Ausbildungsvergütung Erzieher

Fortbildungsbeihilfe für Pädagogen

Für die Aufnahme des Lehrerberufs gibt es verschiedene Möglichkeiten: Staat will Schulgebühren zahlen Status: 30.03.2018 09:00 Uhr - Lesedauer: ca. 2 Min. Es gibt zu wenige Erzieherinnen in den Niedersachsen.

Zur Lösung dieses Problems will Niedersachsen im nächsten Jahr die Bildung von Erzieherinnen und Erzieher reformieren. Zukünftige Erzieher und Sozialpädagogen haben bereits im Laufe des Monats September die Gelegenheit, ihre Schulausbildung in Teilen abzuschließen und in dieser Zeit in einem Vorschulkindergarten zu hospitieren.

Mit dieser nebenberuflichen Ausprägung hätten sie dann nach Angaben des Bildungsministeriums am kommenden Donnerstag Anrecht auf eine Ausbildungsbeihilfe. Darüber hinaus will der Staat das Schuldgeld für angehende Lehrer zahlen, die eine freie Berufsschule durchlaufen.

In Niedersachsen soll die Lehrerausbildung flexibilisiert werden.

Niedersachsen sieht für das kommende Jahr eine Neuordnung der Lehrlingsausbildung vor, um mehr Jugendliche für diese Ausbildungsberufe zu begeistern. Zukünftige Pädagogen und Sozialpädagogen haben bereits im Laufe des Monats September die Gelegenheit, ihre Schulausbildung in Teilen abzuschließen und in dieser Zeit in einem Vorschulkindergarten zu hospitieren.

In der Teilzeitvariante haetten sie dann Anrecht auf eine Ausbildungsbeihilfe, teilte das Bildungsministerium am kommenden Wochenende mit. Diejenigen, die gleichzeitig arbeiten und die Fachhochschule besuchen, werden jedoch mehr Zeit benötigen, um ihre Berufsausbildung abzuschließen. In der Teilzeitvariante wird beispielsweise der erste Ausbildungsabschnitt zum Sozialpädagogen von zwei auf drei Jahre verlängert, sagte Bildungsminister Hendrik Tonne (SPD) der Dt. Presseagentur in Hannover.

Auch Sozialpädagogen, die ihre Weiterbildung berufsbegleitend fortsetzen wollten, würden für diesen zweiten Arbeitsschritt statt der beiden vorherigen drei Jahre einplanen. Oder es wäre immer noch möglich, die Schulung in Vollzeitschulbesuch innerhalb des vorherigen Zeitrahmens abzuschließen - dann aber ohne Gegenleistung. In Zukunft will der Staat auch die Studiengebühren für die zukünftigen Lehrer zahlen, die eine staatliche Berufsschule durchlaufen.

"Dass zukünftige Fachleute für die Förderung, Pflege und Aufzucht unserer Schützlinge auch während der Schulzeit Schulgelder zahlen müssen, ist inakzeptabel", sagte Bildungsminister Hendrik Tonne (SPD). Laut Kultusministerium betragen die jährlichen Ausgaben fünf Mio. E. S. Darüber hinaus sollen 500 weitere Stellen für die sozialpädagogische Berufsausbildung an Berufsschulen eingerichtet werden.

Zudem will die Staatsregierung den Berufswechslern den Wechsel in den Ausbildungsberuf erleichtern. Kinderkrankenschwestern, Ergotherapeutinnen und Sprachtherapeuten sollten die Gelegenheit erhalten, ihre Qualifikationen berücksichtigen zu lassen die Lehrerausbildung um zwei Jahre zu verkürzen. Es will das Schuldgeld für zukünftige Erzieher und Sozialpädagogen streichen und ihnen auch ein Ausbildungsgeld für den Vollzeitschulbesuch auszahlen.

Nach Angaben der FDP sollen zukünftige Pädagogen ein Ausbildungsgeld von 700 EUR pro Tag und 500 EUR pro Tag für zukünftige Sozialpädagogen haben. Außerdem soll die Anzahl der Ausbildungsstellen um 500 für Pädagogen und 500 für Sozialpädagogen erhöht werden. Nach Schätzungen der FDP belaufen sich die Ausgaben für diese Reformierung auf 145 Mio. EUR pro Jahr.

"Die Manipulation des Trainings hat keinen Zweck.

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