Ausrufungszeichen

Rufzeichen

Es wird abwechselnd als Überraschungszeichen und als Ausrufezeichen bezeichnet, dies sind Germanisierungen des lat. mw-headline" id="Merkmale">Merkmale [Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] In diesem Beitrag geht es um das Schmetterlings-Ausrufezeichen, für das gleichnamige Interpunktionszeichen s. Ausschreibungszeichen. Es handelt sich bei dem Schmetterlingszeichen (Agrotis exclamationis), auch Rufzeichen genannt, um eine gemeine Graseule, eine braungraue Graseule oder eine braungraue Graseule,[1] um einen Tagesschmetterling (Motte) aus der Schmetterlingsfamilie (Noctuidae), der in großen Teilen Eurasiens zu finden ist. 2} Die Grundfarbe der Vorflügel ist sehr unterschiedlich und erstreckt sich von helldunkel über fahl und rotbraun bis hin zu schwarzbraunen Gestalten;

die dunklen sind meist weiblich.

Auffälligstes Zeichenmerkmal ist die schwarz gestreckte Kegelmakula, die zusammen mit der braun bzw. schwärzlichbraun gefüllten Nierenmakula mit einiger Phantasie an ein Rufzeichen erinnert werden kann (auch wenn beide Gestalten nicht in einer Reihe liegen). Einige Arten von Agrotis seegetum und Agrotis clavis können Agrotis exclamationis ähnlich sein, unterschieden sich aber durch die mangelnde Schwarzgefärbung des Halsbandes und bei Männern durch kräftigere Kämm-Antennen.

Bei verwandten Spezies (einschließlich der gemeinen Sameneule Agrotis segetum) lassen sich die Larven nur anhand anatomischer Gegebenheiten und Einzelheiten der Zeichnung der Kopfkapsel zuverlässig ausmachen. Agrotis exclamationis ist in Europa, insbesondere in und um die menschlichen Ansiedlungen, einer der am weitesten verbreiteten Eulenschmetterlinge. Der Agrotis exclamationis kolonisiert freie Standorte. 1758 wurde die Sorte von Carl von Linné in der zehnten Ausgabe der System ma Naturae als Phalaena Noctua exclamationis bezeichnet.

Das Subgenus Phalaena Noctua korrespondierte ungefähr mit der jetzigen Famile Noctuidae. Jahrhunderts wurde die Spezies von der Genus Phalaena in die Genus Noctua, dann in die Genus Agrotis (Erd- und Bodeneulen) und von einigen Authoren auch in Rhyacia verschoben.

Der Genussname Scotia wurde in der Hälfte des zwanzigsten Jahrhundert aus nomenklatürlichen Erwägungen mehrere Dekaden lang für Agrotis verwendet. Die Agrotis excclamationis wurde, wie die meisten Varietäten, nach verschiedenen Farben und individuellen Abweichungen benannt. Das Ausrufungszeichen ist in der Literatur und bei Insektenforschern die häufigste Bezeichnung. Die Gemeine Graskauz ist ein Problemname, da es mehrere Dutzend Schmetterlingsarten namens "Grasschmetterlinge" gibt (z.B. in den Genera Agrotis, Cerapteryx, Tholera, Mythimna, Apamea, Oligia, Mesoligia, Chortoden, Eremobia, Luperina, Stilbia und anderen).

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