Ausbildungsvergütung bei Verkürzter Ausbildungszeit

Trainingszuschuss für verkürzte Einarbeitungszeit

Sind Sie überzeugt, dass Sie die Inhalte in der verkürzten Einarbeitungszeit abschließen können? Die vorzeitige Zulassung zur Prüfung ist auch bei einer verkürzten Ausbildungszeit gemäß der Abschlussprüfung und auch bei einer verkürzten Ausbildungszeit möglich. muss zum Zeitpunkt der Antragstellung an die verkürzte Ausbildungszeit angepasst werden. Der Ausbildungsbetrieb und der Auszubildende können vertragsgemäß keine Änderung der Ausbildungszeit bewirken.

Lehrlingsvergütung für verkürzte Ausbildungszeiten

Mit dem erfolgreichen Aufenthalt im BFS wird eine Ausbildungszeit gerechnet, d.h. der Auszubildende tritt in sein zweites Lehrjahr ein und erhält auch die entsprechenden Vergütungen. Bei einer Kürzung ist die Situation anders. Wird eine Ausbildungszeit durch einen Hochschulabschluss gekürzt, startet der Auszubildende immer im ersten Jahr der Ausbildung, juristisch gesehen. In Tarifverträgen heißt es, dass ein Rückgang aufgrund eines erhöhten Bildungsniveaus auch als absolvierte Ausbildungszeit zu bewerten ist.

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Die Herausgeberin der Verordnung kann Ausbildungsberufe erkennen und nach § 41 LBiG Ausbildungsverordnungen erlässt. Gemäß dem § 6 Abs. I Nr. II LBiG muss die Ausbildungsverordnung auch die Ausbildungszeit festlegen. Allerdings bietet das BIBiG auch die Möglichkeit, die Ausbildungszeit zu ändern. Praxis-Tipp: Wenn die Auszubildenden ihre Ausbildungszeit kürzen, denken viele von ihnen, dass sie im zweiten Jahr der Berufsausbildung beginnen und somit die Ausbildungsvergütung für dieses Jahr erhalten werden.

Betriebswirtschaftlich ist das Anfangsjahr das erste Jahr der Ausbildung und so haben auch diese Praktikanten mit verkürzter Ausbildungszeit "nur" Anspruch auf das Ausbildungsgeld für dieses - erste - Jahr. 8 Abs. 1 LBiG gestattet sowohl eine Kürzung als auch eine Erweiterung der Ausbildungszeit. Zudem lässt 7 Abs. 1 S. 2 S. 2 LBiG auch eine Teilzeitausbildung zu.

Wenn das Trainingsziel während der regulären Ausbildungszeit nicht erreichbar ist, erlaubt 8 Abs. 2 S. 1 LBiG eine Erweiterung der Ausbildungszeit - wofür nur der Trainierende berechtigt ist. In der jeweiligen Ausbildungsverordnung ( 5 Abs. 1 Nr. 2 BBiG) ist die Ausbildungsdauer (= Ausbildungszeit) festgelegt.

Er darf nicht mehr als drei und nicht weniger als zwei Jahre dauern (§ 5 Abs. 1 Nr. 2 BBiG). Schliesslich benötigen einige Berufsgruppen nur eine 1-jährige Ausbildungszeit, z.B. die Lehre zur staatlichen Gesundheits- und Pflegehelferin. Lehrberufe erfordern in der Regelfall eine 3-jährige Ausbildungszeit. Nach Stellungnahme des Länderausschusses für berufliche Bildung können die Regierungen der Länder durch gesetzliche Anordnung festlegen, dass der Teilnahme an einer beruflichen Bildung in der Berufsschule oder an einer anderen Institution ganz oder zum Teil auf die Ausbildungszeit angerechnet wird ( 7 Abs. 1 S. 1 BBiG).

Mit der Verordnung kann die Berechtigung nach 7 Abs. 1 S. 1 S. 1 BBiG auf die obersten Länderbehörden übergehen (§ 7 Abs. 1 S. 2 BBiG). Praxistipp: Die verkürzte Ausbildungszeit beeinträchtigt das Vertragsverhältnis zwischen Auszubildenden und Auszubildenden. Im Falle der doppelten beruflichen Bildung kommt es durch die verkürzte Ausbildungszeit unweigerlich zu einer Verringerung der Ausbildungsdauer.

Inwiefern Trainer und Auszubildende dies wirklich wollen, sollten sie zusammen diskutieren. Mit der neuen gesetzlichen Regelung wird die Anrechnungsverordnung für das Grundbildungsjahr zum 01.08.2006 aufgehoben. Darüber hinaus gibt es Ausbildungsordnungen, die die Bedingungen für die Anerkennung der bisherigen Berufsausbildung festlegen. Für die Gutschrift nach 7 Abs. 1 LBiG ist die gemeinsame Bewerbung der Lehrlinge und Ausbilder erforderlich ( 7 Abs. 2 S. 1 BBiG).

Sie ist an die jeweils verantwortliche Behörde zu adressieren ( § 7 Abs. 2 S. 2 BBiG). Sie kann auf einen Teil des maximal zulässigen Kreditrahmens beschränkt werden ( 7 Abs. 2 S. 3 BBiG). Die verantwortliche Behörde verkürzt auf gemeinsames Ersuchen der Praktikanten und Ausbilder die Ausbildungszeit, wenn zu befürchten ist, dass das Bildungsziel innerhalb der verkürzten Zeit erreicht wird ( 8 Abs. 1 S. 1 S. 1 BBiG).

Im Falle eines berechtigten Interesses kann der Gesuch auch auf eine verkürzte tägliche oder wöchentliche Ausbildungszeit gerichtet sein ( 8 Abs. 1 S. 2 BBiG). Ausnahmsweise kann die verantwortliche Behörde auf Ersuchen des Auszubildenden die Ausbildungszeit verlängern, wenn dies zur Erreichung des Ausbildungsziels notwendig ist. Grund dafür sind unter anderem länger andauernde Erkrankungen oder Trainingsausfälle aus betrieblichen Gründen.

Die Trainer müssen vor der Entscheidungsfindung angehört werden (§ 8 Abs. 2 BBiG). Der Vorstand des BA kann Leitlinien ( 8 Abs. 3 BBiG) für Beschlüsse über die Abkürzung oder Erweiterung der Ausbildungszeit erlässt. Hier sind einige der spannendsten Entscheide zum Themenbereich Trainees und Ausbildungszeiten in alphanumerischer Ordnung nach Stichworten geordnet:

Wenn eine Landesverordnung (hier die mittlerweile abgeschaffte Berufskollegsanrechnungsverordnung) zwingend vorschreibt, dass die Ausbildungszeit bei der Anerkennung einer früheren Berufsausbildung verkürzt werden muss, gibt es bei dieser Kürzung keine vertragliche Freiheit. In diesem Fall ist durch die Gutschrift gemeint, dass der Aufenthalt in der jeweiligen Ausbildungszeit als Ausbildungszeit im Sinne eines Berufsbildungsverhältnisses betrachtet wird. Insofern ist es ein fiktiver Vorgriff auf den Ausbildungsbeginn, der zwischen den Vertragsparteien nicht übertragbar ist (LAG Schleswig-Holstein, 05.11.1987 - 6 Sa 418/87 - nach 29 Abs. 1 S. 1 LBiG a. F. (heute 7 BBiG) mit dem Verweis, dass der Versuchs-Verlängerung des Trainers unrechtmäßig ist).

Das Anrechnen der Berufsausbildung auf die Ausbildungszeit führt dazu, dass der Aufenthalt in der Begünstigtenbildungseinrichtung bereits als Ausbildungszeit im Sinne des Berufsbildungsverhältnisses betrachtet wird. Dies führt zu der Vermutung, dass ein Trainee, dessen vorherige Berufsausbildung anerkannt wird, in der Praxis in der Praxis nach einem kurzen Briefing typische berufliche Aktivitäten durchführen kann. Dies begründet die Bewertung einer früheren Berufsausbildung als Ausbildungszeit nach der entsprechenden Ausbildungsverordnung und die Einstufung eines Praktikanten mit dieser früheren Berufsausbildung als höherwertig ab Ausbildungsbeginn (LAG Hessen, 06.03.1989 - 14 Sa 799/88 - zu 29 Abs. ? 1 LBiG a. F. (heute § 7 BBiG).

Wenn der Trainer grundsätzlich eine gekürzte Schulung vorzusehen hat, muss sein Konzernbetriebsrat gemäß 98 Abs. 1 BetrVG ein Mitspracherecht bei dieser Abstimmung haben. In jedem Fall kann der Trainer selbst die Schulung nicht alleine verkürzen, sondern ist im Einzelnen von der Zustimmung der verantwortlichen Behörde abhängig. Wenn der Trainer nur eine gekürzte Schulung vorsieht, wird er dafür sorgen, dass alle neuen Praktikanten eingestellt werden, um einen Antrag zu stellen.

Damit will sie die Ausbildungsdauer gemeinsam - und damit mitbestimmt - unter Ausnutzung der gesetzlich vorgesehenen Kürzungsmöglichkeiten regulieren (BAG, 24.08.2004 - 1 ABR 28/03). Der Verkürzungseffekt der Ausbildungszeit hat zur Folge, dass die speziell für das betreffende Ausbildungsverhältnis geplante Ausbildungszeit auf einen kürzer gefassten Zeitpunkt festgesetzt wird, der von der anderen Standarddauer gemäß den einschlägigen Ausbildungsvorschriften abweicht.

Dies liegt daran, dass die Vertragsparteien aufgrund der zu erwartenden erhöhten Einsatzbereitschaft eine kürzere Ausbildungszeit erwarten. Bei verkürzter Ausbildungszeit geht der Praktikant kein bereits bestehendes Weiterbildungsverhältnis ein, sondern tritt seine Berufsausbildung im ersten Lehrjahr an (LAG Hessen, 06.03.1989 - 14 Sa 799/88 - nach 29 Abs. 2 LBiG a. F. (heute § 8 BBiG) mit der Folge, dass die zu zahlende Ausbildungsvergütung diejenige für das erste Lehrjahr ist, wenn kein gegenteiliger Tarifvertrag besteht).

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