Ausbildungsvertrag Verlängern

Verlängerung des Ausbildungsvertrages

Ausbildungsbeginn und -ende sind im Ausbildungsvertrag festgelegt. Der Ausbildungsvertrag wird nicht automatisch verlängert. Die Auszubildenden bitten darum, die Ausbildung bis zum Abschluss der nächstmöglichen Zeit abzuschließen. Ansonsten gelten die im Ausbildungsvertrag enthaltenen Vereinbarungen weiter. Der in der Ausbildungsordnung festgelegte Ausbildungszeitraum kann bereits bei Abschluss des Ausbildungsvertrages verkürzt werden.

Verlängerung der Ausbildung durch Wiederholungsprüfungen

Darf ein Trainee, der die Abschlußprüfung nicht bestanden hat, fordern, daß sein Ausbildungsverhältnis über die erste Wiederholung hinaus verlängert wird, wenn er auch die Prüfung nicht bestanden hat? 21 Abs. 3 BBiG schreibt vor: "Wenn die Auszubildenden die Abschlußprüfung nicht bestanden haben, wird das Ausbildungsverhältnis auf ihren Wunsch bis zur nächsten möglichen Wiederholung, maximal um ein Jahr, verlängert".

Die Bundesarbeitskammer hat in einem Beschluss (Az. 5 AZR 622/98) festgestellt, dass das Verlängerungsrecht auch den Zeitabschnitt bis zur zweiten Wiederholung der Prüfung abdeckt, wenn diese innerhalb der einjährigen Frist (gerechnet ab Vertragsende der ersten Berufsausbildungszeit ) erfolgt. Bei weiteren Fragestellungen zu diesem oder anderen Thema kontaktieren Sie bitte unsere Trainingsberater.

Der Trainingsvertrag wird nicht ohne weiteres erneuert.

Erlangen (dpa) - Die Lehrverträge für Lehrlinge werden nicht ohne weiteres bis zur Veröffentlichung der Ergebnisse der Abschlußprüfung verlängert. Im Regelfall endet ein Ausbildungsverbund mit dem Ende der abgestimmten Einarbeitungszeit. Darauf hat ein späteres Datum für die Veröffentlichung der Prüfungsergebnisse keinen Einfluß, wie der neunte Bundesrat am Mittag mitteilte. "Eine Erweiterung erfolgt nur, wenn der Praktikant die Abschlußprüfung nicht besteht."

Der Auszubildende konnte sich dann bewerben, das Auszubildendenverhältnis um maximal ein Jahr zu verlängern. Sie war von ihrem Auftraggeber nach dem verabredeten Ende ihrer Ausbildung nicht mehr eingestellt worden. Vom Ende ihrer Ausbildung zur Restaurantfachkraft im Okt. 2004 bis zur Prüfung Ende Jänner 2005 vergingen mehrere Jahre.

Erweiterung der Ausbildung - Hamburgische IHK

Erkennbaren schwerwiegenden Mängeln in der Berufsausbildung, der Nichterreichung des Leistungsziels der beruflichen Schulklasse, längeren, vom Lernenden nicht zu vertretenden Stillstandszeiten (z.B. durch Krankheit), körperlicher, geistiger und geistiger Beeinträchtigung des Lernenden, die dazu führt, dass das Bildungsziel nicht innerhalb der vorgesehenen Ausbildungsdauer erreicht wird.

Ausnahmsweise kann die verantwortliche Behörde die Ausbildungsdauer auf Wunsch des Praktikanten verlängern, wenn die Erweiterung zur Erreichung des Ausbildungsziels notwendig ist (§ 8 Abs. 2 BBiG). 21 Abs. 3 LBiG bleiben hiervon unbeeinflusst. Über die Beantragung einer Kürzung der Tages- oder Wochenausbildung und einer Erweiterung der gesamten Auszubildendenzeit im Kalender sollte im Hinblick auf günstige Voraussetzungen für die Kompatibilität von Ausbildung und Berufsfamilie beschlossen werden.

Das Gesuch ist vom Praktikanten in schriftlicher Form bei der zuständigen Behörde einzureichen. Für Minderjährige ist die diesbezügliche Genehmigung der Rechtsvertreter vonnöten. Die Bewerbung sollte frühzeitig vor Beendigung des Ausbildungsverhältnisses eingereicht werden. Der Trainer (Unternehmen) muss vor einer Antragsentscheidung gehört werden (§ 8 Abs. 2 BBiG). Die Praktikantin muss nachweisen, dass die Erweiterung zur Erreichung des Ausbildungsziels notwendig ist.

Ein Aufschub gemäß 8 Abs. 2 LBiG wird nur in Ausnahmefällen aus besonderen Gründen eingeräumt. Automatischer Ausbau der beruflichen Bildung? Ein Ausbildungsverhältnis wird nach einer Verfügung des Bundesarbeitsgerichtes (BAG) nicht ohne weiteres über den vereinbarten Zeitraum hinaus bis zum Bekanntwerden des Abschlussprüfungsergebnisses hinausgezögert. In dem zugrundeliegenden Verfahren hatte die klagende Partei einen Berufsbildungsvertrag abgeschlossen, der die Dauer des Berufsbildungsverhältnisses vom 16. Februar 2001 bis zum 16. Februar 2004 vorsieht.

Der Kläger war über diesen Zeitraum hinaus wie vereinbart nicht beim Trainer angestellt, obwohl der Kläger erst am Sonntagabend am Sonntagabend die Schlussprüfung mit (erfolgreicher) mündlicher Untersuchung absolvieren konnte. Der Antragsteller beantragte eine Erklärung, dass das Lehrverhältnis mindestens bis zum 31. Dezember 2005 automatisiert erweitert worden sei.

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