Ausbildungsvergütung Koch Tarif

Lehrlingsvergütung Koch Tarif

Bei einem tarifgebundenen Unternehmen wird Ihre Vergütung durch den Tarifvertrag bestimmt. Das Unternehmen ist Mitglied im Arbeitgeberverband, der einen entsprechenden Tarifvertrag abgeschlossen hat. Lehrlingsvergütung Der Ausbildungsbetrieb muss dem Praktikanten nach dem Berufsausbildungsgesetz eine entsprechende Ausbildungsvergütung auszahlen. Der festgelegte Ausbildungsvergütung muss jedes Jahr erhöht und dem Praktikanten nicht später als am letzen Werktag des Monates ausgezahlt werden. Das im Lehrvertrag angegebene Entgelt bezieht sich auf einen Lehrmonat;

muss das Entgelt für einen einzelnen Tag ermittelt werden, so wird der monatliche Betrag auf 30 Tage umgerechnet.

Anrechnungspunkte für Praktika oder Kürzungen der Praktika müssen oder können zu Änderungen der Ausbildungsvergütung nach sich ziehen, z.B. bei einer abgestimmten teilzeitlichen Ausbildung. Jede über die festgelegte Ausbildungsdauer der Praktikanten hinausgehende Anstellung wird separat vergütet oder durch angemessene freie Zeit ausgeglichen. Absolvieren die Praktikanten die Abschlussprüfung nicht und wird die Ausbildung anschließend erweitert, haben sie keinen Anrecht auf eine erhöhte Ausbildungsvergütung für die Verlängerungszeit.

Das Ausbildungsgeld bemisst sich in der Regelfall nach den getroffenen und geltenden Kollektivvereinbarungen. Wurde ein Kollektivvertrag für eine Industrie allgemein verbindlich deklariert, so sind diese Anforderungen bei der Festsetzung der Ausbildungsvergütung zu berücksichtigen. Gibt es keine Kollektivverträge oder sind sie nicht anwendbar, z.B. weil das Unter-nehmen nicht an Kollektivverträge gebunden ist, so wird gemäß den bisherigen Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichts eine entsprechende Entlohnung als Leitlinie herangezogen.

Prinzipiell ist es ratsam, die Vergütung auf die jeweiligen Tarifverträge oder auf die in Vergleichsunternehmen oder Wirtschaftssektoren übliche lokale Vergütung zu stützen. In diesen FÃ?llen haben die Vertragsparteien einen Handlungsspielraum bei der Bemessung der Höhe des Ausbildungsgeldes. Im Regelfall wird es jedoch nicht mehr für zweckmäßig erachtet, die Ausbildungsvergütung um mehr als 20 Prozentpunkte gegenüber den in den jeweiligen Kollektivverträgen genannten Zulagen zu unterschreiten.

Für weitere Informationen stehen Ihnen unsere Trainingsberater zur Verfügung, die Sie unter den Ansprechpartnern vorfinden.

Auszubildende Berufe für das Hotel- und Gaststättengewerbe

Über 77.000 Jugendliche in Deutschland erlernen zurzeit einen der sechs ausbildenden Berufe im Gastgewerbe. Bei rund 230.000 Unternehmen - vom Klassiker über Fastfood-Restaurants oder Betriebsgastronomie bis hin zu Gourmet-Tempeln, vom Bed and Breakfast über Konferenz- oder Ferienhotels bis hin zu Luxusresorts - gibt es vielfältige Möglichkeiten für einen attraktiven Berufsstand, in dem der Mensch im Vordergrund steht.

Optimale Grundlage: die doppelte Qualifizierung in einem der sechs ausbildungsfähigen Berufe im Gastgewerbe. Detaillierte Angaben dazu und zu den Möglichkeiten erhalten Sie auf diesen Internetseiten oder zusammengefaßt in der Broschüren "Berufsausbildung und Berufsmöglichkeiten in der Hotel- und Gaststättenbranche".

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