. Es liegt auf der Hand, einem Menschen, der durchschnittlich wenigstens die kommenden drei Jahre bei mir im Betrieb ist ( "und darüber hinaus trainiere ich ja nicht um der Bildung willen, sondern um sorglos mit Bewerbern, die meinen Bedürfnissen und meiner Firmenkultur entsprechen, in eine gute Zukunftsperspektive zu schauen"), vorher einen so konkreten Einblick wie möglich in das Unternehemen, seine Ausprägung, seine Mitarbeiter und natürlich seinen Arbeitsort zu gewähren.

Erstaunlich ist daher, dass nur 30,8 Prozentpunkte der Betriebe z.B. Schnupperarbeiten oder 50,8 Prozentpunkte Praktika vorziehen. Demgegenüber ist dies für 71,1 bzw. 74,5 Prozentpunkte der Auszubildenden die optimale Möglichkeit, das Untenehmen kennenzulernen. Die Video-Bewerbung ist zudem aktueller, gibt mehr Aufschluss über die Person des Antragstellers und ist in vielen FÃ?llen aussagekrÃ?ftiger als ein wechselbares Bewerbungsschreiben. Ein Berufsstand oder eine Firma entspricht seinen Vorlieben und FÃ?higkeiten - und das ist ihnen bei der Berufsentscheidung besonders aufschlussreich ( (siehe auch: Adbi-Recruiting Trends 2016).

"Schlussfolgerung: Die Trainee Recruiting Trends 2017 belegen einmal mehr, dass das, was wir als Mangel an Fachkräften wahrnehmen, auf einen Mangel an Ideen oder eine fehlende Achtung gegenüber dem Antragsteller zurückgeht. Die Verschenkung einer Reise, um Antragsteller zu finden, mag in den Medien effektiv sein, ist aber keineswegs zukunftsfähig. Danach wird es mit dem Antragsteller klappen.

"Und das ohne Wenn und Aber auch für das Trainee-Recruiting. Die hier zum Herunterladen bereitgestellte Untersuchung enthält wesentliche weitere Ergebnisse im Zusammenhang mit der Ansprache von Auszubildenden und der Bedeutung von Bezugspersonen sowie nützliche Handlungsmöglichkeiten.

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