Ausbildungsvergütung Kfz Handwerk

Auszubildende für den Kraftfahrzeughandel

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26.07.2018

Auch wenn man nur auf den Tarifbereich schaut, besteht ein Lohngefälle von knapp 1000 EUR zwischen dem ungünstigsten und dem am besten bezahlten Nachwuchs. Im Osten Deutschlands bekommen Auszubildende in Einzelbereichen weniger als 200 EUR im Monat. Sie werteten die Ergebnisse von 16 ausgesuchten Wirtschaftszweigen aus und präsentierten sie am kommenden Donnerstag kurz vor dem Start des neuen Ausbildungsjahrs.

Der angehende Kfz-Mechaniker in Thüringen wird im ersten Jahr seiner Ausbildung 610 EUR pro Kalendermonat erhalten - damit liegt er am untersten Ende der Medaille. Dagegen gibt es in der baden-württembergischen Elektro- und Metallwirtschaft bereits im ersten Jahr 1.037 EUR. Das meiste Kapital erhalten die Bauwirtschaften der Bundesrepublik Deutschland mit 1.580 EUR über Branchen und Regionen hinweg - allerdings erst im vierten Jahr der Ausbildung.

Auch hier ist der Eintritt mit verhältnismäßig schlechten 850 EUR. Doch: Ein zukünftiger Kfz-Mechaniker in Thüringen muss auch in vier Jahren mit 95 EUR weniger (755 EUR) auskommen, während ein zukünftiger Trockenbau-Monteur in Westdeutschland im gleichen Ausbildungsjahr mehr als das Zweifache davon haben darf. Zum einen Auszubildende aus den Bereichen Banken und Versicherungen, Öffentlicher Sektor, Chemische Industrie, Druckerei und Deutsche Bundesbahn.

Sie verdienen hier zwischen 900 und 1000 EUR. An der Spitze steht die Metall- und Elektroindustrie, die als einziger Industriezweig oft mehr als 1000 EUR für den Start bezahlt. Lehrlinge in der Textilbranche, im Bau- und Einzelhandelssektor, in der Holz- und Kunststoffverarbeitung sowie in der Süßwarenbranche bekommen zwischen 700 und 900 EUR.

Im Westen Deutschlands sind auch der Privatverkehr, das Reinigungs- und Kfz-Gewerbe sowie das Hotel- und Gastronomiegewerbe in diesem Bereich tätig. Unter 700 EUR werden ausschliesslich im Ostteil gezahlt - zum Beispiel von den Speditionen, den Gebäudereinigern oder in der Gemeinschaftsverpflegung. In allen anderen betrachteten Sektoren hinkt der Ostteil ebenfalls hinterher.

Von 89 EUR in der Chemieindustrie im dritten Jahr der Ausbildung bis 296 EUR im Kraftfahrzeughandel reicht der Unterschied zu den einzelnen Branchen in den neuen Jahren. So werden beispielsweise nach Presseberichten Friseurauszubildende in Sachsen-Anhalt im ersten Jahr der Ausbildung manchmal mit knapp über 150 EUR abgestoßen, während es im dritten Jahr etwas über 200 EUR sind.

Darin ist festgelegt, dass die Trainingsbetriebe die Anforderungen des geltenden Industrietarifs um nicht mehr als 20 Prozentpunkte unterschreiten dürfen. "Allerdings wird in der zunehmenden Zahl der nichttarifären Unternehmen oft eine wesentlich geringere Vergütung bezahlt, da die Zweckmäßigkeit eines gewissen Entgeltniveaus kaum nachvollziehbar ist", erklärt Thorsten Schultheiß, Chef des Tarifarchivs WSI. Darüber hinaus lehnen Wirtschafts- und Handwerkerverbände das Projekt vehement ab.

Für das erste Ausbildungsjahr verlangt der DGB moderate 635 EUR und für das vierte Jahr 796 EUR.

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