Ausbildungsstellen für 2016

Lehrstellen für 2016

Der Berufsbildungsbericht 2016 Rund 41.000 Ausbildungsplätze blieben leer. In Deutschland herrscht ein Mangel an Lehrlingen:

Nach wie vor ist die Stellenbesetzung eine große Aufgabe.

Knapp 40.600 Jugendliche starteten im Monat Dezember ihre Ausbildung in einem Industrie-, Handels- oder Dienstleistungsunternehmen in Baden-Württemberg. Knapp 40.600 Jugendliche starteten im Monat Dezember ihre Ausbildung in einem Industrie-, Handels- oder Dienstleistungsunternehmen in Baden-Württemberg. Zum Bilanzstichtag des Landes hatten die Industrie- und Handwerkskammern (IHKs) rund 400 Ausbildungsverträge mehr registriert als zum gleichen Bilanzstichtag des Vorjahres - eine Zunahme von einem Jahr.

Zum zweiten Mal in Folge verzeichnen die Fachkammern einen Anstieg der Zahl der Neuabschlüsse von Lehrverträgen. Erfreulich ist auch die Situation in der Metropolregion Stuttgart mit rund 9.550 neuen Auszubildenden und einem Plus von rund 150 Arbeitsverträgen im Jahr 2015. Für Andreas Richter, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Stuttgart (IHK) und Ausbildungsleiter des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK), ist dies vor allem ein Erfolgsfaktor für die Ausbildungsbetriebe: "Die Situation auf dem Lehrstellenmarkt hat sich weiter leicht entspann.

"Allerdings macht er deutlich: "Vor allem kleine Betrieben haben nach wie vor große Probleme bei der Besetzung ihrer Ausbildungsstellen. "Aufgrund der stagnierenden und auf mittlere Sicht weiter sinkenden Zahl der Schulabgänger müsste ein großes Maß an Eigeninitiative der Firmen erforderlich sein, um überhaupt Kinder für die Lehrstelle begeistern zu können. Deshalb stärken immer mehr Firmen ihr Bildungsmarketing, bieten Lehrlingsbetreuung an und wenden sich an neue Zielpersonen wie Drop-Outs.

Die schlechte Ausbildung vieler Antragsteller ist auch für kleinere Unternehmen ein besonderes Problem. Da kleine Unternehmen weniger bekannt sind, müssen sie oft noch mehr bei der Qualifizierung ihrer zukünftigen Auszubildenden sparen", so Richters weiter. "Andererseits haben schwache Bewerberinnen und Bewerber mehr denn je die Chance, einen Arbeitsplatz zu finden. "Nie zuvor gab es eine größere Chance für Antragsteller als heute.

Jedem Interessenten, der sich für eine Anstellung wirklich begeistert, steht eine zur Verfügung", sagt er. Eine der effektivsten Massnahmen für die Betriebe ist die doppelte Berufsausbildung, um sicherzustellen, dass sie über den notwendigen Fachkräfte-Nachwuchs verfügen. Laut Richter ist eine verbesserte Förderung der Berufsorientierung der Jugendlichen - vor allem der Oberstufenschüler - ein wesentlicher Baustein: "Je deutlicher die Kenntnis der Berufsinhalte und der Lehrlingsausbildung, umso besser ist es, die richtigen Entscheidungen zu treffe.

"â??Wir versprechen uns davon im Laufe der Zeit eine positive Auswirkung und eine Verbesserung der beruflichen Orientierung der SchÃ?lerâ??, sagt Richts.

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