Aussenabdichtung Kellerwand

Außenabdichtung Kellerwand

Im Falle von feuchten Kellerwänden ist eine nachträgliche Außenabdichtung des Mauerwerks mit Bitumendickbeschichtungen am effektivsten. Auf der Baustelle werden viele Keller aus Fertigteilen zusammengebaut, um Zeit zu sparen. Die Außenabdichtung der Kellerwände und die Entwässerung über Abflussrohre schützen den Keller vor Feuchtigkeit.

Anschließende äußere Abdichtung der Kellerwand

Es geht um die nachträgliche Versiegelung von Kellermauern im Aussenbereich. Soll eine Kellerwand anschließend von aussen versiegelt werden, ist zu berücksichtigen, dass diese Massnahmen nicht immer zu befürworten sind. Darüber hinaus werden Mineralwerkstoffe wie steife oder elastische Dichtungsschlämmen und Putze eingesetzt. Vor einer optimalen Versiegelung ist es erforderlich, dass die Bedingungen an den Kellermauern fachkundig bewertet werden.

Die folgende Tabelle enthält einige wesentliche Aspekte, die zu beachten sind. Damit ist die anschließende äußere Abdichtung der Kellermauern gelungen.

Erfolgreiche Trocknung von feuchten Kellerwänden

Das Eindringen der Hauptfeuchte von erdberührten Bauteilen erfolgt über die senkrechten Kellerkanten. Sie sind wesentlich grösser als die Mauerquerschnitte und Gründungen, auf denen z.B. die Feuchte haarig ansteigen und sich ausbreiten kann. Aus diesem Grund muss bei der Kellerrenovierung der nachfolgenden Vertikaldichtung eine wesentlich größere Priorität eingeräumt werden, erläutert der Renovierungsexperte Frank Frössel.

Im Vergleich zur anschließenden horizontalen Abdichtung ist die Grundfläche der Kellerwand mit der äußeren Abdichtung zwischen dem 30- und 50-fachen vergrößert, so dass auch der Feuchtigkeitsschutz effektiver ist. Nicht immer ist es jedoch möglich, das Kellerbauwerk von der Außenseite zu abdichten. Aus diesem Grund werden neben der äußeren Abdichtung auch Innenabdichtungen für die Gebäudehülle geboten. Mit der so genannte negativen Abdichtung (Innenabdichtung) wird mehr Wert auf Details und professionelle Verbindungen gelegt als mit jedem anderen Dichtungssystem.

Mit diesem Abdichtungssystem bleiben die Mauerwerke das ganze Jahr über nass und damit empfindlich gegen Frosteinflüsse in den Wintern sowie gegen Salzausblühungen und Kondensat. Kellerrenovierung mit anschließender AußenabdichtungIn der Allgemeinen werden für die anschließende Aussenabdichtung die in der Norm 18195 "Bauwerksabdichtung" genannten Erzeugnisse eingesetzt, d.h. überwiegend Bitumendickbeschichtungen und je nach Gegenstand und Bodenbelag Membranabdichtungsmaterialien.

Die Hauptproblematik bei der anschließenden äußeren Hydroisolation ist die professionelle Beurteilung der Bedingungen. Nur die fachliche Feinausbildung von Elektro-, Versorgungs- und Abwasserkanälen gewährleistet ein dichtes Abdichtungsniveau und damit den erforderlichen Nässeschutz. Darüber hinaus muss die anschließende vertikale Wasserabdichtung mit der bestehenden horizontalen Wasserabdichtung in wasserdichter Weise "verbunden" oder umgestellt werden.

Solche detaillierten Fragen ignoriert man in der Praktik gern, was sich dann immer wieder in einem neuen Eindringen von Feuchtigkeit im Randbereich zwischen Boden und ansteigendem Gemäuer widerspiegelt. Selbst eine anschließende horizontale Abdichtung mittels Dichtungsbahnen ist in der Regelfall nicht mit einer vertikalen Abdichtung verknüpft. Fehlerursachen bei nachträglicher Außenabdichtung In der Anwendung können immer die selben Mängel festgestellt werden:

Die bituminösen Dickbeschichtungen werden unmittelbar auf das Gemäuer aufgebracht, ohne dass irgendwelche offenen Stellen oder Durchbrüche mit einem Nivellierputz geschlossen werden. Oftmals wird auf die Gewebeeinbettung und die anschließende Randdämmung sofort in die neue Dichtungsschicht eingepresst, ohne auf die erforderliche Trockenzeit zu warten. Innenabdichtungen als Ergänzung zur Außenabdichtungen? Die Innen- oder Unterwasserabdichtung ist in den vergangenen Jahren als Ersatz für die Aussenabdichtung in den Trend geraten.

Denn für Erdwärmearbeiten im Keller entstehen keine Mehrkosten. Dabei werden jedoch folgende Fakten unterschätzt: Durch die innere Abdichtung verschlechtern an den Außenwänden die strukturphysikalischen Werte stark. In den Außenwänden bleibt es trocken und nimmt weiter an. Zusätzlich erhöht sich die im Gemäuer enthaltene Feuchte (hinter der Dichtungsebene) durch Kapillarwirkung weiter nach oben.

Zur Vermeidung von Feuchtigkeitseintrag durch die Dachkonstruktion muss in diesem Falle eine horizontale Abdichtung im Nachhinein unter der Untergeschossdecke angebracht werden. Das geht weiter mit den inneren Wänden, wenn die Kapillarwirkung im Gemäuer nicht nur "umgeleitet" werden soll. Daher ist ein erheblicher Arbeitsaufwand erforderlich, um die Innenabdichtungen bis ins kleinste Detaillierungsgrad professionell durchzuführen.

Durch die daraus resultierenden Aufwendungen werden zum einen die Kosteneinsparungen kompensiert, so dass eine innere Abdichtung nicht unter Abwägung aller Details vorteilhafter ist. Durch die langfristige Beeinträchtigung der Gebäudesubstanz ist eine anschließende innere Abdichtung die schlechteste Lösung. Wenn dies nicht möglich ist, z.B. durch den anschließenden Überbau von Kellereaußenwänden, ist eine innere Abdichtung eine sinnvolle Lösung.

DichtungsinjektionenWenn eine Außen- und Innenabdichtung nicht möglich ist, gibt es immer noch Dichtungsinjektionen - nicht zu unterschätzen mit Einspritzungen gegen Kapillaraufsteigende Feuchte. Je nachdem, wo die Abdichtungsschicht aufgebracht wird, werden diese auch als Schleierinjektion oder Gelbildung bezeichnet. Durch die Verwendung der Abdichtungsschicht wird die Wasserdichtigkeit erhöht. Dazu wird das Gemäuer von der Innenseite oder durchbohrt und ein Harz oder ähnliches Injektionsmaterial eingeführt.

Bei vollständigem Durchbohren des Mauerwerks und Verteilen des Injektionsmaterials vor dem Mauerwerk wird dies als Schleierdichtung bezeichnet, da zwischen Boden und Mauerwerk eine Dichtungsebene gebildet wird. Werden dagegen nur zwei Drittel des Mauerwerksquerschnitts in das Gemäuer gebohrt, spricht man von Gelieren, da bei dieser Ausführung das Injektionsmaterial im Gemäuer räumlich aufgeteilt ist, alle Vertiefungen, Porositäten und Blaslöcher, Vertiefungen und Spalten aushärtet und verschließt.

Begleitende Massnahmen zur erfolgsrelevanten Kellerrenovierung Ein wesentliches Element der Kellerrenovierung sind die sogenannten "Begleitmassnahmen".

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