Ausbildungsvergütung als Friseurin

Lehrlingsvergütung als Friseurin

Viele übersetzte Beispielsätze mit "Ausbildung zur Friseurin" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. Professioneller Coiffeur und Friseur: Gehalts- und Weiterbildungsmaßnahmen - Berichte von Frau Dr. Celanie - Zukunft

Jeder, der sich auf Melanies Friseurstuhl hinsetzt, erhält mehr als nur einen Friseur. Nur wenige Friseurinnen und Friseurinnen können sich das heute auszahlen. Die 28-jährige Berlinerin kann es - inzwischen. Als sie nach der 11. Schulzeit die Schulbank riss - "Ich war gerade zu nervös" -, beschloss sie, einen Friseurkurs zu besuchen.

"Mein Trainer war sehr strikt, ich hatte nichts zu erzählen, worüber ich lachte oder lachte, wir wurden sehr diskret ausgebildet", sagt Melanie. Das Berufsbild des Coiffeurs vereinigt viele, die sich danach professionell umsehen. Auszubildende in der Friseurbranche werden so schlecht entlohnt, dass viele Menschen den Berufsstand wegen der Entlohnung kaum aussuchen. Dies zeigen jedenfalls Daten der IG Metall, nach denen Friseurinnen und Friseurinnen in Ostdeutschland im ersten Ausbildungsjahr 269 EUR pro Kalendermonat und in Westdeutschland 494 EUR (SPIEGEL ONLINE) einnehmen.

Im Durchschnitt scheidet jeder zweite Auszubildende laut Bericht über die Berufsbildung 2018 (Bundesministerium für Bildung und Forschung) aus seiner Berufsausbildung aus. Sie konnte sich nicht einmal ihre eigene Ferienwohnung von ihrem Lohn her kaufen, sagt sie: "Ich habe gerne das Handwerkszeug des Haarschneidens gelernt. Schon während meiner Berufsausbildung bemerkte ich, dass mein Berufsstand als Friseur allein es mir wohl nicht möglich machen würde, ein wirtschaftlich sicheres und gesundheitsförderndes Dasein zu führen.

"Ein fest angestellter Coiffeur erwirtschaftet in der Praxis in der Regel nicht mehr 1300 EUR brutto. Aufgrund der schlimmen Zahlung beschließen viele Friseurinnen und -frauen, nach ihrer Berufsausbildung den Masterabschluss zu machen. So können sich Friseurinnen und -frauen selbständig machen, einen Friseursessel in einem Friseursalon mieten oder einen eigenen Laden aufmachen. "Mit einem Meisterdiplom sind Sie nicht unbedingt ein besserer Friseur", sagt Melanie.

Auch der Master könnte bis zu 6000 EUR betragen und über drei Jahre andauern. Deshalb verzichtete sie darauf, hauptberuflich Friseurin zu werden. Vielmehr hat sie eine Weiterbildung zur Haar- und Make-up-Stylistin absolviert. In dieser zweiten Berufsausbildung ging sie unter der ganzen Welt in die Grundschule, am vergangenen Tag hat sie in diversen Frisiersalons gearbeitet, um genug zu bekommen.

"Die erschöpfenden Arbeitszeiten haben meinen Haarschnitt immer schlimmer gemacht. Meine Liebe zu diesem Berufsstand habe ich verloren", sagt sie. Aber trotzdem: Sie ist mit Scheide und Bürste beim Basteln geblieben. Hier ist sie zwei bis drei Tage tätig, den Rest der Zeit reist sie zu Dreharbeiten oder Anlässen. Im Berufsalltag einer Frauen, die kurz vor ihrem Einstieg in die Friseurbranche eine Weiterbildung absolvieren musste.

"Es macht mir Spaß, meine Wochenplanung als Selbständiger selbstständig gestalten zu können. Aber es dauerte mehr als fünf Jahre, bis sie sich mit ihrem Berufsstand abfinden konnte. Die Vorstellung, als klassischer Friseur zu fungieren, musste sie aufgeben und beschloss, das Friseurhandwerk mit Make-up und Styling zu unterlegen. "Haare schneiden und styling sind für mich Kunst", sagt sie, "es ist wie Meditieren, wenn man Zeit und Raum vergißt und wie ein Plastiker eine einzelne Figur nach dem anderen schafft, indem er verschiedene Längenkorrekturen durchführt", sagt sie.

In der niedrigen Vergütung erkennt sie immer noch das Problemfeld der Anerkennung des Haarschneidens. "Auswärts ist es anders. "In Australien oder den USA würden Friseurinnen viel besser vergütet werden. "â??Es ist von Bedeutung, dass das Friseurhandwerk wieder als Kreativhandwerk erkannt und fair vergütet wird.

Mehr zum Thema