Aussterbende Berufe Handwerk

Ausrotten von Berufen Kunsthandwerk

Die letzten ihrer Art. Bömische Blumenmacher brachten das Handwerk einst nach Sachsen. Dieses Handwerk wird immer weniger. Bei den seltenen Handwerksberufen ist die Auflistung lang. Der Berufsstand ist in Deutschland als Schmied anerkannt.

Heute sind im Ersten Bundesverband der Hufschmiede rund 400 bis 500 Unternehmen eingetragen. Die Herstellung eines solchen Holzfasses ist die eines Fassbinders. Es gibt jedoch viele unterschiedliche Namen für den Berufsstand, wie z.B. Böttcher oder Küfner.

Im Laufe der Jahre hat sich an der Gestaltung wenig geändert: Nach Angaben des Verbandes des Bundesverbandes des Frankfurter Kupferhandwerks waren Ende des Jahres 2014 80 Unternehmen im Kupferhandel eingetragen. Nach Angaben des Verbandes der Buchbinderei gibt es heute in Deutschland rund 1.200 manuelle Bindereien. Wenn du echtes Fell trägst, trägst du vermutlich das Resultat der Tätigkeit eines Kürschützers.

Ab etwa 1980 wird diese Art der Fortpflanzung sowie das Anziehen von Fell im Allgemeinen immer häufiger angeprangert. Für Deutschland schätzt der Zentralen Verband des Kürschnerwerks die Anzahl der Pelzverarbeitungsbetriebe auf etwa 650. Die Bürstenmacherin, wie der gleichnamige Herstellerin sagt, stellt Bürsten her. In der Vergangenheit musste ein Bürstenmeister, auch bekannt als Bürstenhersteller, die korrekte Haarmenge von einem Handwerker schätzen und einen nach dem anderen einrichten.

Durch spezielle Fachmaschinen wird nun die benötigte Stückzahl vorgegeben, was die Arbeitsabläufe in der Summe etwas vereinfacht. Vor allem in Gebieten mit besonders hohen Anforderungen - zum Beispiel in der Feinsteinzeugmalerei - sind handgemachte Bürsten nach wie vor gefragt. Nach Angaben des Verbandes der Bürstenindustrie gibt es in Deutschland 150 Produktionsunternehmen mit über 6000 Mitabeitern.

Obwohl es sich um einen Nischenbereich handelt, handelt es sich nach Angaben des Verbandes keineswegs um einen seltenen oder ausgestorbenen Beruf.

Rettung sterbender Berufe auf dem osteuropäischen Arbeitsmarktsystem

Mit der European Centre for Education and Care OHP (EZBB OHP) im Polarkreis Biala Podlaska und dem Oberflächenzentrum für Technologie und Landbau aus der litauischen Metropolregion Vilnius hat der Bezirk Oberhavel einen Kooperationsvertrag zur Durchführung des Projekts "Auslaufende Berufe auf dem europäi-schen Arbeitsmarkt" abgeschlossen. Nach einem ersten Treffen der beiden Partner im Jahr 2017 im Europäischen Bildungs- und Pflegezentrum in Roskosz im polnischen Partnerdistrikt Biala Podlaska wird das Treffen der Partner des Projekts nun in Oberhavel stattfinden.

"Unter den sterbenden Berufsgruppen befinden sich Weberin, Steinsetzerin, Sattlerin, Wagnerin, Ofensetzerin, Bäckerin, Konditorin und Schmiedin. Es ist das Anliegen des Projekts, dieses Wissen über das Traditionshandwerk an zukünftige Generation zu vermitteln und ein länderübergreifendes Netz dieser Berufe zu knüpfen, um das Erlöschen zu verhindern", sagte Landrat Ludger Weskamp bei der Vorstellung der Verbundpartner am Dienstag Morgen.

Die siebenköpfige Delegationsreise in Oberhavel wird verschiedene Bildungsstätten wie das Eduard Maurer Oberstufenzentrum Hennigsdorf, den Lehrenbauhof Oranienburg und die TÜV Rheinland Akademie Lehnitz besuchen. In diesem Bereich erhalten die Partner einen Einblick in die Trainingsmöglichkeiten im Distrikt. Zudem berichten Betriebe mit traditionellem Handwerk, darunter die Plentzer Backstube in Schwante und der Granse-Schmied Olaf Peter, über ihre derzeitige Lage in der Aus- und Nachwuchsförderung.

Inhalt und Zielsetzung des Projekts "Ausgestorbene Berufe" - Abgleich der gegenwärtigen Lage im Bildungsbereich sowie der Lage bei der Erkennung von beruflichen Qualifikationen und Zusatzausbildungen in den Kooperationspartnerländern. - Gemeinsam werden didaktische Dokumente für Qualifizierungsmodule im klassischen Handwerk erstellt. Betriebe, die in den oben genannten Ausbildungsberufen ausgebildet werden oder Praktikanten mit diesem Schwerpunkt sind, können sich gerne an den Kreis Oberhavel wenden (Liane Krunick, Telefon: 03301/ 6013599, E-Mail:

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